Sollte ich letztes Jahr tatsächlich vergessen haben, jemanden für den Titel „Frau mit Esprit“ zu nominieren? Wie peinlich! Dann wird’s jetzt aber langsam mal wieder Zeit!
Dieses Jahr geht der Titel nämlich an eine Frau, die mir zwar schon vor Jahren aufgefallen war, aber nicht genug, um sich für den Titel in eine günstige Ausgangsposition zu bringen. Spätestens mit diesem Interview jedoch ist mir die Kinnlade runtergeklappt: Süß und schön! Eine Kombination aus zwei Eigenschaften, die sich nach meinen persönlichen Maßstäben normalerweise gegenseitig ausschließen, denn entweder ist eine Frau süß, oder sie ist schön, beides zusammen geht nicht. Dazu noch die Attitüde eines scheuen Rehs, mit den dazu passenden Rehaugen, und dennoch selbstsicher, durchsetzungsstark und erfolgreich! Neben ihrer Muttersprache Englisch spricht sie auch noch fließend französisch, ist denn das zu fassen?
Es soll ja Männer geben, die kommen mit erfolgreichen Frauen nicht zurecht, weil sie sich dann zurückgesetzt fühlen, oder in ihrem Selbstbewusstsein verletzt, oder in ihrer Rolle als dominanter Familienoberaffe.
Liebe Gemma, ich schwöre, ich gehöre nicht dazu! Du darfst mich gern dominieren! Wann immer Du möchtest.
Der Titel „Frau mit Esprit“ geht dieses Jahr an Gemma Arterton.
