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Linker Kleinkram später

Liebe Linke,

selbst in der Schweiz ist man nun schon auf Euch aufmerksam geworden. Wie sollte es anders sein – natürlich geht es wieder mal um das altbekannte leidige Thema zerstrittener linker Parteien, ein Problem, das nicht nur in Deutschland seit der Weimarer Republik, sondern weltweit immer wieder auftaucht. Und zwar ganz besonders in Situationen, wenn es wirklich mal drauf ankommt. Dann verheddert Ihr Euch in irgendwelchen blöden Streitereien oder kneift gleich ganz den Schwanz ein!
Wollt Ihr denn den bald vor Freude überschnappenden Bankern, Spekulanten, Waffenfabrikanten und Kriegstreibern wirklich für immer und ewig die Macht überlassen? Könntet Ihr Euch bitte endlich mal zusammenreißen und vernünftige Politik machen, Euch auf das wirklich Wichtige konzentrieren und Euch später über den Kleinkram streiten? Sonst muß ich demnächst noch die Piraten wählen.

Diesmal ohne freundliche Grüße!
Euer Sunlion

Nachtrag vom 22. Mai: Hoppla-hoppla, Mensch Lafontaine, so war das hier nun auch wieder nicht gemeint! Mußt doch wegen dem bißchen Blog hier nicht gleich zurücktreten!
Wobei das wiederum auch nur meine These bestätigt: Wird es ernst, klemmt Ihr den Schwanz ein!

Einsachtzig tief

Manchmal denke ich, die bei Google haben zu viele bunte Bonbons genascht. Zum Beispiel wenn ich feststelle, daß die Pankower Achtermannstraße, in der mein Elternhaus steht, bei Google Maps jahrelang „Zur Grabenschlucht“ hieß, obwohl es eine Straße mit der Bezeichnung in ganz Berlin nicht gab. Deshalb schrieb ich an die verantwortliche Stelle eine klärende E-Mail, was dazu führte, daß nach nur einem halben Jahr (an dieser Stelle bitte alle mal genervt die Augen verdrehen – ja, genau so, danke!) die östliche Hälfte der Straße den korrekten Namen erhielt, während der Rest noch immer „Zur Grabenschlucht“ hieß. Es gibt dort weit und breit weder Gräben noch Schluchten, erstaunlich, wie sich so ein Fehler einschleichen kann. Mittlerweile haben sie’s aber wohl geschnallt und den Fehler korrigiert.
Fast scheiterte meine heutige Radtour an demselben Problem, denn die Neuenhagener Chaussee hieß auf der von mir ausgedruckten Google-Maps-Webseite fälschlicherweise Hönower Chaussee, was ebenfalls höchst verwunderlich ist, denn die Hönower Chaussee gibt es auf der Karte gleich nebenan ein zweites Mal. Vielleicht sollten die Programmierer doch lieber mal die Bonbonsorte wechseln.
Nach 26 Kilometern, einigen Umwegen und meinem, auf einem nutzlosen Gelsattel wundgesessenen Hintern kam ich dann im tiefsten Osten beim Grundstück eines ehemaligen Mitschülers an, den ich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen habe, und der sich auch gleich hartnäckig weigerte, mich zu erkennen. Bei meinem Namen klickerte dann aber wohl doch irgendwas bei ihm, und so saßen wir dann gemütlich in seinem Garten und stellten fest, daß er sich ein neues Hobby zugelegt hat. Seit einigen Jahren taucht er nämlich und hat auch alle möglichen Tauchscheine, Urkunden und Bewilligungen bis hin zum Divemaster, der wohl so etwas wie der schwarze Gürtel im Tauchsport ist. Während ich in jungen Jahren mein wohlverdientes Geld mit voller Wucht für Elektronik und Uhren aus dem Fenster warf, hat mein ehemaliger Mitschüler lieber mit vereinten Kräften von Bruder und Eltern ein Haus aus dem Boden gestampft, das nicht nur größer und schöner als das der Nachbarn ist, sondern sogar einen kleinen Swimmingpool im Garten besitzt. So kam ich also heute in den Genuß, das erste Mal im Leben zu tauchen. So richtig echt mit Anzug und Luftflaschen.

Bis heute habe ich gelegentlich in einigen der weiter hinten befindlichen Gehirnregionen darüber nachgedacht, ob ich nicht auch mal einen Tauchschein machen sollte; doch nun kann ich diese Frage wohl endlich als hinfällig betrachten. Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, gegen einen Lungenautomaten anzuatmen, der die lebensnotwendige Luft nur widerwillig mit leichter Verzögerung abgibt. Und beim Ausatmen blubbern einem die Luftblasen derart laut um die Ohren, daß die Taucherbrille wackelt! Somit wird sich dieser Sport nun doch nicht in meine persönliche Top 10 der beliebtesten Zeitvertreibe einreihen. Aber interessant war’s trotzdem da unten, einsachtzig tief im Wasser.

