Der in Deutschland weithin berüchtigte Telefonhersteller Gigaset hat Insolvenz angemeldet. Mich wundert das nicht, denn schon seit Jahren ärgere ich mich über die unausgereifte Benutzerführung und sporadisch auftretenden Mängel diverser Gigaset-Produkte. Fast in jedem Büro, in dem ich aufgrund chronischer Armut mit meinem Hintern Bürosessel plattzusitzen genötigt worden war, existierten ein oder üblerweise sogar mehrere dieser Folterinstrumente, wobei man fairerweise erwähnen sollte, dass auch andere Hersteller von Bürotelefonen generell nicht mehr alle Löcher in der Wählscheibe haben, denn auch deren Geräte sind meist eine einzige Zumutung.
Schon vor Jahren hatte ich privat ein japanisches Produkt angeschafft, nur um kein Gigaset-Gerät kaufen zu müssen. Dieser Japaner war recht formschön, funktional, clever programmiert und äußerst langlebig, bis er Anfang dieses Jahres trotzdem den Geist aufgab. Inzwischen stellt dessen Hersteller leider keine Telefon mehr her, also suchte ich nach einem Ausweg, oder anders formuliert – nach einem Umweg, um nicht auf Gigaset zurückgreifen zu müssen.
Zum Glück bot AVM, der Hersteller der allseits beliebten Fritzboxen, eine schlaue Alternative: Mit einer Fritzbox ist es möglich, Festnetztelefonate über ein beliebiges stinknormales Smartphone zu führen. Und das funktioniert tatsächlich, man sollte es kaum glauben! Somit genießt man den Komfort eines modernen Handys inklusive Touchscreen, vorhandenem Adressbuch und Lieblingsklingeltönen.
Ehrlich: Lieber gebe ich zschnölfzig Euronen für eine Fritzbox aus, als auch nur ein Gigaset-Telefon geschenkt zu kriegen.
Sorry, Jungs, aber diesmal habt Ihr’s endgültig vermasselt!
Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert von AVM. Und auch nicht von Gigaset.
