Was wir immer schon irgendwie ahnten aber nicht genau wußten, ist nun offiziell: Der deutsche Geheimdienst überwacht den E-Mail-Verkehr. Oder anders formuliert – er öffnete im Jahr 2010 rund 37 Millionen elektronische Briefe, um nach bestimmten Wörtern, wie beispielsweise „Bombe“ zu suchen. Ohne gerichtlichen Durchsuchungsbefehl selbstverständlich.
Allerdings gibt es eine ganz einfache Möglichkeit, das Treiben der Schlapphüte zu beenden. Wenn 82 Millionen Bundesbürger die Wörter „Atombombe bauen“, „Giftgas im Keller mischen“, „Bundeskanzlerin ermorden“ und „Terrorfürst stürzt Freiheit und Demokratie“ in ihre Signatur schreiben und tagtäglich an ihren E-Mail-Verkehr anhängen, dürfte das einzige, was die Geheimniskrämer dann noch registrieren, ein stetiges Ansteigen der Prozessortemperatur ihrer Überwachungscomputer und ein zunehmend schriller werdendes Kreischgeräusch der CPU-Kühler-Ventilatoren sein.
In diesem Sinne: Giftgas, U-Bahn, Terrorist, Iran, Atombombe, Merkel, ermorden, töten, Bundespräsident, Nordkorea, Berlin-Marzahn, einstürzende Neubauten, Kommunismus.
Viel Spaß, Jungs!
