Soeben, in der U-Bahn, stand mir eine junge Frau gegenüber, mit Kopfhörern auf den Ohren, von Beats, einem Hersteller, den bis vor ein paar Jahren auch noch keine Sau kannte. Auf den Bügeln dieses Hörers stand unübersehbar: „wireless“, also „kabellos“. Und sofort fragte ich mich: Warum schreiben die das extra dran? Man sieht doch, dass der Hörer kein Kabel hat. Das ist so, also würde man an eine Erdbeere ein Schild mit der Aufschrift „rot“ heften.
Und noch etwas ist mir heute morgen aufgestoßen. Die Berliner Zeitung schreibt, dass die „grüne“ Heinrich-Böll-Stiftung Projekte in Palestina mit deutschen Steuermitteln finanziert. Mal abgesehen von den diskussionswürdigen politischen Umständen frage ich mich, warum werden mit deutschen Steuergeldern überhaupt Projekte im Ausland gefördert? Gibt es hier im Inland nicht genug Baustellen, die dringend angegangen werden müssten? Ich empfehle da zum Beispiel mal einen Spaziergang durch den Berliner Stadtteil Pankow. Dort gibt es Straßen, deren Löcher im Asphalt auch nicht viel kleiner sind als die Ani, die bei uns im Bundestag sitzen und Steuergelder mit vollen Händen aus den Fenstern werfen.
In der direkten Umgebung von Leipzig habe ich Straßen in so schlechtem Zustand gesehen, dass man sie kaum noch von den Feldern und Wiesen daneben unterscheiden kann.
Es muss sich dringend was ändern.
