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Ein zauberhafter Sommer …

… geht zu Ende. Die Felder …

… sind abgeerntet …

… und stoppeln dem Winter entgegen.

Ein zurückgelassener Kohlrabi rabikohlt einsam vor sich hin:

Die Äpfelbäume sind längst schon ihrer Früchte beraubt:

Letzte Erdbeeren harren freudig errötet auf ihren Bepflücker …

… dass sogar Kastanien peinlich berührt in Ohnmacht fallen:

Hagebutten betteln fröstelnd um eine warme Tasse Tee:

Ein müdes Bienchen saugt matt den letzten Staub aus Papier, das einst in bester Blüte stand:

Eisenkraut ruht rostend rot dem nahen Tod entgegen:

Die Diestel streckt auch dies Jahr wieder die Waffen nieder:

Ein Flieder verduftet und sein Duft verfliedert:

Grüne Blätter vergilben …

… und vergilbte verbluten, …

Finales Aufbäumen:

Ein Admiral, wartend auf den letzten Befehl: *

Herr Schneck, in eiliger Hast, sucht sich ein Winterquartier. Doch auch ihm wird …

… der Sand der Zeit das Schicksal lesen …

… so wie diesen Maiskolben, denen, zum Verfüttern gedacht, und nun im Wald versteckt, die Flucht gelang:

Nur den buntgescheckten Kühen macht die Zukunft keine Sorgen. Sie werden auch im nächsten Sommer wieder genießend glücklich grüne Gräser granulieren:

* Der Admiral saß erst tief mitten im Gestrüpp, schlecht zu erreichen. Als ich anfing, mich durchs Unterholz zu ihm durchzuschlagen, flatterte er plötzlich auf, stupste mich am Kopf an und nahm an einem günstigeren Platz platz, wo ich ihn bildlich besser einfangen konnten, so als hätte er geahnt, dass ich seine einzige und letzte Möglichkeit war, unsterblich zu werden.