F… F…, verdammt, wie hieß noch mal die Partei mit dem „F“?
Ach, egal! Jedenfalls legt die Partei um Sebastian Czaja gerade eine Bruchlandung hin, zumindest sieht es ganz danach aus. Denn der Berliner Politiker setzt momentan alles daran, den uralten Berliner Flughafen Tegel in Betrieb zu halten, und zwar auch nach einer hypothetischen Eröffnung des neuen BER in Schönefeld. So hat er zum Beispiel eine Volksabstimmung in die Wege geleitet, um demnächst die Berliner über das Schicksal Tegels abstimmen zu lassen. Interessanterweise haben alle, die sich gerade um das Thema zoffen, anscheinend total vergessen, dass es bereits eine Volksabstimmung gab, nämlich um das Jahr 2007 herum oder noch früher, zusammen mit einer anderen Wahl. Und damals hatten sich die Berliner gegen Tegel und für Schönefeld entschieden. Stimmen wir nun also so lange ab, bis uns das Ergebnis gefällt?
Außerdem hat Berlins Bürgermeister Müller bereits angekündigt, das neue Abstimmungsergebnis zu ignorieren, da aus verschiedenen juristischen Gründen der Weiterbetrieb von Tegel höchst umstritten ist.
Gestern nun hat der Flughafenchef, der selbst für eine Schließung plädiert, zu einem Pressetermin geladen und die Journalisten durch den Flughafen geführt, mit dem Ergebnis: Das Ding ist nur noch ein Schrotthaufen, die Grundsanierung würde eine Milliarde Euro kosten. Welch cleverer Schachzug!
Liebe F… F…
Liebe Fluggäste! Bitte machen Sie sich bereit, die Bruchlandung steht unmittelbar bevor!