Halbe Portion

Also 828 und 368 Meter sind doch schon ein mächtig gewaltiger Unterschied, gelle? Wollte ich nur mal anmerken. Klaus 123 meinte jedoch, der Berliner Fernsehturm sehe nur kleiner aus, weil Berlin vom Kamerastandpunkt weiter weg ist. Nuja, wenna meint …

Check: In und Out

Liebe Hotels, anläßlich meines zurückliegenden Urlaubs wollte ich unbedingt noch Folgendes loswerden: In Dubai landete ich früh um Fünf und durfte dann sieben Stunden lang bis Mittags um Zwölf auf mein Zimmer warten, außer ich hätte für diese Zeit nochmal einen ganzen Tagessatz bezahlt. Und auf Mauritius mußte ich mein Zimmer um Zwölf Uhr Mittags verlassen, um anschließend sechs Stunden lang als Obdachloser auf dem Hotelgelände umherzuirrlichtern, bis abends endlich mein Taxi kam.
Für eine Branche, deren alleinige und ausschließliche Aufgabe es ist, Gäste zu beherbergen, ist das eine wirklich armselige Leistung. Und der Hinweis, daß weltweit alle Hotels das so handhaben, ist nicht nur ein schlechtes Argument, es ist vielmehr gar keins. Im Übrigen ist es mir auch scheißegal, ob Ihr die Zimmer erst noch herrichten müßt. Das ist Euer Problem, denkt euch gefälligst was aus. Hätte ich ein Hotel, würde ich den Gast selbstverständlich sofort auf sein Zimmer lassen, solange der Termin mit seiner Anmeldung übereinstimmt und das Haus nicht ausgebucht ist. Das kann man mit etwas gutem Willen und vernünftigem Management auch im Sinne der Gäste organisieren. Versucht einfach mal, Euch vorzustellen, wie sich ein Mensch fühlt, der seit 24 Stunden unterwegs ist, 10.000 Kilometer zurückgelegt hat, ohne Schlaf und die Möglichkeit, zu duschen oder wenigstens die Zähne zu putzen.
Die beiden Hotels jedenfalls, in denen ich meinen Urlaub verbracht habe, würde ich allein schon deswegen nie wieder besuchen.

Sunlion unterwegs – noch viel, viel weiter weg

Blick von heute morgen aus dem Fenster meines Hotelzimmers:

Hier auf Mauritius leben einige der seltensten Arten der Welt. Von dem hier abgebildeten Mauritianischen Schwarzhaubenpiepsling lebten nur noch 15 Stück. Nachdem ich ihn mit meinem Kobalt-60-O-Matik-Nature-NI-X-Blitzgerät fotografiert hatte, gab es leider nur noch 14. Dafür ist er das erste Lebewesen in der Geschichte des Universums, das von sich behaupten darf, daß es das weiße Licht sah, bevor es starb.

Doch eins nach dem anderen. Vom Flughafen zum Hotel sind es etwa 60 Minuten Fahrt mit dem Auto. Der Fahrer stellte sich als Rajesh und mauritianischer Eingeborener vor. Rajesh fährt grundsätzlich auf der linken Spur. Nicht etwa, weil er verrückt ist, sondern weil man das auf Mauritius aufgrund der Vergangenheit als britische Kolonie eben so tut. Trotzdem fährt er, wie ein Verrückter, auch wenn er das selber nicht zugeben würde, denn alle anderen fahren noch viel schlimmer. So etwas wie eine Straßenverkehrsordnung gibt es vermutlich auch hier, denn am Straßenrand stehen ein paar Verkehrsschilder, außer, sie wurden zu Wellblechhütten umfunktioniert. Von denen gibt es hier viele, die ganze Straße an der Küste entlang stehen sie zwischen fertigen bewohnten, halbfertigen bewohnten und fertigen oder halbfertigen unbewohnten, kleinen Betonhäusern, die selten verputzt sind, oft keine Fenster haben, und bei denen nicht sofort ersichtlich ist, daß sie keinen, in diesem Universum bekannten Bauvorschriften genügen. Es handelt sich um Slums, ich denke, anders kann man das nicht nennen. Zwischendurch werden diese immer mal wieder durch kleine, mit funzeligen Glühlampen erhellte Lebensmittel-und-dies-und-das-Geschäfte aufgelockert, vereinzelt sieht man auch Autos. Oder das, was davon übrig ist. Aber ansonsten ist das Ganze für einen Mitteleuropäer recht schockierend und bedrückend, so daß ich mich frage, ob meine Anwesenheit hier eher nützt oder schadet.

