Schon all die Jahre, in denen der Wolf aufgrund seiner zunehmenden Verbreitung in die Schlagzeilen geraten ist, mit Berichten über Schafsrisse in Massenmord-Quantität, über den Unmut der betroffenen Bevölkerung, über Warnungen seitens der Jäger, die sofortiges Handeln forderten, und natürlich über die Naturbewegten, denen kein Argument zu dumm ist, um für den Schutz des Wolfes zu werben, und denen die mahnenden Berichte aus vergangenen Jahrhunderten, in denen der Wolf als üble Landplage verteufelt wurde, völlig egal waren – all diese Jahre dachte ich mir: Was werden die Wolfsliebhaber wohl sagen, wenn das erste Kind angegriffen, verletzt oder gar getötet wird?
Nun ist es so weit: In den Niederlanden wurde ein sechsjähriges Kind in einen Wald geschleift – von nur einem Wolf! Dabei sind Wölfe bekanntermaßen Rudeltiere, die auch im Rudel jagen. Was wäre dem Kind wohl erst passiert, wenn es von mehreren Tieren angegriffen worden wäre?
Auch die Angriffe von Bären nehmen offenbar immer weiter zu. Es wird also Zeit, dass all die Naturbewegten endlich zur Besinnung kommen und verstehen, dass Wölfe und Bären ihre Zeit hatten – und dass diese längst abgelaufen ist. Es gab gute Gründe, warum der Mensch diese gefährlichen Tiere gewaltsam aus seinem Leben verbannt hat: einfach, um sich selbst vor Gewalt zu schützen.
