Er hatte Tötungsphantasien. Er plante seine Tat genau. Er schrieb einen detaillierten Mordplan. Er schlug mit einem Stein mehrmals zu. Als das nicht reichte, schnitt er mit einem Messer mehrfach den Hals seines Opfers durch. Als das Opfer bereits tot war, versuchte er dennoch, es mit einem Kissen zu ersticken.
Das Urteil des Gerichts: Nein – nicht lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Auch nicht 25 Jahre Haft. Nur 9 Jahre und fünf Monate. Für heimtückischen, brutalen Mord. 2021 werden wir uns also wieder mit dem Irren beschäftigen müssen, weil es recht unwahrscheinlich ist, daß sein „Haß auf die Welt“ bis dahin verraucht ist.
Was soll man da noch sagen …