Die dort lebenden Menschen stehen abends zusammen an der Straße, Kinder spielen dazwischen oder laufen den Straßenrand entlang, um all das zu erledigen, was sie üblicherweise so erledigen. Und an ihnen vorbei rast nun in halsbrecherischer Geschwindigkeit Rajesh mit einem kreidebleichen, schockierten und bedrückten Mitteleuropäer auf dem Rücksitz, der sich nicht sicher ist, ob es eher nützt oder schadet, wenn er zwischendurch mal ein paar Fragen stellt.
„Gibt es viele Verkehrsunfälle auf Mauritius?“ „Oh ja, dieses Jahr sind schon 144 Menschen ums Leben gekommen“, antwortet Rajesh in bestem Was-guckst-Du-Ranjid-Slang. Und: „Für eine Insel dieser Größe ist das recht viel“, gibt er unumwunden zu. „Und warum?“, frage ich. „Crazy Drivers!“ meint Rajesh und überprüft nochmal sicherheitshalber, ob sein Gaspedal auch wirklich ordentlich bis zum Anschlag durchgedrückt und dort verriegelt ist, als ein klappriger alter Bus in sein Blickfeld wankt.
Auch scheint es in den Verkehrsregeln einen wichtigen Paragraphen zu geben, der besagt, je schlechter ein Fahrzeug zu sehen ist, desto weniger Licht darf es benutzen. Viele dunkle Autos oder schwarz gekleidete Motorradfahrer mit dunkler Hautfarbe (die Einwohner von Mauritius haben viel Ähnlichkeit mit Indern, nur mit viel dunklerer, fast schwarzer Haut. Und wie ich an meinem nun doch langsam versagenden Sunblocker feststellen muß, ist das auch dringend notwendig.) benutzen oftmals kein Licht, so daß man sie erst im letzten Moment erkennt. Abschließend vor dem Hotel gab mir Rajesh noch seine Karte, für den Fall, daß ich ein Taxi brauche. Ich kann ja mal im Internet recherchieren, ob es mehr tote Fußgänger oder Autofahrer auf Mauritius gibt und mich dann entscheiden.

Das Hotel selbst ist wirklich hübsch, im maurischen Stil errichtet, sehr sauber, große Zimmer mit Komplettanschluß an die moderne Welt. Auch die einheimischen Mitarbeiter sind auffallend höflich und zuvorkommend und sofort zur Stelle, wenn es etwas zu erledigen gibt. Leider gilt das auch für den Rettungsschwimmer, der zweimal mit seinem schicken Motorboot herangebraust kam, um mich mit meinem Kajak zum Umkehren zu bewegen, ich sei außerhalb der Reichweite seines Fernglases. Ich versuchte ihm klarzumachen, daß ich ein guter Schwimmer sei, eine Rettungsweste anhabe, mit der ich unmöglich untergehen könne, was bei dem hohen Salzgehalt des Wassers auch so schon schwierig ist, weil sich dadurch der Auftrieb erhöht, weswegen Taucher auch immer Bleigürtel umbinden. Und ich wies ihn auf den unterschriebenen Vertrag hin, in dem ich bestätigen mußte, daß alle Risiken zu meinen Lasten gehen und er und seine Sportschule für keinerlei Schäden haftbar zu machen sind.
Nach zwei Minuten hatte er mein erbärmliches Englisch satt und ließ mich weiterpaddeln.

Lediglich mit dem Essen bin ich bis jetzt nicht zufrieden. All Inclusive bedeutet hier nicht etwa, daß alles inklusive ist, nein-nein, es bedeutet nur, daß Softdrinks, Frühstück, Abendessen und lokale Biersorten gratis sind. Die Kekse in der Hausbar kosten schon wieder extra und vernünftiges Mittagessen gibt es nicht. Es gibt nur ein paar, nennen wir es mal „Kleinigkeiten“, aber nichts in der Art, wie man es aus Deutschland kennt, also Kartoffeln, Fleisch, Gemüse und Soße. Ich bestellte ein Steak mit „baked potatoes“. Es gab ein zähes Stück Fleisch, medium, statt wie gewünscht, richtig durch, ein stumpfes Messer, fünf Kartoffelecken, die zusammen nicht mal eine kleine Kartoffel ergeben, sowie die übliche Salatbeilage. Soweit ähnelte das Essen dann doch wieder deutschen Gepflogenheiten. Der Spaß kostete, sage und schreibe, 20 Euro! Aber nicht für mich, schließlich habe ich ja All Inclusive. Ich zahlte 10 Euro. Für ein nahezu ungenießbarer Steak!
Schauen wir mal, wie sich das heute entwickelt. Ist ja schon wieder Zeit für das Abendbrot.

Abends gibt es in jedem Urlaubshotel die obligatorische Abendunterhaltung, so auch hier. Der Musiker heißt Benjamin, spielt Klavier, und zwar ebenso klassisch wie auch populär und ist zudem noch ein echt cooler Typ.

Noch cooler aber wird es, wenn man ihm beim Spielen zuschaut. Seine Fingerbewegungen stimmen nämlich manchmal nicht mit der Musik überein. Der Grund hierfür ist simpel: Einige der Tasten sind defekt.

