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Mission erfüllt!

Seit ich von Leonardo DiCaprios Film „Inception“ so enttäuscht war, bin ich nicht mehr ins Kino gegangen. Ich hatte mich von der tollen Szene, wo die halbe Stadt umgeklappt wird, hinreißen lassen, leider war das dann auch schon die einzige interessante Szene, der Rest war eher das Übliche.
Gestern habe ich mich dann aber doch mal wieder überreden lassen und mir Mission Impossible 4 angeschaut. Und ich bin wirklich begeistert, perfektes Popcorn-Kino mit vielen spektakulären Szenen und Momenten zum Schaudern, Staunen und ungläubigem Augenaufreißen. Wirklich sehenswert und sehr unterhaltsam.
„Mission erfüllt“ würde ich sagen.

Dieser Beitrag wurde gesponsored von Achim, meinem ehemaligen Klavierlehrer.
Der hat mich nämlich eingeladen.

Aus und vorbei!

Anläßlich des bevorstehenden Weltuntergangs am 21. Dezember dieses Jahres schnell noch ein wenig Poesie von Peter Gabriel, „Here Comes The Flood“ in der deutschen Übersetzung:

Wenn die Nacht droht,
der Himmel rot – das Radio
spielt das Lied dreimal,
ein Paar tanzt still im leeren Saal.
Ein Seestern stirbt und
stumme andre Zeichen,
das Meer zeigt das Ende der Gezeiten,
wo du jetzt auch stehst –
es ist die falsche Seite.

Ich geh den alten Weg,
die Schlucht der hohlen schrillen Töne,
auf den Klippen siehst du
Töchter und erwachs’ne Söhne.
Die Unterwelt treibt nach oben,
Stahlwogen am Himmel toben,
wenn Nägel durch die Wolken schlagen,
beginnt der erste von den letzten Tagen.

Ja, jetzt kommt die Flut,
das Ende naht von Fleisch und Blut.
Sind die Meere still,
um dich ist nur noch Schweigen,
lass dich ins dunkle Wasser gleiten.
Trinkt leer, Träumer, bald ist nichts mehr.

Wenn die Flut dich sucht,
schützt keine Mauer auf der Flucht.
Wenn der Donner schreit,
spalten Blitze Seelen breit.
Weine nicht in diesem matten Licht,
leere Bühne – hier sind nur noch
du und ich.
Und wenn wir dann vorm Morgen gehn,
werden andere
unsre Spur verstehn.

Ja, jetzt kommt die Flut,
das Ende naht von Fleisch und Blut.
Sind die Meere still,
um dich ist nur noch Schweigen,
lass dich ins dunkle Wasser gleiten.
Trinkt leer, Träumer, bald ist nichts mehr.

Solltet Ihr diesen Text am 22. Dezember noch lesen können, dann … tja, dann wurde der Weltuntergang wohl mal wieder verschoben.

Die Stimme

Einer der besten deutschsprachigen Musiker ist im Osten vielen und im Westen kaum jemandem bekannt. Holger Biege startete seine Karriere Ende der siebziger Jahre in der DDR, veröffentlichte ein paar Singles und zwei Langspielplatten, von denen die zweite – „Circulus“ – wohl als sein Meisterwerk bezeichnet werden kann. Stilistisch eher im Chanson angesiedelt, gelingt Holger Biege mit herausragenden Texten, genialen Melodien und einer unglaublichen Stimme die nötige Distanz zu Volksmusik und deutschem Schlager.

Biege siedelte Anfang der Achziger in den Westen über und veröffentlichte noch mehrere Platten, von denen „Das eigene Gesicht“ an seine Erfolge in der DDR anknüpfen konnte. Diese enthält mit dem Lied „Diesseits vom Leben“ das traurigste deutsche Lied, das mir bekannt ist und kann nun in Bieges neuem Onlineshop heruntergeladen werden. „Circulus“ ist dort leider nicht erhältlich, aber bei Ebay und Amazon noch preiswert zu bekommen. Gerüchten zufolge soll es in den Tiefen des Internets sogar Seiten geben, wo man vorher mal in die Lieder reinhören kann, aber mit Rücksicht auf den Künstler und die arg gebeutelte Musikindustrie überlasse ich deren Auffinden dem interessierten Leser.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsort von Ebay und Amazon. Ihr verdammten Geizhälse!
Foto: www.ostbeat.de

Geschichten vom Untergang

Auf der immer schneller sinkenden Titanic hat das kanadische Rettungsteam nun beschlossen, aus den Rettungsmaßnahmen auszusteigen. „Wenn die da nicht mitmachen“, beschweren sich die Kanadier, mit dem Finger auf das amerikanische und chinesische Team zeigend, „dann haben wir da auch keine Böcke mehr drauf!“
Leichtmatrose Hein aus’m Funkerraum vermutet, das die kanadische Weigerung zum Wasserschippen auch darin begründet sein könnte, den drohenden Strafzahlungen in Milliardenhöhe für zu schleppende Bemühungen beim Rettungseinsatz zu entgehen.
„Kein Problem“, meint der Ozean. „Dann geht das scheiß Geld eben mit unter!“

Intelligent

Nach eifrigem Studieren der interessanten Artikel des Onlineportals „The Intelligence“ habe ich mir mal erlaubt, es auf meiner Seite in der Rubrik „Anspruchsvoll“ dauerhaft zu verlinken. Es werden dort nämlich immer wieder interessante Beiträge veröffentlicht, welche die öffentliche Meinung und die Darstellung aktueller Ereignisse kritisch unter die Lupe nehmen und hinterfragen. Es kann also nicht schaden, wenn man neben Tagesschau und Co. auch mal bei The Intelligence vorbeischaut, bevor man sich ein eigenes Urteil bildet.

