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Schwabbel nervt. Winzigweich auch.

Seit gefühlten 1000 Jahren kommt vor jeder Nachrichtensendung des bekannten Universums die Almased-Werbung mit dem schwabbeligen Köter und der Tussi mit der Bikinifigur. Im tiefsten Winter fuhr sie, nur mit einem Mantel über dem Bikini, zu ihrem Lover, dort angekommen entblößte sie sich – einem Exibitionisten gleich – während der Typ die Türklinke noch in der Hand hatte. Seinem überraschten Gesichtsausdruck nach müssen sie sich wohl lange nicht gesehen haben, vermutlich hatte er ihr ein Ultimatum gestellt: Brauchst gar nicht vorbeizukommen, bevor Du nicht wieder in den Bikini paßt.
Und heute nun rennt sie wieder mit dem Schwabbelköter am Strand entlang, wie schon letztes Jahr, begafft von zwei notgeilen Rettungsschwimmern.
Liebe Almased-Werbefuzzis: Falls Eure Umsätze zurückgehen, trotz massiver Werbung, würde ich vermuten, daß sie zurückgehen, wegen massiver Werbung. Denn es nervt gewaltig! Denkt Euch endlich mal was Neues aus. Es ist nicht mehr zu ertragen!
Und noch eine Entdeckung im Werbefernsehen: Microsoft preist großkotzig seinen Internet Explorer an und verspricht aktives Handeln gegen Tracking und sonstiges Ausspionieren der Internetnutzer. Keine zwei Minuten später berichtet die Nachrichtensendung eines deutschen Senders, dessen Namen hier zu nennen mir zu peinlich ist, daß Microsoft mit der neuen X-Box One über die interne Kamera die Nutzer auspionieren kann, angeblich soll es möglich sein, festzustellen, ob der Nutzer in einer Werbepause aufsteht und sich ein Bier holt und diese Daten auszuwerten. Willkommen im Glashaus!