Somit bleibt ihm nichts anderes übrig, als das Keyboard die vor vielen Jahren einprogrammierten Musikstücke abspielen zu lassen und dazu die Finger zu bewegen.
Der Witz an der Sache ist – niemandem fällt es auf, alle haben ihren Spaß, einschließlich Benjamin, und ich verrate es niemandem weiter.

Falls also jemand ein funktionierendes Keyboard besitzt, es nicht mehr benötigt und es gern nach Mauritius schicken möchte, gebe ich gern die Kontaktadresse weiter. Schickt einfach eine Mail an mich: sunny.burnett (ät) live.de.

Vor ziemlich genau zehn Jahren war ich auf den Malediven, dort war es herrlich. Weißer Sandstrand, Kokospalmen, metallicblaues Wasser – alles perfekt. Nur wird es nach spätestens einer Woche so langweilig, daß man anfängt, die Stunden zu zählen, die einem noch bleiben, bis man wieder nach Hause darf. Die Inseln dort sind einfach zu klein, um genug Abwechslung zu bieten, in knapp 15 Minuten hat man sie zu Fuß einmal umrundet. Deswegen hatte ich mich damals entschieden, die nächste große Reise woanders hin anzutreten. Nun bin ich also auf Mauritius, eine Insel, auf der man verschiedene Dinge unternehmen könnte und bekomme meinen Hintern nicht hoch. Ich kann mich einfach nicht entschließen, aber zum größten Teil liegt das auch an den Leuten, welche die Erkundungsmöglichkeiten anbieten. Der örtliche Erlebnisveranstalter hat derartig gepfefferte Preise, daß mein Portemonnaie sich gleich winselnd in den Hotelsafe zurückgezogen hat. Am Strand sprach mich heute ein aus Indien stammender Taxifahrer an und versprach, mich überall hinzubringen, für nur 50 Euro am Tag. Ob das nun günstig ist oder nicht, kann ich ohne Vergleich noch nicht beurteilen, aber nachdem er mir zweimal alle Sehenswürdigkeiten aufgezählt, seine Familie vorgestellt und seine Freunde in aller Welt erwähnt hat, gelang es mir nach einer Stunde endlich, mich zu verabschieden und beim Hotelarzt meine blutenden Ohren notbehandeln zu lassen. Somit werde ich meine Entscheidung, die Insel eingehender zu untersuchen wohl davon abhängig machen, wie sehr mich in den verbleibenden vier Tagen die Langeweile quält. Deswegen könnte es sein, daß sich auch weitere Impressionen auf das Strandleben beschränken.

Heute wollte ich hier eigentlich ein wenig die Sau rauslassen. Nachdem ich mich heute früh spontan dazu entschlossen hatte, mich von einem Taxi auf der Insel herumkutschieren zu lassen, war ich am Ende des Tages eher müde und enttäuscht, statt hellwach und begeistert. Aber nach längerem Nachdenken und auch, weil ein guter Freund mal sagte, ich solle bei dem, was ich rede, das Negative einfach weglassen, denn der Rest sei ja ganz interessant, habe ich mich entschlossen, die Meckerei sein zu lassen und nur ein paar Fotos zu zeigen. Ich finde nur halt, bei der Beschreibung der örtlichen Sehenswürdigkeiten wurden in den Hochglanzkatalogen vom Marketing etwas zu oft die Wörter „spektakulär“ und „überwältigend“ benutzt, wofür die Sehenswürdigkeiten aber nichts können. Und das Mauritius auch nicht ganz meinen romantischen Vorstellungen einer tropischen Insel entspricht, dafür kann nun wiederum die Insel nichts. Tatsache ist aber, daß Mauritius die Einnahmen aus dem Zuckerexport immer mehr einbrechen und der Tourismus damit zunehmend wichtiger wird. Also beschränke ich mich auf das Zeigen von einigen Fotos.
Im Black-River-Nationalpark versuchte ich, einige interessante Vögel zu fotografieren. Leider erwies sich das als schwierig, denn man hört sie zwar um sich herum, aber man sieht sie nicht. Und falls doch, sind sie schneller wieder verschwunden, als man die Kamera hochreißen kann. Aber immerhin gelang mir ein Foto des extrem seltenen Mauritianischen Stubentigers:

Wild umherlaufende Hunde gibt es hingegen sehr viele, hier kann man auch sehen, warum:

Die Maßnahmen, welche die Regierung nun gegen diese ausufernde Plage beschlossen hat, würde man hierzulande wohl als „unpopulär“ bezeichnen.
Und so sehen auf Mauritius Baustellenampeln aus. Wenn der Gegenverkehr an der Reihe ist, wird das Schild einfach per Hand umgedreht.

