Unser aller Bundespräservativ Joachim Gauck ist das Amt und die Nähe zu den Herrschenden anscheinend zu sehr zu Kopf gestiegen. Während er als Pfarrer in der DDR selbst belauscht und bespitzelt wurde und als ehemaliger Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Einblick in die Arbeit eines der effektivsten Geheimdienste der Welt erhielt, wie kein zweiter, bezeichnet er nun die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden als Verrat. Dabei übersieht er anscheinend, daß die USA nicht erst seit kurzem deutliche Anzeichen einer faschistischen Gewaltherrschaft zeigen: Bespitzelung nicht nur der eigenen Bürger, sondern auch anderer Staaten, staatlich sanktionierter Mord ohne Gerichtsurteil oder Kriegserklärung, und das bereits seit Jahrzehnten, Festnahme ohne begründeten Verdacht sowie zeitlich unbegrenzte Inhaftierung ohne Gerichtsurteil, faktische Abschaffung der Pressefreiheit, da Journalisten nicht mehr kritisch berichten können, wenn sie gezwungen werden, ihre Quellen offenzulegen. Und nicht zu vergessen – der völkerrechtswidrige Überfall der USA auf den Irak, sowie Verstöße gegen das Völkerrecht, wie die Folterung von Kriegsgefangenen, beispielsweise durch das sogenannte Waterboarding.
All diese Informationen sind heute in Unmengen frei im Internet verfügbar. Vermutlich hat das Bundespräsidialamt einfach nur keinen Internetanschluß.
