Menü Schließen

Zensur in der EU

Da hat mal wieder einer der selbstherrlichen EU-Kommissare das Maul zu weit aufgerissen und von Elon Musk Zensur gefordert. Glücklicherweise bekam er ordentlich Gegenwind von verschiedenen Seiten, sodass die EU-Kommission zurückrudern musste. Richtig so, denn Zensur ist laut deutschem Grundgesetz und auch EU-Charta verboten.
     Meiner Ansicht nach können sich solche Gestalten nur deshalb so weit nach oben schleimen, weil es in der Schule inzwischen nicht mehr gestattet ist, Arschlöcher in der Hofpause zu verprügeln. Sonst würde sich ein derartiges Fehlverhalten bereits in der Kindheit von selbst regulieren.
     Dieser Kommentar enthält Hass und Hetze und wird automatisch zensiert in fünf, vier, drei, zwo, eins …

Näncys PR-Gau

Glückwunsch, Näncy!

Falls das Compact-Magazin irgendwer bisher noch nicht kannte, jetzt kennt es jeder. Und das nur, dank Ihrer kostenlosen PR-Aktion. Das kommt dabei raus, wenn man Frauen, statt sie an den Herd zu ketten … in … äh …
     Nee, sorry! Falsches Jahrzehnt. Ich dachte, wir leben noch in den Fünfzigern.

Alle Jahre wieder

Wieder mal hacken derzeit verschiedene Akteure, darunter auch die FDP, auf Sozialhilfeempfängern herum. Es sei zu viel, man müsse die Zuwendungen kürzen. Also im Grunde dasselbe, was alle paar Jahre wieder durch Deutschland schwappt.
     Ich empfehle jedem, der auch diese Meinung vertritt, mal persönlich zu überprüfen, wie viel Geld er im Ernstfall bekommen würde, und ob er damit über die Runden käme. Ich selbst war bereits betroffen und kann versichern, am Monatsende wird es wirklich knapp. Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich aufgrund des Fachkräftemangels zwar zugunsten der Arbeitnehmerseite gebessert, aber dennoch bleiben eine Menge Gründe, warum ein Mensch nicht mehr so funktioniert, wie „der Markt“ es erwartet oder warum manche Bewerber keinen Job mehr finden. Allein schon das Alter kann trotz aller Bemühungen gegen Diskriminierung zu Absagen führen, wenn denn die Personalabteilungen überhaupt noch antworten.
     Statt sich immer und immer wieder an den Ärmsten des Landes abzuarbeiten, empfehle ich, stattdessen mal darüber nachzudenken, ob die Zahlung von Sozialhilfe nicht das kleinere Übel ist, angesichts der menschenunwürdigen Zustände in anderen Ländern wie etwa den USA, wo inzwischen die Straßenränder ganzer Stadtviertel von Obdachlosencamps gesäumt sind. Eine Gesellschaft, die es toleriert, dass wenige Menschen unfassbare Reichtümer anhäufen dürfen, sollte auch bereit sein, die Hilfsbedürftigkeit von Menschen zu ertragen, die in ihrem Leben nicht so viel Glück hatten.

Der Beweis

Heute früh, noch im Bett liegend, ertastete ich schlaftrunken eine halbkreisförmige, etwa sieben Zentimeter lange Schnittwunde auf der Stirn. Sie blutete nicht, war eher Narbe als Wunde, mehr so eine gebogene Strichlinie, aber deutlich zu ertasten. Gestern Abend, beim Zähneputzen, unmittelbar vor dem Zubettgehen, ist mir das mysteriöse Ding noch nicht aufgefallen. Und an einen wie auch immer gearteten Vorfall in der Nacht kann ich mich nicht erinnern.
     Die Wohnungstür war von innen abgeschlossen. Einen fremden menschlichen Einfluss würde ich daher ausschließen wollen. Und tierisches Leben gibt es hier nur in sonnenlöwiger Form. Ich werd‘ mich ja wohl nicht selber gekratzt haben.
     Wenn es also nicht menschlichen Ursprungs ist, was sonst sollte dieser Kratzer sein, als der ultimative Beweis Außerirdischer, die sich nachts heimlich durch Wände hindurchdiffundieren und anschließend geheime Experimente mit uns machen? Fragt sich nur, ob sie etwas in meinen Kopf hineingetan oder etwas herausgeholt haben, wobei ersteres wahrscheinlicher ist, denn aus einer leeren Keksdose kann man nun mal keine Kekse klauen.
     Vielleicht sollte ich eine Infrarotkamera aufstellen.

Frauenboxen, männlich dominiert?

Nun hat er/sie/es sich also bis ins Finale durchgeprügelt, der/die/das Boxer*in_ennixchen oder wie man ihn/sie/es halt nennen will. Das umstrittene Boxwesen Imane Khelif aus Algerien besiegte im Halbfinale Janja Suwannaphum aus Thailand. Wenn ich mir nun aber Bilder von Janja anschaue … nuuunjaaa … öööhhhmmm … also ich weiß ja nicht … ob das überhaupt noch irgendwas mit XX-Chromosomen im klassischen Sinne zu tun hat.

