Ich erhalte wieder vermehrt Werbe-E-Mails. Tabletten für den Bereich untenrum. Wenn die Wirkung ähnlich schlecht ist wie die Rechtschreibung in den Mails, kann ich mir die Einnahme vermutlich gleich sparen.
Witzig finde ich den Hinweis: „Lieferung an die Tür“. Welche da wohl gemeint ist? Die Wohnungstür? Die Schlafzimmertür? Bleibt der Bote gleich noch ein Stündchen da, um sich von der ordnungsgemäßen Einnahme und Funktion der Wundermedizin zu überzeugen? Am wichtigsten aber die Frage: Was macht der Lieferant, wenn ich nicht zu Hause bin? Klingelt er dann beim Nachbarn? „Ey, Digga, kannst du mal die Potenzpillen für den Herrn Sonniglöw‘ entgegennehmen? Hier unten bitte unterschreiben.“
Daraus könnten sich ganz neue, ungeahnte Konstellationen gegenseitiger nachbarschaftlicher Unterstützung ergeben.
