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Plan B

Zitat aus der Süddeutschen: „Und wenn nicht, hat Guttenberg ja auch schon einen Plan B angekündigt: Er kann sich vorstellen, ein Buch über seine politische Karriere zu schreiben.“
Wie jetzt? Er selbst?

Gedankenspiel

Nehmen wir mal an, nur mal ganz hypothetisch, ein Taliban-Spezialkommando würde in einer geheimen Nacht-und-Nebelaktion das Weiße Haus* überfallen, auf dem Weg ins Schlafzimmer eine Reihe von Mitarbeitern töten, um dann den unbewaffneten Präsidenten der Vereinigten Staaten und eines seiner Kinder zu ermorden. Einfach so, ohne Gerichtsprozeß.
Wie würden wir wohl reagieren?

* Ersatzweise auch das Kanzleramt oder jedes beliebige andere Regierungsgebäude

Gemauschel

Die Meldung, daß Bin Laden getötet wurde, ist noch keine 24 Stunden alt, schon kommt die Nachricht, er sei im Meer bestattet worden.
Wie bitte? Keine Überführung in die USA? Keine genauen Untersuchungen? Gleich ins Meer gekippt?
Da stimmt doch wieder irgendwas nicht. Es erinnert mich an die Eile, mit der die Überreste des WTC vernichtet wurden, vermutlich um Spuren zu beseitigen.
Und auf N-TV ist ein Foto zu sehen, angeblich vom getöteten Al-Kaida-Chef. Doch dank der eifrigen Web-Community konnte dieses Foto bereits als mutmaßliche Fälschung identifiziert werden.

Nichts als die Wahrheit?

Die Medien melden soeben, daß Osama Bin Laden bei einer Kommandoaktion der amerikanischen Streitkräfte nach einem Schußwechsel durch einen Kopfschuß getötet wurde. Er galt als Drahtzieher der Anschläge auf das World Trade Center im Jahr 2001.
Was aber, wenn Osama Bin Laden gar nichts damit zu tun hatte? Ob Verschwörung oder nicht, man sollte stets beide Seiten einer Medaille kennen, um sich ein vernünftiges Urteil bilden zu können. Daher empfehle ich die Dokumentationen „Fahrenheit 9/11“ und „Was passierte am 11. September?“ im Linkbereich dieses Blocks.

Das war Spitze!

Vor über zehn Jahren, als der Internethandel noch in den Kinderschuhen steckte, entschied ich mich für Amazon und gegen BOL. Weil BOL sich weigerte, einen Gutschein einzulösen. Dummer Fehler, wirklich blöd! Denn seit dem habe ich tausende Westmark und Euro bei Amazon gelassen.
Letzten Samstag nun versuchte ich eine Musikdatei herunterzuladen, was auf Grund technischer Probleme seitens Amazon mißlang. Also schrieb ich eine E-Mail an den Kundenservice mit der Bitte um Korrektur.
Die Tastatur war noch nicht ganz abgekühlt, da kam schon eine Antwort. Nach nur 22 Minuten. Mit persönlicher Unterschrift! An einem Samstag! Zu Ostern!!!
Amazon schreibt über sich selbst:„Wir möchten Ihnen den weltbesten Kundenservice bieten.“ Das ist Euch gelungen!
Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored von Amazon.

Warum die Jugendgewalt immer mehr eskaliert

Die im letzten Jahr in den Freitod gegangene Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig hatte das Problem erkannt: Wenn auf Straftaten Jugendlicher nicht sofort eine Bestrafung folgt, lernen sie nichts daraus, sie bekommen stattdessen vermittelt, daß sie nichts Falsches tun und machen dann einfach so weiter, oftmals noch schlimmer als vorher. „«Was guckst du?» wird im Mai 2010 ein 19-Jähriger in Hamburg angeblafft. Kurz darauf ist er tot, erstochen von einem 16-jährigen Intensivtäter.“ schreibt die Berliner Zeitung in einem Artikel über die zunehmende Brutalisierung von jugendlichen Gewalttätern. Erstochen also von einen 16-jährigen „Intensivtäter“. Man fragt sich unweigerlich, wieso der noch draußen rumlief. Und ob denn die Strafverfolgungsbehörden nichts gelernt haben, zum Beispiel aus den Erfolgen von Richterin Heisig.
Offenbar nicht.
 

Wenn mein Handy mich belügt

Das kann man ja wohl kaum noch als „sonnig“ bezeichnen!
Muß ich mir Sorgen machen? Höchstens vielleicht darüber, daß ich auf mein Handy schaue um herauszufinden, wie das Wetter ist, anstatt gleich auf den Balkon zu gehen.

Angst!

Ich habe ja mittlerweile vor gar nichts mehr Angst. Aber heute, beim Einkauf, hatte ich eine Begegnung, die hat mir echt Angst gemacht. Also jetzt nicht so eine schlotternde Scheißangst, die einen befällt, wenn eine Horde wutschnaubender Karate-Türsteher, die gebaut sind, wie man sonst nur blanke, klotzige Ledersofas baut, und die auch so gekleidet sind, mit von mir vollgekotzten Schuhen hinter mir herrennt. Sondern eher so dieses feinabgestimmte Unwohlsein, das einem in kribbeligen Situationen die Gänse auf die Haut treibt.
Ich habe ein, in Plastikfolie abgepacktes, Hähnchenbrustfilet gekauft. Was mir daran Angst macht, ist nicht die Plastikfolie. Auch nicht der Umstand, daß es sich bei dem toten Hähnchen im Grunde genommen um eine Leiche handelt, ein Tierkadaver. Nein, vielmehr beunruhigt mich der auf dem Etikett aufgedruckte Text. Der lautet nämlich: „Hähnchenbrustfilet, frisch“. Und dieses „frisch“ steht dort festgemeißelt für alle Ewigkeit. Selbst wenn in zehntausend Jahren unsere Nachfahren eine ehemalige zeitgenössische Müllkippe für die Archäologie freigeben sollten, wird der Text noch immer lauten: „Hähnchenbrustfilet, frisch“