Seit 1997 habe ich Jean Michel Jarre gemieden. Was er nach Oxygene 7–13 herausbrachte war für mich nur noch der verzweifelte Versuch, sich selbst zu übertreffen, und als das nicht klappte, auf die Techno-Welle aufzuspringen und sich damit beim jüngeres Publikum anzubiedern und hipp zu wirken. Geniale Musik wie die von Carbon Based Lifeforms hätte ich eigentlich eher von ihm erwartet.
Nun hat er aber endlich wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden: Seit heute ist Oxygene 3 erhältlich, pünktlich zum 40. Jahrestag seines erfolgreichen Albums Oxygene von 1976. Wer Oxygene mag, wird das neue Album lieben – sphärische, unaufdringliche Klänge, wie man sie von seinen ersten drei Alben kennt. Wenn ich was zu bemängeln hätte, dann dass es mit knapp 40 Minuten leider viel zu kurz ist.
