Menü Schließen

Ja – zu Alkohol und Drogen!

Wenn man das hier an zwei Tagen hintereinander erlebt und jeweils vorher noch zusätzlich eine Vorband auftritt, dann ist das hier viermal so schlimm! Mein Kopf da oben dröhnt mal wieder munter vor sich hin …
Hab ich überhaupt noch einen Kopf? Ich bin mir nicht sicher …
Jedenfalls verstehe ich jetzt, warum so viele Stars Drogen und Alkohol konsumieren – wer jeden Tag ein solches Konzert gibt, zwischendurch noch durch das Umherreisen einem Jetlag unterworfen ist und nebenbei noch Groupies vernaschen muß, hält dieses Pensum vermutlich nicht einfach so nüchtern durch. Im starken Kontrast dazu steht die Pinkelpause für kleine Löwen auf der Rückfahrt, mitten Wald: Kein Licht, kein Geräusch – absolute Stille … sehr entspannend und auch beeindruckend für jemanden, der wie ich in einer Großstadt und inmitten ständiger Hintergrundgeräusche wohnt.
In der Nacht von Freitag zu Samstag wollte ich dann eigentlich auf einem Feld im Auto übernachten, aber nach einer halben Stunde warf ich entnervt das Handtuch. Denn trotz des isolierten Trainingsanzugs und wärmender Decke kroch die Kälte unaufhaltsam an meinen goldenen Löwenpelz heran, und außerdem stellte ich fest, daß die perfekt ergonomisch geformten Autositze meines Golfilinchens nur dann perfekt ergonomisch geformt sind, solange man nicht versucht, darauf zu liegen. Kurz nach der Wende im Sommer 1990 fuhr ich mit meinem dienstältesten Kumpel Tom in einem Wartburg nach Hamburg und übernachtete zu zweit in diesem recht unbequemen und kleinen Fahrzeug aus DDR-Produktion. Zu zweit!!! Ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern, wie das damals funktioniert hat … Ansonsten noch ein dickes Dankeschön an Achim, Chris, Dennis, Dominik und Ralph von der Band für Eure zwei tollen Konzerte und auch dafür, daß ich ein bißchen mit Euch zusammen abhängen und Spaß haben durfte!