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Auf dem Holzweg

Da stand ich doch heute Mittag mit einem guten alten Freund auf dem hölzernen Bootssteg eines Sees, irgendwo in … Dingenskirchen. Und er erzählte mir von seinem 96-jährigen Vater, was dieser beruflich so alles getrieben hatte, und dass er nach dem Krieg einige Jahre in russischer Gefangenschaft war. Da meinte ich zu ihm, wir hätten ja Glück gehabt, dass sein Vater die Gefangenschaft überlebt hatte, später seine Frau kennenlernte und Kinder bekam, sonst hätten wir – mein Freund und ich – uns nie getroffen.
     Und im Stillen sinnierte ich darüber nach, wie viele Menschen mir im Leben wohl schon begegnet waren, die nie geboren wurden, weil ihre Eltern gar keine Chance hatten, sich kennenzulernen.

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