Der Tod kommt automatisch

Ein erstaunlich kluger Kerl scheint er zu sein, der erst 26-jährige Journalist Oly Nymoen, der sich gegen Krieg und Wehrpflicht ausspricht und dafür heftig angefeindet wird. Absolut recht hat er, wenn er sagt: „Ein schmutziger Frieden ist besser, als tot zu sein“. Was das Sterben auf den Schlachtfeldern für demografische Auswirkungen besonders in der Ukraine haben wird, ist noch gar nicht abzusehen. Wenn hunderttausende Männer fehlen, die keine Kinder mehr in die Welt setzen können, wird sich das über Jahrzehnte hinweg negativ auf die Gesellschaft auswirken. Daher wäre es besser gewesen, keine Munition an die Ukraine zu schicken und den Krieg auszuhungern. Vor dem Krieg lebten die Menschen unter der Fuchtel ukrainischer Oligarchen. Nach einer Niederlage würden sie vermutlich von russischen Oligarchen regiert. Aber sie wären am Leben und hätten wenigstens eine Chance, dieses Leben zu gestalten. Von Granaten zerfetzt, in den Schützengräben verrottet, haben sie gar nichts mehr.
     Was Ole Nymoen nicht erwähnt, sind die Umstände auf einem modernen Schlachtfeld. Schon in früheren Jahrhunderten ging es dort nicht fair zu, wenn das Wort in diesem Kontext denn überhaupt sinnvoll ist. Noch zu Napoleons Zeiten standen sich die Armeen in kunterbunten, weithin gut sichtbaren Uniformen aufrecht stehend gegenüber und feuerten auf Kommando die Kugeln in die gegnerischen ersten Reihen. Im Ersten Weltkrieg verstand man wohl, dass es praktischer wäre, in Deckung zu gehen und tarnfarbende Kleidung zu tragen. Dennoch war der Erste Weltkrieg auch der erste Krieg des automatisierten Tötens, denn es kämpften nicht mehr nur Mann gegen Mann, sondern erstmals auch automatisch nachladende Maschinengewehre gegen ungeschützte Körper. Maschinen, die ihre tödliche Munition massenhaft durch die Gegend schleuderten und die Überlebenschancen so drastisch reduzierten. Die Soldaten liefen bei den Angriffen praktisch in eine Wand aus Blei.
     Erstaunlicherweise hat sich bis heute nichts daran geändert. Im Gegenteil, es ist sogar noch schlimmer geworden. Mit etwas Glück tragen Soldaten nun kugelsichere Westen, die aber auch nur einen Teil des Oberkörpers schützen. Der Rest ist nach wie vor nur von weichem Uniformstoff bedeckt und der brutalen Gewalt umherfliegenden Metalls schutzlos ausgesetzt. Dafür hat sich das Töten weiter automatisiert. Die Mörder stehen nun nicht mehr im Schützengraben gegenüber, sondern sitzen oftmals viele Meilen entfernt in sicheren, klimatisierten Büros, von wo aus sie mittels Satelliten und Drohnen die gegnerischen Positionen zentimetergenau aufspüren und die Granaten sowie Raketen GPS-gesteuert exakt dort einschlagen lassen, dank Infrarotkameras sogar bei absoluter Dunkelheit. Es wird heute nicht mehr lange hantiert mit Tabellen, Winkel- und Kurvenberechnungen. Ausrichtung und Zielführung der Waffen übernehmen unfehlbare Computer. Jeder Schuss ein Volltreffer.
     Somit ist das Schlachtfeld zur Schießbude verkommen, die Soldaten haben keine Chance und sitzen praktisch wie auf dem Präsentierteller, können sich nicht schützen und haben auch keine Zeit mehr, sich irgendwie anzupassen, denn oft trifft bereits der erste gegnerische Schuss das Ziel mit chirurgischer Präzision. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt im Ukraine-Krieg bei nur vier Stunden!
     Darum liegt Ole Nymoen vollkommen richtig, wenn er nicht bereit ist, für Deutschland in den Krieg zu ziehen. Warum muss immer die Bevölkerung für die Dummheiten ihrer Politiker sterben, die wie üblich das Maul weit aufreißen und andere in den sicheren Tod schicken wollen? Sollen sie doch selbst gegeneinander antreten und sich die Schädel einschlagen. Wer meint, es müsse unbedingt tapfer (bla), solidarisch (blabla) und heldenhaft (blablabla) gekämpft werden, darf sich gern selbst die Knobelbecher anziehen, als Söldner für die eine oder andere Seite verpflichten und erhobenen Hauptes, mit geballter Faust, heroisch (blablablablabla) ins gegnerische Feuer stürzen.

Unfair

Beim Sport geht es um Fairness, besonders beim Kampfsport. Ich selbst habe 30 Jahre lang verschiedene Stile trainiert und wurde nie verletzt, habe auch selbst niemanden verletzt, weil der Gegner nicht als Gegner, sondert stets als Partner betrachtet wurde.
     Aber wenn nun biologische Männer als Transfrauen in den Ring steigen und biologische Frauen verprügeln dürfen, hört der Spaß auf. Ich würde den Boxerinnen empfehlen, aus Protest geschlossen von den Olympischen Spielen zurückzutreten. Größer könnte der Eklat nicht sein. Vor allem würde er international Beachtung finden und endlich mal die überfällige Diskussion in Gang setzen. Und vielleicht bewirkt die Bloßstellung der Verantwortlichen ja auch schon etwas.