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männlich/weiblich/sächlich

Mir tut schon wieder der Kopf weh, vom vielen schütteln. Dass manche Menschen Texte gendern, weil sie „alle Geschlechter gleichermaßen ansprechen wollen“, ist ja vielleicht noch mit etwas gutem Willen nachvollziehbar. Aber dass sich jemand selbst gendert … Verzeihung, aber das kann man nur noch mit Blödheit erklären. Oder Gehirnwäsche.
     Soeben trudelte eine Bewerbung rein, deren Verfasser schrieb, Achtung festhalten: „Als erfahrene:r Systemprogrammierer:in habe ich …“.
     Oder kann er:sie:es einfach nur noch nicht entscheiden, was er:sie:es sein will?
     Ach, blas‘ mir doch den Schuh auf, ich geh dann mal milde lächelnd mittagessen.

Des Zaubertrickes Lösung

In Baumärkten kann man sich bekanntlich auch Wandfarben anmischen lassen, bei Obi sogar Metallicfarben jeder Schattierung. Nur rätselte ich bisher, wie denn nach dem Zusammenrühren von Basis und Farbe die Mixquirle in den Mischmaschinen wieder gesäubert werden, denn die Farbe von Kunde A darf ja die Farbe von Kunde B nicht kontaminieren. Wie also werden die Quirle anschließend gereinigt? Mit Wasser abgespült? Mit Lappen abgewischt? Vom Mixmaster saubergeleckt?
     Nichts von alledem! Die Lösung ist so simpel, dass man erst mal drauf kommen muss: Es werden gar keine Quirle benutzt! Farbe und Basis werden im Eimer zusammengeführt, der Eimer wird verschlossen, mit Klebeband abgedichtet und anschließend in eine Schüttelmaschine eingespannt. Kein Rühren, kein Quirlen, einfach nur Schütteln.
     Echt genial!
     Jaja, hört auf, Eure Köpfe zu schütteln. Ihr wusstet das natürlich längst … Ihr Schlaumeier.

Ich bin viel zu nett

Als ich heute früh aus Versehen mal wieder einen Blick in den Spam-Ordner warf, überkam mich das schlechte Gewissen. So viele Mails von Menschen, die um meine Wohlergehen besorgt sind und sich wirklich viel Mühe gemacht haben, mir ihre Problemlösungen vorzustellen, teilweise sogar in einigermaßen verständlichem Deutsch. Ist es nicht unfair, ihre Nachrichten einfach so ungelesen im Mülleimer zu entsorgen?
     Weil ich an sich ein ganz netter Kerl bin, dachte ich mir daher, ich antworte den Absendern einfach mal an dieser Stelle:

„Bitcoin auf Höhenflug“: Ach so? Wohin fliegt er denn?

„Bereiten Sie sich auf kulinarische Meisterschaft vor mit unserem Bis zu 70% Rabatt“: Bin schon eifrig dabei. Auf meinem Schreibtisch liegen Salzgebäckstangen und ’ne Tüte Kartoffelsticks mit Paprikageschmack. Kulinarie pur, und ganz ohne Rabatt.

„Big Size – das bemerkbare ergebnis schon durch 4 wochen“: Kann gut sein, wenn ich weiter so viel Knabberkram konsumiere.

„Sichern Sie sich jetzt Ihre Bürostühle“: Wieso? Rollen die neuerdings von selbst durchs Büro? Brechen die Lehnen nach hinten weg? Oder will sie jemand klauen? Ich schau mal eben nach …

„Zeitlich begrenzter SALE 70% Rabatt auf Reinigungspflaster“: Erspart es mir das tägliche Duschen, wenn ich mich damit zupflastere? Und tut es nicht weh, wenn ich es wieder abreißen will, das Ganzkörperpflaster?

„Hinweis: Ihre Stellenanzeigen laufen aus“: Oh nein, nicht schon wieder! Muss wohl der Klempner noch mal ran.

„Erobern Sie neue Sprachen mit 70% Rabatt“: Das klingt doch mal gut! Pazifismus in Perfektion! Wir erobern nicht mehr fremde Länder, sondern nur noch deren Sprachen. Auf, auf, sodann! Greift zu den Waff… äh, Wörterbüchern!