Auch Reifenplatzer können hier im öffentlichen Nahverkehr vorkommen. Das verschafft den Fahrgästen Zeit für angeregte Unterhaltungen:

Alle größeren Weltreligionen sind hier zahlreich vertreten und leben in friedlicher Eintracht miteinander. Besonders farbenfroh und mit unzähligen Figuren präsentiert sich dieser Hindutempel:

Und hier noch ein Detailfoto des für seine Regenbodenfarben berühmten Wasserfalls. Gibt man sich beim Hingucken ganz viel Mühe, kann man die Farben sogar erkennen:

Chamarel – die siebenfarbigen Erden. Nachgezählt habe ich nicht, aber es sieht immerhin schon etwas bunter aus, als beim Wasserfall:

Ansonsten kann ich diesen Beitrag damit wohl beenden, viel passiert hier nicht mehr. Morgen werde ich den ganzen Tag am Strand herumlungern, genau wie heute, und meinen Sonnenbrand ein wenig pflegen. Soll ja zu Hause schließlich jeder sehen, daß ich weit, weit weg und noch viel, viel weiter weg war. Freitag geht’s zurück nach Berlin, angeblich bessert sich das Wetter dort auch mittlerweile. Wie komisch das klingt – dort in Berlin!
Also hiermit noch einen letzten Gruß an die in meiner Statistik aufgeführten drei Leser meines Blogs, vom anderen Ende der Welt.

Sunlion unterwegs – zwischen „weit, weit weg“ und „noch viel, viel weiter weg“

Mal zwischendurch ein paar Bilder von unterwegs:
Um meinem tollen Aufenthalt die Krone aufzusetzen, fliegt der Pilot extra noch mal über das Burj Khalifa, und ich sitze auch noch auf der richtigen Seite. Na, wenn das kein Glück ist! Adieu Dubai, Du Schöne!

Die Reise geht weiter über Wüsten …

… und Gebirge.

Ein einsames Schäfchen:

Das Ende der Arabischen Halbinsel und Beginn des Indischen Ozeans:

Ein paar einsame Seemänner:

Die Seychellen. Ich dachte, die wären größer. Da kann man mal sehen, was gutes Marketing bewirken kann:

Der Eisberg, der vor genau 100 Jahren die Titanic versenkte. Mittlerweile ist er in viele kleinere Teile zerbrochen:

Gleich wird der große silberne Metallvogel wie ein fetter Dodo auf die Insel plumpsen. Eine Insel, noch viel, viel weiter weg:

Sunlion unterwegs – weit, weit weg

Hab ich’s nicht gesagt? Ich werde das Burj Khalifa eigenhändig nachmessen. Jeden einzelnen Meter! Aber heute noch nicht! Morgen erst! Ich bin nämlich ganz schön fertig, nachdem ich im Flugzeug natürlich wieder nicht schlafen konnte. Verdammt, ich kann nicht mal zu Hause im eigenen Bett vernünftig schlafen, wie soll das dann in so einer dröhnenden Kiste gehen, wo zudem noch alle fünf Minuten eine hübsche Stewardess vorbeikommt und knuddeln will!?
Ich wollte eigentlich eine komplette Reisebeschreibung machen, mit allem drum und dran und pipapo, also vom Türabschließen bis zum abschließenden Wäschewaschen. Aber dann war der Berliner Hauptbahnhof so schrecklich häßlich und schmutzig, der Zug kam 20 Minuten zu spät und das Wetter war oll. Da hatte ich plötzlich auch einen Bock mehr. Also begnüge ich mich mit ein paar wenigen Schnappschüssen und Eindrücken.
Zum Beispiel von Dubai. Das Wetter hier ist göttlich, wer da keine hundert Jahre alt wird, macht irgendetwas falsch. Der Empfang am Flughafen war herzlich, die Einreisebehörde ließ sich viel Zeit und die lange Schlange lange warten. Aber das Warten lohnt sich, denn jeder, der in Dubai aus dem Flugzeug steigt, bekommt eine Armbanduhr aus purem Gold geschenkt, mit 1001 Diamanten besetzt. Anschließend folgt ein netter Transfer zum Hotel, der Mann an der Rezeption jedoch verzog keine Miene, vermutlich hat er gerade eine Wette laufen, wer zuerst lacht, hat verloren. Ich ließ ihn gewinnen, zur Strafe lassen sie mich nun sechs Stunden warten, bis ich gegen Mittags endlich auf’s Zimmer darf.
Ich bin schon dreimal auf der Straße angesprochen worden, woher ich komme. In Berlin müßte man seine Herkunft schon jemandem mit Nachdruck aufdrängeln, und der würde es dann trotzdem nicht wissen wollen. Die Menschen hier sind alle echt entspannt und nett, außer, sie haben gerade gewettet, aber das ist auch kein Wunder bei dem herrlichen Klima. Kuscheligflauschige 29°C, etwas diesig, hohe Luftfeuchtigkeit. Besser geht’s nicht.

