Man freut sich doch immer wieder über kleine Nettigkeiten und Überraschungen, putzige Geschenke und Neckereien wie angebissene Pausenbrote, die früh die geliebte Ehefrau zubereitet hat, kleine Teddys überall in der Wohnung versteckt, oder die Schnürsenkel der Lieblingsturnschuhe liebevoll verknotet mit denen der Freundin. So hat man immer etwas zum Schmunzeln.
Soeben schaute ich mal routinehalber unter die Motorhaube meines Golfilinchens, und was entdeckte ich da? Eine Taschenlampe, in der Nähe der Windschutzscheibe auf einem Blech liegend. Irgendwann heimlich dort abgelegt, bereiste sie bereits mehr als 1500 Kilometer zusammen mit mir die Welt, wartend auf einen Christoph Columbus, Ferdinand Magellan oder Sunlion Sonniglöw‘ auf Entdeckungsreise. Wenn ich nur wüßte, was mir die Werkstatt damit wohl Nettes mitteilen wollte?