„Frauen werden von Ihrer Männlichkeit überrascht sein“: Warum auch nicht, ich bin ja selber ganz überrascht!

„Ein neuer Zahlungsplan wurde genehmigt“ Wieso das? Und von wem? Was war denn an dem alten verkehrt? Der hat mir echt gut gefallen! Ständig diese doofen Neuerungen.

„Eines der besten Küchenmesser der Welt“: Und das liegt dann in einer der kleinsten, unbenutztesten Küchen der Welt gelangweilt herum. Tragisches Schicksal eines echten Profis. Da ist das Boreout-Syndrom doch unvermeidlich.

„Es tut uns leid, dass wir einen Fehler gemacht haben“: Was denn, die Spam-Mail? Aaach … halb so schlimm! Einfach beim nächsten Mal besser aufpassen!

„Verpasse auf keinen Fall die Chance auf deinen gratis Thermomix“: Ehrlich, wenn ich so was lese, läuft’s mir heißkalt den Rücken runter.

„Genießen Sie jetzt Ihren Valentinstag“: Mach ich! Sobald ich mit dem Knabberkram fertig bin.

„Werkstatt-Revolution: 1200-teilig Alles-in-einem Werkzeugkoffer“: Ich hatte mal einen noch sehr jungen Kollegen, der damit rumprotzte, wie oft er pro Nacht Sex gehabt hatte. Wir versuchten ihm zu vermitteln, dass es dabei aber um Qualität geht, nicht um Quantität. Für Werkzeug trifft das genauso zu.

„Keine Installation, keine monatlichen Kosten“: Das kann nix taugen, was immer es ist.

„Sofortiger zweisprachiger Sprachübersetzer“: Dann könnt Ihr bestimmt was damit anfangen: A szar lóg a seggedből!

„Schließen Sie sich den Tausenden an, die bereits 0,5 kg pro Tag verlieren“: Ich habe in den letzten 51 Minuten bereits 125 Gramm verloren. Kartoffelsticks. Echt tragisch.

„Stressfrei Sprachen lernen – 70% Rabatt auf 40+ Sprachen“: Das sind ja zwanzig mal so viel wie oben! Bietet jemand 800?

„Verdichten Sie Ihr Haar um 70% in 3 Tagen“ Welches Haar?

„Jetzt zuschlagen: Premium Chefsessel für nur 139 Euro“: Zuschlagen, echt jetzt? Wenn ich meinem Chef ’ne Tracht Prügel anbiete, gibt der mir seinen Sessel auch umsonst.

„Bereite dich auf ein vor mit 70% RABATT für besseren Schlaf“: Irgendwie missverständlich. Auf ein was soll ich mich vorbereiten? Und wenn es 70 Prozent Rabatt auf den Schlaf gibt, schlafe ich dann nur noch drei Stunden durch, wenn eigentlich zehn geplant waren? Klingt für mich irgendwie nicht so interessant. Ich schlafe auch so schon schlecht, ohne Rabatt.

„Jetzt ein Vermögen aufbauen“: Rechnen wir mal: Null plus Null ergibt …?
Da fällt mir ein, liebe Leser, Ihr könntet eigentlich mal wieder ein paar meiner Bücher kaufen. Vielleicht verwandelt sich die Null ja noch in etwas Wertvolles.

„Sitzkissen zur Linderung von Rücken-, Hüft- und Ischiasschmerzen mit 50% Rabatt“: Zu spät! Ich sitze nicht mehr, vielmehr habe ich mich durch das ständige Herumliegen auf der Couch inzwischen in eine Art Plattwurm transformiert. Ich bin quasi mein eigenes Kissen.

„Upgrade für Ihre Werkstatt: Premium-Werkstattwagen zum Spezialpreis“: Tja, öhm … ich fürchte, da haben Sie die falsche Klingel erwischt, ich würde mal unten in der Werkstatt nachfragen.

„Gestalten Sie den perfekten Werbekugelschreiber“: Stifte sind inzwischen auch irgendwie ganz schön vintage, rait? Wer schreibt denn heute noch mit der Hand? Eine Firma, die noch Werbekugelschreiber verschenkt, kommt beim Gegenüber vielleicht ein wenig zu … oldschool rüber.