In der DDR gab es ja bekanntlich keine Supermärkte. In der DDR gab es Kaufhallen. Während man im Westen wohl eher sagte, ich gehe mal zu Kaisers oder eben in den Supermarkt, hieß es im Osten einfach Kaufhalle. Das ist so fest in uns Ossis verankert, daß wir es heute immer noch sagen. Und seit eben weiß ich auch, warum. Ich war nämlich gerade im Supermarkt gegenüber vom Hotel. Dieser liegt in einem Einkaufscenter, das vermutlich dreimal so groß ist, wie alle Berliner Einkaufscenter zusammen. Und darin dann noch der Supermarkt, für den der Name eigentlich nicht paßt, er müßte eher Ultramarkt heißen, so groß ist er. Es gibt dort von jedem nur denkbaren Artikel tausend verschiedene Sorten, fein säuberlich und millimetergenau mit dem werbewirksamen Etikett nach vorne aufgereiht, so wie man es eben in der Verkäuferschule lernt. Wäre „perfekt“ noch steigerungsfähig, würde ich es „perfekter“ nennen. Dagegen ist der Kaisers bei mir anne Ecke wirklich nur ’ne Kaufhalle. Shoppen in Dubai macht übrigens riesigen Spaß: Egal, was man kauft, das erste Stück ist grundsätzlich kostenlos und die nächsten beiden gibt’s als Gratiszugabe noch obendrauf. Erst das vierte Stück muß bezahlt werden. Darum gibt es hier auch so viele Autos.
Die Straßen sind überall blitzeblank, keine Kippen, keine Hundehaufen (Hunde sind hier wohl nicht so angesagt, zumindest habe ich noch keinen gesehen), stattdessen viele hübsch gestaltete und liebevoll gepflegte Beete. Auch an Sicherheit mangelt es nicht: Man sieht hier fast mehr Sicherheitspersonal als Einwohner. Möglich ist das alles aber vermutlich nur aufgrund der niedrigen Löhne, die Einwohner kommen größtenteils wohl aus Indien und Asien. Jaja, ich weiß, Indien liegt auch in Asien.
In Dubai sieht es aus, wie in einem Disneyland für Architekten. Die meisten Gebäude sind wohl erst in den Neunzigern entstanden, davor gab es hier überwiegend nur Wüste, wenn man den Bildern glauben darf. So kommt es dann zu erstaunlichen Kontrasten zwischen Moderne und Tradition.

Der Blick aus dem Hotelfenster ist übrigens auch ganz nett, da hab ich schon Schlimmeres erlebt, zum Beispiel in Madrid, wo ich in einen Hinterhof schauen mußte, der so eng war, daß ich mich unwillkürlich fragte, wie der komische Schacht in das Haus kommt.

Schade nur, daß sich das Fenster nicht öffnen läßt, so riecht es immer ein wenig muffig. Deswegen verbringe ich soviel Zeit wie möglich im Freien und durfte heute erfreut feststellen, daß die Werbung des Sonnencremeherstellers hält, was sie verspricht. Und auf der berühmten Palmeninsel stellte ich wiederum fest, daß man die eigentliche Palme nicht betreten kann, weil es sich dort um Privatgelände handelt. „The Crescent“ – der Außenkreis – ist hingegen relativ unspektakulär. Das verstehen Taxifahrer übrigens unter dem Begriff „Beach“:

Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn Taxis sind hier sehr preiswert. Eine halbe Stunde durch die Gegend fahren kostet etwa 60 Dirham, das sind rund 12 Euro.
Doch zurück zur Architektur: Dubai ist ein Mekka für Architekturfans. Es ist erstaunlich, wieviele Möglichkeiten es gibt, Hochhäuser gestalten.

Und nur mal nebenbei bemerkt – das flache Gebäude mit dem goldenen Dach ist eine U-Bahn-Station. Wo bei uns die Deutsche Bahn grauenvoll graue Betontrassen hinstellt, sind die überirdischen U-Bahntrassen hier liebevoll bis ins kleinste Detail gestaltet. Jede Parkbank, jeder Gullideckel, jeder Handlauf und jede Laterne sind hier schön und ästhetisch ansprechend. Hinter dem Hotel gibt es einen kleinen Park mit einer Joggingstrecke. Diese ist aber nicht krümelig, wie eine Aschenbahn oder rot angemalt, wie unsere Fahrradwege, nein – sie hat einen rückfedernden Gummibelag, wie eine Turnschuhsohle. Sowas hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen.

Doch kommen wir nun endlich zum eigentlichen Star und Zweck meiner Reise, dem König von Dubai, dem größten Weltwunder. Zumindest, was die Höhe angeht. Hier versteckt es sich noch:

Und hier auch:

Und hier sowieso:

Doch jetzt – in ganzer Schönheit, in voller Größe, das höchste Gebäude der Welt, ganze 828 Meter (ich hab es zweimal nachgemessen!) pure Eleganz und Anmut, Ladies’n Gentlemen, ich präsentiere das Burj Khalifa:

Ein, für meine Begriffe, wirklich gelungenes Bauwerk …

… neben dem andere Gebäude tatsächlich wie Zwerge aussehen:

