Es gibt Fernsehsender, die kennt kein Schwein. Es gibt Musiker, die kennt auch kein Schwein. Und es gibt Geschichten, die sind so unglaublich, daß die Akteure, die darin vorkommen, sie selbst nicht glauben können. Der weitgehend unbekannte Sender Servus TV erzählte gestern die unglaubliche Geschichte des weitgehend unbekannten Musikers Rodriguez, der mit allem gesegnet war, womit ein guter Musiker üblicherweise gesegnet sein sollte: einer tollen Stimme, guten Texten und berührenden Melodien. Nur mit einem war er anscheinend nicht gesegnet – Glück. Womit er sich einreiht in die lange Liste hervorragender Künstler, denen Gott, das Schicksal oder der Große Grüne Arkelanfall einfach den Erfolg nicht gönnen. Vielleicht auch mochten die Amerikaner nicht die trostlose, todtraurige Abbildung ihrer alltäglichen Wirklichkeit, oder zu der Zeit war schlicht und ergreifend Latino-Musik nicht so angesagt, wie in dem Film vermutet wurde. Jedenfalls verschwand Rodriguez nach zwei wie Blei in den Plattenläden herumliegenden Alben wieder in den Tiefen der Musikgeschichte, bis …
Aber das schaut Ihr Euch lieber selbst an. Sonst glaubt Ihr mir das sowieso nicht. Und ehrlich – diesen Film solltet Ihr nicht verpassen!
