Mehrere große Zeitungen und Internetblogs beziehen heute Stellung zu den Veröffentlichungen von Wikileaks und verweisen auf das Recht der Informationsfreiheit.
Auf Stern Online ist eine Unicef-Fotoreportage über die Folgen des Einsatzes des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ durch die Amerikaner in Vietnam zu sehen. Noch heute, Jahrzehnte nach Ende des Krieges, leiden Vietnamesen an dessen Folgen.
Eine interessante Betrachtung über Geheimnisse, deren Verrat und Wikileaks findet sich heute in der Berliner Zeitung.
Die Staatengemeinschaft hat nach eigenen Angaben in Cancun einen „bahnbrechenden Durchbruch“ erzielt und gemeinsam festgelegt, daß die weltweite Durchschnittstemperatur nicht um mehr als zwei Grad steigen darf.
Na, wenn der Klimawandel da mal nicht beeindruckt ist und winselnd das Weite sucht …
Und wieder ein gefährlicher Messerstecher mehr, der schon in sechs Jahren wieder auf die Menschheit losgelassen wird.
Über die Vorgänge um die angebliche Vergewaltigung durch Wikileaks-Gründer Julian Assange schreibt heute die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Marketing-Manager sind ja bekanntermaßen eine eigene Spezies, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man weiß, daß es sich dabei meist um Menschen handelt, die zu dumm für ein Medizin- oder Jura- und zu unkreativ für ein Grafikstudium waren und deshalb BWL studiert haben und nun fortan Ärzte, Juristen und Grafiker mit ihren Marketingideen terrorisieren. Gelegentlich haben sie jedoch auch ganz witzige Ideen, zumindest, wenn man ihre Kreationen mal in anderen Sprachen betrachtet. Aktuellstes Beispiel, ein französisches Parfüm mit dem Namen „Bleu de Chanel“. Sprich „Blöde Channel“. Dumm – oder besser – blöd gelaufen!
Gestern Abend berichtete die Tagesschau in der Hauptausgabe, daß das Ansehen des Westens neun Jahre nach dem Sturz des Taliban-Regimes in der afghanischen Bevölkerung ein Allzeittief erreicht hat. Zu dumm nur, daß keine Regierung in irgendeinem Land der Welt aus den letzten 100 Jahren gelernt hat, daß man mit Kriegen gar nichts erreicht, sondern alles nur noch viel schlimmer macht.
Drei Jahre und zehn Monate. Für ein Menschenleben. So wenig ist Leben in diesem Land wert.
Der Focus berichtet heute, daß Wikileaks nicht mehr über www.wikileaks.org erreichbar ist, da die US-Firma Everydns die Verbindung der sogenannten DNS-Adresse mit dem Domainnamen aufgelöst hat. Jedoch kann man das Problem ganz einfach umgehen, indem man in die Adreßzeile des Browsers einfach die DNS-Adresse selber eintippt. Für Wikileaks lautet diese Adresse „http://213.251.145.96“.
