Nach sehr, sehr langer Zeit habe ich heute zum ersten Mal wieder acht Klimmzüge geschafft. Die letzten Monate dümpelte ich während meiner wöchentlichen Fitnessstudio-Besuche bei vier bis fünf Stück vor mich hin. Mein Bestwert liegt übrigens bei elf und stammt aus dem Jahr 1988, da wurde ich nämlich von den Staatsorganen der DDR zum Armeedienst genötigt. Aus purer Angst vor den verblödeten, teils sadistisch veranlagten Vorgesetzten schaffte ich die elf auf Anhieb, ohne jemals dafür geübt zu haben.
Die aktuellen acht entsprechen nach Gewicht-Alter-Inflationsrelation übrigens 24 Klimmzügen von damals, denn 1988 war ich nicht nur 35 Jahre jünger, sondern auch 20 Kilo leichter. Insofern ist das doch eine Leistung, auf die ich mächtig stolz sein kann.
Glückwunschkarten anlässlich dieses freudigen Ereignisses nehme ich jederzeit gern entgegen, nur bitte keine Pralinen, Windbeutel und andere Süßigkeiten, denn diese wären extremst kontraproduktiv.