Musik mit Esprit

In Sunlions diesjähriger Wahlveranstaltung zum „Interessantesten Lied des Jahres“ heißen die Gewinner William Baldé und Pascal Lafa. Weitere Bewerber mit nennenswerten Chancen auf den Titel: keine! Nein, auch nicht die handelsüblichen Dieter-Bohlen-Zombies.
In dem fiktiven Film „Strahlende Wüste“, der gestern Abend auf Arte lief und die Machenschaften des real existierenden französischen Staatsunternehmen Areva thematisiert, lief mir dieses anrührende Musikstück namens „Wanté Amoul Natou“ im Abspann über den Weg. Mangels Fremdsprachenkenntnissen, dem Inhalt des Films nach und gemessen an dem normalerweise höhergelegten Anspruch von Arte, gehe ich mal davon aus, daß der Song auch inhaltlich keine unangenehmen Überraschungen bereithält.
Noch sieben Tage lang kann man sich den Film online anschauen oder einfach nur das Lied anhören, indem man den Regler bis fast nach ganz hinten schiebt.

Frau mit Esprit

In Sunlions diesjähriger Wahlveranstaltung zur „Schönsten Frau des Universums“ heißt die Gewinnerin Maryam und kommt aus Finnland. Weitere Bewerberinnen mit nennenswerten Chancen auf den Titel: keine!

In dem Video der aktuellen Esprit-Werbekampagne „Make your wish now“ grüßt sie in hinreißend liebenswerter Art ihre Angehörigen in Finnland. Und ich grüße Maryam, wünsche ihr alles Gute und mir selbst, daß wir uns zufällig mal über den Weg laufen und uns unsterblich ineinander verlieben. Ich denke, von meiner Seite aus sollte es da kein Probleme geben.
Naja, man wird ja wohl noch träumen dürfen …

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsort von Esprit. Leider, möchte ich hinzufügen.
Foto: www.esprit.com

Ahnungslos

Soeben auf einem der dritten Programme, ich glaube, es war Bayern 3: Eine Moderatorin hat einen namhaften Meteorologen im Studio, für eines dieser kurzen Nebenbei-Interviews, die immer zwischen den Beiträgen moderiert werden. Die beiden wechseln ein paar Sätze über den trockenen Herbst, die Unwetter in Italien und die weitere Entwicklung des Klimawandels, alles nur kurz angerissen in jeweils drei, vier Sätzen. Auf die Frage, was denn die Zukunft bringt, antwortete der Wissenschaftler, wenn jeglicher CO2-Ausstoß weltweit sofort gestoppt werden würde, gäbe es am Ende des Jahrhunderts eine mittlere Temperaturzunahme von zwei bis drei Grad. Wenn alles so weiterläuft wie bisher, rechnen die Forscher mit einem Zuwachs um sechs bis acht Grad Celsius. Dem Forscher war sichtlich anzumerken, daß er eine weitere Frage erwartete, eine Reaktion, ein Nachhaken oder wenigstens ein Zucken der gezupften Augenbrauen. Aber nichts da, keine Reaktion, die Moderatorin überging die wichtigste aller Fragen überhaupt, sie machte unbekümmert mit dem nächsten Beitrag weiter ohne auch nur ansatzweise zu zeigen, daß sie verstanden hat, worüber der Mann eigentlich redet.
Die Frage hätte gelautet: Was bedeutet das für die Menschheit?
Und die Antwort wäre gewesen: Klimatologen halten eine Erhöhung um zwei Grad gerade noch für beherrschbar. Eine Erhöhung um sechs Grad würde katastrophale Schäden am Planeten Erde anrichten, sie wäre für uns Menschen nicht mehr bewohnbar.
Dem Forscher waren Enttäuschung und Resignation angesichts der ausbleibenden Frage deutlich anzusehen.

Steter Tropfen höhlt den Stein

George Dabbelju Bush und Tony Blair wurden in Kuala Lumpur Kriegsverbrechen für schuldig befunden. Selbst der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und der ehemalige Vizepräsident der USA, Dick Cheney, könnten aufgrund von Folter- und Kriegsverbrechen demnächst angeklagt werden.
Auch wenn dieses Urteil kaum mehr als Symbolwirkung hat, könnte daraus durchaus mehr entstehen. Wenn so ein Stein erst mal ins Rollen kommt …

Ich hör wohl nicht richtig!

Wattestäbchen sind pfui-bah! Und wer pfui-bah macht, kommt in die Pfui-Bah-Kiste. Meint zumindest die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Wattestäbchen und andere Utensilien wie Haarnadeln oder Streichhölzer sind für die Reinigung der Ohren ungeeignet, sie könnten das Trommelfell verletzen und das Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang schieben. Dort könne es sich verfestigen und einen Pfropf bilden. Um größere Mengen an Ohrenschmalz zu entfernen, seien rezeptfreie Ohrentropfen oder -sprays viel besser geeignet.
Und die gibt es wo? Huch, welch ein Zufall: Natürlich in Apotheken! Also wenn wir da mal nicht mächtig Glück gehabt haben!