Seit dem Siegeszug des Internets hat sich die Welt verändert. Sie ist vor allem kleiner geworden, was dazu führte, daß kein Platz mehr war, für große, phlegmatische Dinosaurier. Ja, Du bist gemeint, Musikindustrie! Und Ihr auch, Zeitungen und Zeitschrift aus Papier! Igitt, ein Medium, das keinen Strom benötigt und nicht von selber leuchtet, ist voll Siebziger!
So wie Faxgeräte. Wenn mich jemand fragt, wieso ich kein Fax habe, bekommt er als Antwort: „das ist eine Technologie aus den Siebzigern“ und „ich versende E-Mails“. Na-na-na, Post, Du brauchst Dich gar nicht so aufzuplustern, Deine Briefe und Postkarten sind auch aus dem letzten Jahrtausend. Und wer dann noch über 25 Jahre braucht, um nach dem Versand der ersten kostenlosen E-Mail einen elektronischen Brief zu erfinden, der genauso teuer ist, wie ein Papierbrief, der hat eh nicht alle Kekse in der Dose.
Aber worauf wollte ich eigentlich hinaus?
Ach ja, richtig! Zeitungen und Zeitschriften. Bis vor zehn Jahren hatte ich noch die Berliner Zeitung abonniert, eine wirklich anspruchsvolle Tageszeitung, informativ und gut geschrieben, ohne die Gefahr, beim Lesen an Gemeiner Hirnmuchte zu verenden, so wie etwa bei Bild und BZ.
Jetzt hab ich doch schon wieder den Faden … kann ich die Frage noch mal sehen?
Nee, Quatsch, jetzt hab ich’s wieder!
Jedenfalls habe ich die „Berliner“, die mich ein Leben lang begleitet hat, weil meine Eltern sie auch schon lasen, dann abbestellt, einfach weil die Zeit fehlte, mir jeden Tag dieses dicke Ding reinzuziehen. Und im Internet gibt’s das Neueste vom Tage ja umsonst und in gigantischen Mengen.
Aber eine Zeitschrift habe ich behalten. In Papier. Zum Anfassen. Wenngleich auch das Fernsehprogramm bereits problemlos und umsonst im Internet verfügbar ist.
Einfach weil ich mich bei den lustigen Kommentaren der TV-Spielfilm-Redakteure manchmal vor Lachen auf dem Boden kringeln könnte. So wie bei diesem hier:
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