Also pass ma uff, wa, dit mit Schrödingers Katze, dit kennt ja nu wirklich jede Sau. So’n Vieh in ‘ner Kiste, wat jeleichzeitich tot und lebendich is, nur weil sich son Physikheini nich entscheiden kann, ob ‘a kieken will oder nich. Klar, det soll irjendwie zeigen, wie komisch die Welt is, wenn man janz kleene Teilchen anschaut und sich nich festlegt. Aber jetz kommt der Clou: Keena redet von dem, der vor der Kiste hocken tut! Und dit is Schrödingers Köter.
Die Töle tut da einfach rumhocken, glubscht uffe Kiste, schnuppert kurz und denkt sich: „Jut, da drin is ne Katze. Dit riech ick. Und wenn die Jeräusche macht, bell ick. Und wenn ’se keene Jeräusche macht, bell ick ooch.“
Während also die janze wissenschaftliche Welt diskutieren tut, ob se jetz gucken darf oder ob se die Realität damit kaputtmacht, hockt der Köter da kläffend rum und wartet, bis eener den Deckel uffmacht. Und sobald der uff is, macht der Köter: „Wuff!!!“ Und ooch, wenn der Deckel ßu bleibt, machta: „Wuff!!!“
Ick sach dir, dit is eijentlich die wahre Botschaft hinter dem janzen Quantenkram. Man kann noch so viel rechnen, schreiben, rumtheoretisieren – aber irjendwann kommt eener, der einfach nur mit jesundem Halbwissen, unjesundem Nichtwissen und ‘nem feuchten Näschen an die Sache ranjeht und dit Problem mib’m Wuff löst. Schrödingers Köter macht keene Philosophie, sondern Praxis.
Und ma ehrlich – ’ne Katze inner Kiste? Die is ja vielleicht ooch nur da drin, weil se keene Ruhe hatte vor dem Köter. Vielleicht wollt se nur ’n bisschen dösen, und nu sitzt se in so’ner doofen Superposition, weil draußen diese nervige China-Delikatesse hockt, die se mit ihrem Dackelblick in den Wahnsinn treiben tut.
Aber so is dit eben. Die Katze is dit Experiment, der Physiker een Depp und der Köter der letzte Normalo in der janzen Jeschichte. Schrödingers Köter: Janz klarer No-Bell-Preisträger.
