Gestern früh hörte ich, wie sonst auch, in der S-Bahn Musik. Abends auf dem Weg nach Hause stellte ich dann erstaunt fest, daß auf dem Weg von Morgenrot nach Sonnenuntergang der linke Gummiflummi meines Ohrhörers heimlich desertiert ist. Also bestellte ich bei Amazon erzwungenermaßen acht (!) Ersatzflummis zum stattlichen Wucherpreis von 17,80 Euro. Wieso man gerade acht Stück statt nur einem oder zweien kaufen muß, weiß vermutlich nur der Hersteller.
Um aber nun bis zur Lieferung nicht ohne Musik unterwegs sein zu müssen, griff ich heute früh zur älteren Zweitausstattung. Aber wenn der Sand erst mal im Getriebe ist, knirscht es bekannlich etwas länger. Heute Abend auf dem Heimweg mußte ich entsetzt feststellen, daß auch der linke Flummi des alten Hörers das Weite gesucht hat. Entweder habe ich etwas extrem Ekeliges im linken Ohr oder aber das Schicksal hat mal wieder Langeweile und sich ausgerechnet mich ausgesucht, um seine grausamen kleinen Spielchen zu spielen.
Gab es heute sonst noch etwas Nennenswertes? Nöö, eigentlich nicht.
Ach doch – halt: Ich bin ja heute früh durch die fahrpraktische Prüfung gefallen. Was auch überhaupt kein wirklich großes Problem ist, außer, daß ich mich nun auch weiterhin wochenlang mit Schlaflosigkeit, daraus resultierender Müdigkeit und nervlichem Streß auseinandersetzen muß. Und wofür?
Ich hasse mein Leben!
Ich würde gern auch mal wieder etwas Positives erleben.
Doppelt grausam
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