Menü Schließen

Klimakleber: Berliner Polizei greift durch

Berlin: Bei den durch die umstrittene sogenannte Letzte Generation für heute großflächig angekündigten Störungen der öffentlichen Ordnung greift die Berliner Polizei hart durch. Die bisher anscheinend fruchtlosen Bemühungen, die Klimadioten mittels deeskalierender Maßnahmen zum Umdenken zu bewegen, haben zu einer Strategieänderung der Exekutive geführt. Statt wie bisher die angeklebten Hände mit Speiseöl und umweltfreundlichen Holzspachteln zu lösen, greifen die Beamten nun zu Flex und Kettensäge. Diese Maßnahme reduziert die zukünftigen operativen Möglichkeiten der demokratiefeindlichen Chaoten um bis zu fünfzig Prozent. Oder anders formuliert: Nach dem zweiten Schuss ist Schluss.
     Unser rasender radelnder Reporter, Sunlion Sonniglöw‘, der sich mit seinem Dienstfahrrad wie der Blitz am etwa zschnölfzig Kilometer langen Stau auf der Prenzlauer Allee vorbeischlängelte, berichtet von einem auf nur wenige Minuten begrenzten Einsatz. Die nach dem Einsatz an der Fahrbahn haftenden, biologisch abbaubaren Chaoten-Restbestände stellen den Behörden zufolge keine Gefahr für den fließenden Verkehr dar und können bedenkenlos ignoriert werden.
     Man beachte die Begriffe „umstritten“, „sogenannte“, „Störungen“, „Klimadioten“, „demokratiefeindlich“ und „Chaoten“! Wie leicht sich doch ein Feindbild aufbauen lässt, nicht wahr? Achtet mal darauf, wenn Ihr demnächst wieder die Nachrichten konsumiert.