Während unsere journalistischen – und ich verwende die Endung „-istisch“ heute mal absichtlich mit demselben Unterton wie unsere Medien, wenn sie Menschen als gefährlich darstellen wollen und Worte wie islamisch oder extrem in islamistisch und extremistisch umdeuten. Während also unsere journalistischen Schmierfinken bei der Krimwahl noch ein riesiges Faß aufmachten, weil bei der Wahl gläserne Urnen benutzt wurden, haben sie anscheinend mit deren Verwendung plötzlich kein Problem mehr bei der heutigen Wahl des ukrainischen Präsidenten. Zumindest aber findet sich beim Googeln kein entsprechender Eintrag. Stattdessen jedoch jede Menge Beiträge von Blogschreibern, die auf die Verwendung von Glasurnen auch in anderen Ländern hinweisen, beispielsweise in Frankreich.
Bleibt nur zu hoffen, daß mit der Zeit immer mehr Menschen aufwachen und das schmutzige Spiel durchschauen. Wenn ich mir jedoch die Ergebnisse der heutigen Europawahl anschaue, befürchte ich eher, daß dies noch eine Weile dauern wird. Die SPD mit 27 Prozent? Wer zum Teufel wählt diese Arbeiterklassenverräterpartei eigentlich noch? Unglaublich! Na wenigsten ist die Partei mit dem F am Anfang – wie hieß sie doch gleich … F…, F… äh … F…
Jedenfalls ist die Partei mit dem F in den Ergebnissen so weit abgesackt, daß es sich nicht lohnt, diesen Satz noch zu ende …
