Viele denken immer, Gitarrenroadies haben ein leichtes Leben, denn sie kuscheln bäckstaitsch mit der süßen Kellnerin, während die Gitarrenrowdys vorn auf der Bühne ordentlich Krach machen. Nein-nein, dem ist nicht so! Man sitzt da nämlich, eingezwängt zwischen den bösen, großen Marshalls für Baß und Gitarre und läßt sich zudröhnen, während man aufbaß…, äh Verzeihung – aufpassen muß, daß dem Gitarrenrowdy keine Saite reißt. Wenn das nämlich passiert, muß man schnell aufspringen und ihm beim Wechsel der Gitarre helfen, damit möglichst keine große zeitliche Lücke entsteht, denn es müssen ein paar Regler geregelt und Stöpsel gestöpselt werden. Am besten so, daß es im Publikum keiner mitbekommt.
Vielleicht sollte ich doch mal wieder Ohrstöpsel mitnehmen. Nur zu Vorsicht …