Allerdings dürfte es auch gar nicht viel kleiner sein, denn in der Weite der Landschaft verliert sich die Größe ein wenig. Wenn ich am Berliner Alexanderplatz zum Fernsehturm hochschaue, sieht er auch nicht viel kleiner aus. Es ist also immer der Maßstab, der eine Sache über eine andere erhebt.
Natürlich kann man das Gebäude auch besteigen, also nichts wie hin zur Kasse. Die Nachricht auf den flackernden Displays ist leider jedoch ernüchternd: „Today: sold out. Tomorrow: sold out“. Und übermorgen bin ich schon nicht mehr hier. Die Warteschlange ist etwa 100 Meter lang. Nun ja, so ist das eben beim höchsten Gebäude der Welt. Der Eintrittspreis liegt etwa bei 20 Euro. Das Geld hier sieht auch lustig aus:

Die Münzen sind nur mit arabischen Zeichen geprägt und für einen unkundigen Europäer nicht lesbar. Wenigstens die Scheine haben auf der Rückseite auch die uns bekannten Ziffern.
Donnerstag – heute nun ging es noch einmal zurück zum größten Gebäude der Welt, um den – wie sollte es anders sein – größten Wasserspielen der Welt zuzuschauen. Nun ja, sagen wir mal, sie ragen nicht ganz an die Klasse des Gebäudes heran.

Auffallend ist, daß hier kaum Menschen auf den Bürgersteigen zu sehen sind, und wenn doch, bewegen sie sich langsam und gemächlich, besonders die Emiratis in ihren traditionellen, weißen Gewändern. Sie sehen darin fabelhaft aus, stolz und in sich ruhend. Aber Dubai ist kein Land des Laufens, hier fährt man Auto, schon wegen der riesigen Distanzen. Meistens sind es spritschluckende Geländewagen, aber hohe Benzinpreise sind hier an der Quelle kein Problem, es gibt nicht einmal Tankstellen. Stattdessen haben alle Autos an Stelle des Tankdeckels den üblichen Schlauch mit dem Tankstutzen. Man fährt damit einfach irgendwohin in die Wüste, steckt den Stutzen in den Wüstensand und tankt einmal voll.

In Atlantis, einem Freizeitpark rund um das Thema Wasser, gab es eine Handvoll Fische zu sehen, allerdings zu wenige, um die 25 Euro Eintritt zu rechtfertigen. Nun gut, die staubsaugenden Taucher wollen vermutlich auch von irgendetwas leben.

Nur ein Objekt meiner Begierde konnte ich leider nicht genauer inspizieren: Das berühmte Burj Al Arab, welches wie ein Segel an der Küste des indischen Ozeans steht. Gäste, die sich deren Zimmerpreise leisten können, sind anscheinend lieber unter sich. Somit heißt es dann barsch vom Sicherheitspersonal: „no booking – no looking!“. Der freundliche pakistanische Taxifahrer wies mich bereits darauf hin.

Den Ozean zu finden, ist hingegen gar nicht so leicht, weil alles mit Hotels zugebaut ist. Aber wenn man sich am Jumeirah-Hotel vorbeischleicht, steht man dann doch endlich am Strand von Dubai. Ich habe auch kaum zwei Sekunden in ihre Richtung geschaut, schon luden mich die drei Herren freundlich und gestenreich ein, mich zu ihnen zu setzen. Als fremdelnder Großstädter habe ich das höflich zurückhaltend abgelehnt und hoffe inständig, sie damit nicht beleidigt zu haben.

Und genauso habe ich die Bewohner Dubais kennengelernt: Als ein kunterbuntes Miteinander von Nationalitäten und Religionen, alle hier sind höflich, vorsichtig, rücksichtsvoll und tolerant. So verlasse ich Dubai mit etwas Wehmut, aber ich komme bestimmt eines Tages wieder zurück. Aber jetzt muß ich weiter, in vier Stunden startet mein Flugzeug. In ein Land, noch viel weiter weg.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsort von Kaisers. Und leider auch von keinem Millionär (m/w). Die Stelle ist noch immer zu vergeben!

Menschliche Ruinen

Erneut gerät die katholische Kirche wegen sexueller Vergehen in den Fokus. In den Niederlanden wurden Kinder offenbar nicht nur vergewaltigt sondern sogar auf bestialischen Art zwangskastriert.
Das Thema ist mittlerweile eine echte Bedrohung für meine Gesundheit. Beim Anblick des perversen Pfaffenpacks steigt nämlich mein Blutdruck gefährlich an, und in der Hosentasche klappt mein Taschenmesser jedes Mal vollautomatisch auf.

