Neulich in der Presse: 90 Prozent der Amerikaner glauben nicht an die Evolution. Kein Wunder, da die Evolution uns ja belehrt, daß wir Menschen uns angeblich ganz am Anfang aus Amöben und Wasserflöhen entwickelt haben, was mich nicht wundern würde. Aber sie lehrt uns auch, daß sich das Leben an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann, und das ist ja nun eindeutig totaler Quatsch. Denn wenn das so wäre, dann müßte ja die Inquisition der katholischen Kirche und ihre Hexenverbrennungen im Mittelalter dazu geführt haben, daß Frauen heute feuerfest sind.
Sind sie aber nicht! Probiert’s ruhig aus!
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Ein komischer Artikel. Überschrift und Inhalt scheinen nicht ganz zueinander zu passen. Was denkt denn der Autor? Da sind sich irgendwann in der Ursuppe ein paar Molekülketten auf Kohlestoffbasis, ein paar Mineralien, ein paar Säuren begegnet und einer von den Kameraden hatte dann die Idee: Hergehört Freunde! Es wird warm und hell auf diesem verregneten Dreckshaufen, wir machen jetzt so lange Muschepupu miteinander, bis wir was Organisches hinkriegen und ein Stoffwechsel abgeht. Bis zum Einzeller wurschteln wir uns irgendwie durch und dann ist die Kiste ein Selbstläufer. Wie isses? An so etwas muss man glauben, wie an die anderen Schöpfungsgeschichten auch. Experimentell nachvollzogen hat es meines bescheidenen Wissens noch keiner. Gerne lasse ich mich eines anderen belehren.
Ich lese jedenfalls die demütige Einsicht von 90 % der Befragten heraus, es wie ich nicht zu wissen und den Eingriff einer wie auch immer gearteten, jenseits unseres Sichtfeldes angesiedelten höheren Instanz daher nicht grundsätzlich ausschließen zu wollen. Das ist kein unsympathischer Zug und kein Widerspruch zur evolutionären Entwicklung der Arten.
Nur weil 90 Prozent der Befragten etwas nicht wissen, bedeutet das nicht, daß es nicht existiert. Also das, was sie nicht wissen. Amen!