Als sich die ersten tragbaren Freisprecheinrichtungen verbreiteten und Menschen anfingen, scheinbar grundlos laut vor sich hinzuplappern, brauchte ich ein Weilchen, um meine körpereigene Alarmanlage, die mich innerlich anbrüllte: „Ein Irrer, lauf so schnell Du kannst!“, nachzujustieren. Inzwischen habe ich mich dran gewöhnt.
Verstörend aber finde ich nach wie vor Menschen, die mit ihren Tieren reden, als wären es Menschen. Und die verärgert reagieren, wenn das Tier nicht tut, was sie erwarten. Ich kann mich dann nur schwer beherrschen, nicht zu sagen: „Vielleicht kommt Ihr Hund ja aus China und versteht kein Deutsch. Versuchen Sie’s doch mal auf Chinesisch.“
