Tefal! Kennt jeder. Jeder, der schon mal mit Küchenutensilien zu tun hatte, ist über diese Weltmarke gestolpert. Eine französische Firma, die vermutlich Millionen-, wenn nicht sogar Milliardenumsätze macht, weltweit. Und ausgerechnet eine solche Firma ruiniert ihren guten Ruf, in dem sie mit hinterhältigen Tricks ihre Kunden verarscht, nur um ein paar Cent an Produktionskosten zu sparen.
Ich haben heute zwei Pfannen gekauft, zur Auswahl standen K (Kauflands Hausmarke), ein paar andere unbekannte Firmen und Tefal. Nach ausgiebiger Begutachtung entschied ich mich für Tefal, da die Pfannen etwas leichter und kaum teurer waren als die anderen Produkte.
Schon im Markt fiel mir eine kleine Ungereimtheit auf. Die Größenangabe lautete 24 cm. Jedoch stand hinter der Zahl noch ein kleines Sternchen, also *. Ich suchte in der Nähe der Größenangabe nach der entsprechenden Erklärung, fand sie aber weder dort, noch auf der Rückseite. Erst zu Hause entdeckte ich das dazugehörige Kleingedruckte, und zwar an der am weitest möglich entfernten Stelle auf der Rückseite. Dort, wo kein Schwein danach suche würde – unter dem Griff. Die Angabe lautet:

Dies ist gleich in zweierlei Hinsicht eine Verarschung des Kunden. Denn erstens werden Pfannen und Töpfe immer an der inneren Oberkante gemessen, einfach um sicherzustellen, dass auch Deckel anderer Marken immer dazu passen, und außerdem würde das Innenmaß durch die Dicke der Wandung unkalkulierbar. Und zum anderen ist die Angabe +/- 0,5 cm ein trauriger Witz, denn Pfannen werden im Jahr 2016 nicht mehr handgeschmiedet, sondern mit präzisen Maschinen gestanzt oder vielleicht auch gegossen. Ich bin mir sicher, würde man die Pfannen dieser Serie alle ausmessen, läge die Toleranz unter einem Millimeter.
Damit hat sich Tefal für meine ganz persönliche Schwarze Liste qualifiziert, denn ich muss nun deswegen erneut zu Kaufland fahren und die Pfannen reklamieren. Herzlichen Glückwunsch, Tefal, Ihr werdet nie wieder etwas an mich verkaufen!