Unsinkbar

Als Regisseur James Cameron 1997 seinen Film Titanic ins Kino brachte, war ich sehr skeptisch, insbesondere, weil mein damaliger Studienkollege Gerd nicht ganz zu unrecht meinte: „Ich kann Dir sagen, wie der Film endet … das Schiff geht unter!“ Nun hatte ich aber damals schon die schlechte Erfahrung mit Camerons Film Abyss gemacht – ich habe ihn absichtlich im Kino verpaßt und mich beim Anschauen der Videokassette dann sehr geärgert, weil der Film in jeder Hinsicht beeindruckend und sehenswert ist. Hinzu kam noch der unsägliche Trailer, der in seiner Kürze und der Szenenauswahl den Film zu einer schnulzigen Liebesgeschichte komprimiert, die dem Film aber in keiner Weise gerecht wird. Trotzdem entschloß ich mich zu einem Kinobesuch und wurde mit einem der spektakulärsten Filme der Filmgeschichte belohnt. Allein im Kino habe ich ihn bisher achtmal gesehen, und unzählige Male im Fernsehen.
Nun ist er also wieder da, in 3D, oder besser gesagt, in Pseudo-3D, denn der Film wurde nachträglich in die dritte Dimension erhoben, „2.8D“ wie Cameron es bescheiden selbst nennt. Deswegen hatte ich auch jetzt wieder Bedenken, schon angesichts des hohen Preises von 12,50 Euro, bei dem ich mich frage, ob die Kassiererin überhaupt die Brille abgezogen hat, die ich von Avatar mitgebracht hatte. Besonders intensive dreidimensionale Effekte versprach ich mir vor allem von den computergenerierten Außenaufnahmen des Schiffes, die ja in digitaler Form vorliegen und problemlos neu berechnet werden können. Aber die Innenaufnahmen? Die Schauspieler? Wird das dann aussehen, wie flache Pappkameraden, die man einfach voreinander herschiebt, so wie man es von alten Filmen aus den Anfängen des 3D-Films kennt?
Mitnichten! Gerade die Innenaufnahmen sind es, die den Betrachter regelrecht vom Kinohocker hauen und in den Film hineinziehen! Die Räume erreichen eine schier unglaubliche Plastizität, die Personen sehen absolut real aus und bewegen sich natürlich im dreidimensionalen Raum, an den Tischen hat jedes Glas, jede Vase ihren präzise zugewiesenen Platz. Besonders gewinnen Massenszenen oder Szenen in den Räumen der 1. Klasse, wo Spiegel an der Wand das ganzen Vorhaben noch deutlich verkompliziert haben dürften, an Realismus.
Der unerwartete Hinterhalt lauert just an einer anderen Stelle: 2010 war ich als Komparse in Babelsberg beim Dreh von Roland Emmerichs „Anonymous“ zugegen. Befindet man sich selbst in der Szenerie, so wirkt das Ganze, wie eine Theateraufführung. Erst die fehlende dritte Dimension und das Spiel der Kamera mit Tiefenschärfe oder -unschärfe erzeugen dann den Eindruck eines Kinofilms. Bei Titanic 3D funktioniert dieser Effekt genau umgekehrt – die Schauspieler verlieren durch die Plastizität erstaunlicherweise an Realismus und sehen mit ihren geschminkten Gesichtern und Kostümen aus wie, nun ja, eben wie Bühnenschauspieler. Allerdings auf einer erschreckend realistischen Bühne!
Beispielsweise, wenn Rose nach Hilfe sucht, um den an die Rohre gefesselten Jack zu befreien. Wenn das Wasser kurz unter der Decke steht, werden die Räume beklemmend eng, man fängt unwillkürlich an, die Luft anzuhalten. Auch der Blick in die langen engen Gänge oder die gigantischen Schiffsmaschinen, von denen in der neuen Version sogar mehr zu sehen ist, weil Cameron dem Film zusätzliche Szenen spendierte. Beeindruckend auch die Szene, als Rose am Heck des Schiffes steht, um ins Wasser zu springen, während tief unter ihr das schwarze kalte Wasser vorbeizieht und weit über ihr die Sterne funkeln.
Meine Befürchtungen waren unbegründet. Entweder haben die 3D-Experten einen ganz tollen neuen Trick im Ärmel oder der ursprüngliche Film wurde in weiser Voraussicht heimlich in 3D gedreht. Wer Titanic mag und sich noch nicht daran sattgesehen hat, wird auch in der dreidimensionalen Version voll auf seine Kosten kommen. Somit bleibt nur noch festzustellen – dieser Film ist wirklich unsinkbar!
Hochinteressant sind übrigens auch die Fotos rund um das Thema Titanic, die The Boston Globe anläßlich des 100. Jahrestages der Katastrophe veröffentlicht hat.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsort vom Kino, dessen Namen ich hier deswegen auch nicht nenne. Und das bei 12,50 Euro! Das sind 25 DM! Oder 175 Ostmark!!! Habt Ihr ’se noch alle, Ihr Halunken? Meine bisher teuerste Kinokarte!!!

Shrekk lass nach!

Fast shon wollte ich mich kynstlich aufregen, yber den erneuten gresslichen Vorstoss der Kultusminister. Gewundert hette es mich nicht, nach dem Kaos, das sie mit der letzten Rechtshreibreform angerichtet hatten. Dann fiel mir jedoch noch rechtzeitig das heutige Datum ein!
Shwain gehapt!