Soeben entdeckte ich im Abspann eines Arte-Beitrags den Namen des Komponisten Pierre Vigna Dechamps, der die verstörende Geschichte um die Entwicklung Jerusalems, behutsam intoniert, musikalisch begleitete. Spontan erinnerten mich seine Klavierkompositionen an den bekannten Musiker Philip Glass, dessen gleichförmig-minimalistischen Werke etwas wahrhaft Hypnotisches an sich haben. An dem Stück „Mad Rush“ hatte ich mich während meines Klavierunterrichts auch versucht, scheiterte aber an den schnellen Zwischenspielen, weil sie einen schmerzhaft spüren lassen, dass auch Hände Muskeln besitzen, die bei Überanstrengung verkrampfen können:
