Wer wissen will, warum die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten trotz, grob geschätzt, höherer Einnahmen nach der Umstellung der Rundfunkgebühren nicht mit dem eingenommenen Geld zurechtkommen, sollte sich mal diesen Artikel zu Gemüte führen. Und sich dann mal das Monatseinkommen ausrechnen. Da springt einem doch gleich der Knüppel in die Hand …
GEZ noch?
2 Kommentare
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Es gibt bestimmt etliche Programme der Rundfunkanstalten und einiges sonstige Engagement, für die man die Gebühren- oder jetzt Beitragsmittel nicht so gerne verausgabt sehen möchte. Lizenzankäufe von mafiös agierenden Sportverbänden wie FIFA und IOC (Danke an die Münchner, Garmischer, Traunsteiner!) zum Beispiel. Warum sich nicht einfach mal zurücklehnen, die Schatulle geschlossen halten und diese Herren für eine Saison austesten lassen, was denn RTL, Eurosport und Co. für vormittägliche Übertragungen von Leibesübungen und Hymnen-Tschingdarassabumm aus anderen Erdteilen zu zahlen bereit sind? Der Blatter beim Klinkenputzen, das wäre ein Riesenspaß! Oder der Unterhalt von Sinfonieorchestern, Chören, Bands für den Kunstgenuss einer übersichtlichen Minderheit. Auch kein wirkliches must have. Aber die Vergütung von Frau Lierhaus gehört nicht dazu. Die wurde nämlich von der Deutschen Fernsehlotterie gGmbH gezahlt. Darüber sollen sich die Losekäufer empören. Und die Finanzbehörde könnte prüfen, ob die Entgeltpolitik dieser Gesellschaft mit dem zugebilligten Status der Gemeinnützigkeit in Einklang steht. Natürlich war der Posten der Lierhaus, wenn die Angabe zum Entgeld denn stimmt, ein kommod ausstaffiertes Austragshäusl für altgediente Moderatoren. Doch das kostet die Rundfunkanstalten … nichts.
Na, dann entlaste ich hiermit mal offiziell und ohne Vorbehalte die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vom Vorwurf des Geld-durch-die-Gegend-Schmeißens und beschimpfe stattdessen die Deutsche Fernsehlotterie auf das Übelste!