Und wieder ein gefährlicher Messerstecher mehr, der schon in sechs Jahren wieder auf die Menschheit losgelassen wird.
Über die Vorgänge um die angebliche Vergewaltigung durch Wikileaks-Gründer Julian Assange schreibt heute die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Marketing-Manager sind ja bekanntermaßen eine eigene Spezies, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man weiß, daß es sich dabei meist um Menschen handelt, die zu dumm für ein Medizin- oder Jura- und zu unkreativ für ein Grafikstudium waren und deshalb BWL studiert haben und nun fortan Ärzte, Juristen und Grafiker mit ihren Marketingideen terrorisieren. Gelegentlich haben sie jedoch auch ganz witzige Ideen, zumindest, wenn man ihre Kreationen mal in anderen Sprachen betrachtet. Aktuellstes Beispiel, ein französisches Parfüm mit dem Namen „Bleu de Chanel“. Sprich „Blöde Channel“. Dumm – oder besser – blöd gelaufen!
Gestern Abend berichtete die Tagesschau in der Hauptausgabe, daß das Ansehen des Westens neun Jahre nach dem Sturz des Taliban-Regimes in der afghanischen Bevölkerung ein Allzeittief erreicht hat. Zu dumm nur, daß keine Regierung in irgendeinem Land der Welt aus den letzten 100 Jahren gelernt hat, daß man mit Kriegen gar nichts erreicht, sondern alles nur noch viel schlimmer macht.
Drei Jahre und zehn Monate. Für ein Menschenleben. So wenig ist Leben in diesem Land wert.
Der Focus berichtet heute, daß Wikileaks nicht mehr über www.wikileaks.org erreichbar ist, da die US-Firma Everydns die Verbindung der sogenannten DNS-Adresse mit dem Domainnamen aufgelöst hat. Jedoch kann man das Problem ganz einfach umgehen, indem man in die Adreßzeile des Browsers einfach die DNS-Adresse selber eintippt. Für Wikileaks lautet diese Adresse „http://213.251.145.96“.
Zumindest behauptet das Peter King, ein führender republikanischer US-Politiker. Kein Wunder, denn die Veröffentlichungen von Wikileaks bringen endlich einmal Licht in die schmutzigen kleine Geschäfte von US-Militär und Geheimdiensten. Wenn diese in Zukunft nicht mehr im Verborgenen operieren können und der internationale Imageschaden größer ist als das eigentliche Problem, das beseitigt werden sollte, so wird sich vielleicht in der Welt tatsächlich etwas ändern. Und wenn die USA und ihre Verbündeten in Zukunft dem natürlichen Lauf der Dinge weniger ins Handwerk pfuschen, so haben sie mehr Zeit, sich um ihre eigenen Probleme zu kümmern, und der Terrorismus dürfte von selbst verschwinden, denn gegen wen sollte der sich auch richten, wenn es keine Feinde mehr gibt?
Was die Angst vor Terrorismus aus Menschen macht, beschreibt eine Autorin in ihrem selbstreflektorischen Beitrag in der Berliner Zeitung.
Wachsamkeit in Zeiten des Terrors. Was das für uns im Alltag bedeutet, steht heute in der Berliner Zeitung. Und was die deutsche Regierung mit dem Krieg in Somalia zu tun hat, steht in der Taz.
Shanghai: Ein Hochhaus steht in Flammen. Komplett. Stundenlang. Aber es stürzt nicht ein. Verflixt noch mal, was war da bloß los mit den Twin Towers des World Trade Centers im September 2001? Der Tag an dem zwei Hochhäuser durch einen Brand in einer Hand voll Stockwerken nach nicht mal einer Stunde einstürzten und noch ein drittes Gebäude mitrissen, das eigentlich weit genug weg stand, gar nicht von Trümmern getroffen wurde und trotzdem Stunden später wie aus dem Nichts zusammenbrach. Ob da nicht doch vielleicht … die Regierung … selber …?
Aber nein, ausgeschlossen, so etwas böses würden die Amerikaner doch nie tun!
