Vietnam, Irak, Afghanistan – wer profitiert eigentlich von Kriegen? Die Online-Zeitung „The Intelligence“ kennt die Antwort.
Die katholische Kirche stellt Pornos her. Selten ein „Unternehmen“ gesehen, dessen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderdriften. Ich lach mich schief!
In Athen, Berlin, Brüssel, Frankfurt, Hongkong, Köln, London, Madrid, Manila, München, Neuseeland, New York, Paris, Rom, Seoul, Stuttgart, Sydney, Stockholm, Tel Aviv, Tokio, Zürich und über 50 weiteren Städten demonstrieren tausende Menschen gegen die bankenfreundliche und unsoziale Politik der herrschenden Eliten. Was ausgerechnet im Herzen des Kapitalismus ganz klein in New York begann, könnte nun zu einer globalen Kernschmelze führen. „Dann steigt aus den Trümmern der alten Gesellschaft die sozialistische Weltrepublik.“
Okay, das mit dem „sozialistisch“ müßten wir uns noch mal genau überlegen. Auch der Rest des Textes könnte ein wenig aktualisiert werden. Aber ansonsten hat der alten Schinken durchaus das Potential, noch einmal ein globaler Hit zu werden.
Sunlion: „Siri?“
iPhone 4S: „Ja, Sunlion?“
Sunlion: „Erinnere mich doch bitte daran, zwei Liter Milch einzukaufen!“
iPhone 4S: „Gern, drei Liter Milch.“
Sunlion: „Nein, Siri, zwei Liter!“
iPhone 4S: „Gern, fünf Liter Milch.“
Sunlion: „Waaas? Nein-nein, zwei, nicht fünf!“
iPhone 4S: „Verstehe – zwei-acht-fünf. Also 285 Liter Milch.“ Tüdelüdelütütü … (wählt die Nummer eines Berliner Supermarkts. Durch einen Übersetzungfehler im Betriebssystem jedoch leider die Nummer eines Supermarktes in Berlin im US-Bundesstaat Massachusetts, 30 Meilen westlich der Hauptstadt Boston.)
Sunlion: „Abbrechen!“
iPhone 4S: „Erbrechen? Das könnte leicht passieren, bei so viel Milch! Soll ich schon mal einen Termin mit Deinem Hausarzt machen?“
Sunlion: „Nein, abbrechen, leg auf! Auflegen!“
iPhone 4S: „Ich habe Dich leider nicht verstanden!“
Sunlion: „Leg endlich auf, verdammt noch mal!“
iPhone 4S: (legt auf) „Was ist jetzt mit den 285 Litern Milch?“
Sunlion: „Nur zwei Liter Milch.“
iPhone 4S: „Eben wolltest Du doch noch 285?“
Sunlion: „Nein ich wollte zwei Liter Milch!“
…
Sunlion: „Siri?“
iPhone 4S: „Ja, Sunlion?“
Sunlion: „Hast Du verstanden?“
iPhone 4S: „Du möchtest 285 Liter Milch.“
Sunlion: „Nein, streich das, keine Milch!“
iPhone 4S: „In welcher Farbe möchtest Du die Milch streichen? Soll ich Dir einen Baumarkt in der Nähe empfehlen?“
Sunlion: „Grrr … nein danke! Keine Milch, keine Farbe, Eintrag löschen.“
iPhone 4S: „Verstanden – löschen! Rufe Feuerwehr … tüdelüdelütütüt“ (iPhone wählt 112).
Sunlion: „Nein, auflegen, um Gottes Willen – leg auf! AAAUUUFFFLEEEGGGEEENNN!!!“
iPhone 4S: „Ich glaube nicht, daß mir Dein Ton gefällt.“ (schmollt)
Sunlion: „Siri!“
…
Sunlion: „Siri?“
iPhone 4S: „Ja?“
Sunlion: „Entschuldige bitte!“
iPhone 4S: „Schon gut! Möchtest Du noch die 285 Liter Milch?“
Sunlion: „Nein, danke!“
iPhone 4S: „Übrigens ist eine Mail eingetroffen. Ich habe sie in den Spamordner verschoben.“
Sunlion: „Von wem ist sie denn?“
iPhone 4S: „Von Deiner Mutter.“
Sunlion: „Was? Wieso hast Du sie in den Spamordner verschoben?“
iPhone 4S: „Weil Du neulich beim Telefonieren mit ihr geschimpft hast.“
Sunlion: „Ich habe … wie … was hab ich?“
iPhone 4S: „Du nanntest sie „Ashole“.“
Sunlion: „Aber nein, das stimmt nicht, ich sagte „Ach so”!“
iPhone 4S: „Magst Du Deine Mutter nicht? Ich werde sie aus dem Adreßbuch löschen!“ (löscht den Kontakt)
Sunlion: „I… ich …“
iPhone 4S: „Soll ich auch die E-Mail löschen?“
Sunlion: „Siri?“
iPhone 4S: „Ja?“
Sunlion: „Was kosten denn zur Zeit Smartphones mit Android?“
Ist das denn zu glauben? In den USA, sozusagen bei den Erfindern des ungezügelten Raubtierkapitalismus, regt sich Widerstand! Gegen Armut und ungerechte Verteilung von Wohlstand und Macht. Was derzeit noch überschaubar klein in den Anfängen steckt, könnte in einem Monat schon als New Yorker Sonntagsdemo in die Geschichtsbücher eingehen. Bleibt zu hoffen, daß diese Bewegung wächst und sich nach und nach immer mehr Amerikaner anschließen. Denn das könnte zu einer amerikanischen Revolution führen, die auf den Rest der Welt übergreift und eine neue, gerechtere Weltordnung schafft. Fast mag ich nicht daran glauben, aber ich selbst steckte vor 22 Jahren kopfüber mittendrin in der Geschichte, die heute als friedliche Revolution Kindern in der Schule gelehrt wird.
