Na, das wurde aber auch Zeit! Endlich eine Uhr, die mich zum sonntäglichen Picknick im Marianengraben bis zum bitteren Ende begleiten kann. Die Rolex Deepsea Challenge ist bis 11000 Meter wasserdicht! In Worten: Elftausend. Also 11 Kilometer Wassertiefe. Bisher musste ich meine Omega Seamaster Planet Ocean Ultra Deep, die nur bis 6000 Meter wasserdicht ist, immer auf halber Wegstrecke an einem Korallenast bis zum Wiederaufstieg zwischenparken. Dank Rolex ist das nun nicht mehr nötig.
Nein, natürlich habe ich keine Omega, die den Gegenwert eines Kleinwagens hat. Meine Taucheruhr von Citizen schafft gerade mal 200 Meter Wassertiefe, was aber vollkommen ausreicht, um im Urlaub an den schönsten Stränden der Welt gefahrlos im seichten Wasser vor sich hinzugammeln. Der Tiefenrekord im Gerätetauchen liegt übrigens bei 332 Metern. Da frage ich mich, wozu eine Uhr dann bis 6000 Meter und darüber hinaus wasserdicht sein muss. Ich vermute mal, wer sich so etwas kauft, trägt die Uhr bis maximal 1,80 Meter Wassertiefe, im eigenen Swimmingpool, gleich hinterm Haus. Und benutzt außerdem lächerliche Nassrasierer mit „fünf Klingen plus einer“.