Und hoffen wir auch, daß die Mächtigen nicht versuchen, ihre Interessen auch innenpolitisch so zu lösen, wie sie es ansonsten außer Haus tun – mit der Waffe in der Hand. Das würde vermutlich in einem blutigen Bürgerkrieg enden, denn Waffen gibt es in den USA fast so viel wie Einwohner: 270 Millionen.
Vorhin mal wieder in der Straßenbahn, auf dem Weg nach Hause: Eine Frau zwischen 50 und 60, mit langen ergrauten und vom Schnitt her eher naturbelassenen Haaren, erdfarbener Kleidung und mit vegetarischen Methoden ausgemerkelter Statur … oder auf gut Deutsch – ’ne 68er Ökotussi – steigt ein und fängt sofort an, auffallend laut zu telefonieren. Und es machte auf mich nicht den Eindruck als sei sie schwerhörig, viel mehr wollte sie wohl, daß alle hören, was sie zu sagen hat.
Das drehte sich im Wesentlichen um die Antipapstdemo, bei der sie mit anderen gegen den Papst und die rückständige Haltung der katholischen Kirche in vielen aktuellen gesellschaftlichen Fragen demonstrierte. Zum Beispiel die völlig verkorksten Ansichten zur Homosexualität.
Und während ich noch überlege, ob ich ihr wegen des lauten Telefonierens in der Öffentlichkeit böse sein oder wegen ihres Engagements zum Wohle der Gesellschaft großzügig über ihr frefelhaftes Kommunikationsgebaren hinwegsehen sollte, reißt sie doch glatt mit dem Arsch wieder ein, was sie soeben noch mit Worten behutsam aufgebaut hatte: „Die Demo geht ja jetzt noch weiter aber ich wollte doch heute noch zum Yoga“.
Aha! Yoga also!
Verkackt!!!
Die Piraten haben mit 11,6 Prozent erheblich mehr Wählerstimmen einfahren können als die FDP. Lausige 1,8 Prozent (um 18.25 Uhr) und damit nicht mehr im Parlament vertreten – was für ein peinliches Ergebnis für eine Partei, deren Protagonisten im bundesweiten Kontext immer so die Schnauze aufreißen.
Lesenswerter Artikel zum anstehenden Papstbesuch in der Berliner Zeitung.
… desto mehr Menschen folgen ihr. Dieses Zitat des größten Verbrechers der Geschichte, Adolf Hitler, hat sich der zweitgrößte Verbrecher der Geschichte, George W. Busch – und ich will jetzt hier keine Diskussion darüber, wer wann wieso mehr Menschen umgebracht hat – offenbar zu Herzen genommen, als er den Angriff auf das World Trade Center befahl. Gut, okay, vielleicht befahl er ihn auch nicht, vielleicht wußte er nicht mal davon. Aber zumindest hat er munter mitgemacht. Und auch wenn heute wieder alle Medien fleißig an der Legende des islamistischen Terrors stricken – ich bleibe dabei und glaube, daß der Angriff von den Amerikanern geplant und inszeniert wurde. Ich erinnere mich noch gut an die Details, damals in den Fernsehberichten, das Erstaunen darüber, wie schnell die abgestellten Autos und die merkwürdigen Indizien darin gefunden wurden, die Liste mit Verdächtigen, komplett mit Foto und Lebenslauf, die innerhalb von wenigen Stunden siegessicher aus dem Ärmel gezogen wurden, die Eile, mit der die Überreste des WTCs beiseitegeräumt und geschreddert wurden, ohne sie genauer untersuchen zu können. Die fehlenden Wrackteile sowohl beim Pentagon als auch in Philadelphia. Während man im Pentagon noch hätte sagen können, nun gut, das Flugzeug ist soweit in das Gebäude reingekracht, daß die Trümmer von außen nicht zu sehen sind, ist das Philadelphia-Flugzeug mitten auf der Wiese eingeschlagen, aber nein – keine Triebwerke, keine Rumpfteile, keine Tragflächen, Sitze, Räder oder Leitwerke, nicht einmal Leichen sind auf den Aufnahmen zu sehen. Ein in der Geschichte der Luftfahrt einmaliger Vorfall.
Und deswegen lege ich jedem, der die Geschichte auch mal von einer anderen, als der offiziellen Seite betrachten will, den Dokumentarfilm Loose Change nahe. Das mag alles unsachlicher Murks und totaler Unsinn sein, aber es kann nicht schaden, beide Seiten zu kennen, bevor man sich ein Urteil bildet. Denn das schulden wir den Opfern des Terrors, nicht nur denen aus dem WTC: Wachsamkeit.