Na dann, liebe Werbeschnuffis – bis zum nächsten Spam-Ordner-Besuch!

Notiert Euch doch mal …

Es ist aber auch ein Kreuz: Da habe ich mich endlich losgesagt von Google und Apples iCloud, habe es geschafft, meine Termine, Kontakte und Browser-Lesezeichen in meine eigene Cloud zu verschieben, und nun scheitert das perfekte Glück ausgerechnet an so etwas Simplem wie Notizen! Es gibt derzeit keine Notizen-App für Windows, die vernünftig funktioniert, von Otto-Normalanwender bedienbar ist und mit Nextcloud kommuniziert. Es gibt tolle Apps wie Evernote, die sind aber nicht nextcloudkompatibel. Es gibt kompatible Apps wie Joplin, die funktionieren aber nicht richtig. Oder sie sind kompatibel, funktionieren, sind aber nicht benutzerfreundlich. Ich habe mir nun schon geschätzte schnölfzichtausend App-Beschreibungen durchgelesen, und davon brüsten sich grob über’n Daumen gepeilte 99,9 Prozent damit, Markdown zu benutzen.
     Für Otto-Normalanwender wie mich als Erklärung: Markdown ist eine Methode, den eingegebenen Text zu formatieren. Aber nicht, wie bei Word gewohnt, mit Auswählen der Schriftart, Größe und Klicken auf F und K für Fett und kursiv – nein, man muss irgendwelche Tags davorsetzen, zum Beispiel die Raute um eine große # Überschrift zu erzeugen, oder zwei Sternchen davor und dahinter, um eine kleinere ** Überschrift ** zu generieren.
     Informatiker lieben Markdown! Sie kommen überhaupt nicht auf die Idee, dass Otto-Normalanwender mit Markdown nichts anfangen können. Meine 87-jährige Mutter möchte vielleicht auch mal von Zettelwirtschaft auf topmoderne digitale Notizen umsteigen und diese, auf dem Laptop getippt, automatisch mit dem Handy synchronisieren. Soll sie deswegen nun extra noch Markdown lernen?
     Es war äußerst schwer, das den Informatikern in meinem Unternehmen begreiflich zu machen. Es ist, als würden sie morgens von einem anderen Stern kommen und abends, nach Feierabend, in einer anderen Welt leben.

Der plötzliche Verlust von allem

Gestern Mittag verließ ich das Haus, unterwegs zu meinem alten Mütterlein, trat vor die Haustür und bemerkte einen brenzligen Geruch in der Luft, wissend, dass etwas Schlimmes im Gange war. Man erkennt das sofort, denn dieser spezielle Qualm riecht vollkommen anders als etwa ein Lagerfeuer, verbrennendes Laub im Garten oder ein Steak, das zu lange in der Pfanne brutzelt.
     Ein Blick, hoch zur Fassade, enthüllte sofort die Katastrophe. Aus einem Badfenster in der dritten Etage des Nachbarhauses schlugen helle Flammen, es knallte, splitterndes Glas, hektisch piepsende Rauchmelder, panisches Rufen im Hausflur. Der Qualm wurde immer dichter, nach unten gedrückt und über den Gehweg verteilt vom Wind.
     Geistesgegenwärtig griff ich zum Telefon, wählte hustend 112, der Mitarbeiter war sofort in der Leitung und fragte professionell alle wichtigen Daten ab. Inzwischen hatte sich das Feuer wohl herumgesprochen, denn der Platz vor dem Haus füllte sich mit erschrockenen Bewohnern.
     Nach wenigen Minuten traf die Polizei ein und übernahm die Regie, die Feuerwehr etwas später. Ab diesem Moment zog ich mich unauffällig zurück, denn die Beamten hatten alles im Griff, meine Anwesenheit war nicht mehr hilfreich, und ich war ja auch verabredet mit meinem alten Mütterlein.
     Den Rest des Tages grübelte ich, warum die Flammen ausgerechnet aus dem Badfenster schlugen, wo man in einem Bad doch eigentlich neben feuerfesten, kalten Fliesen nichts Brennbares erwarten würde.
     Heute früh standen der Hausmeister und ein paar Handwerker ratlos vor dem Gebäude und schauten betroffen in die schwarz verkohlten, glaslosen Fensterhöhlen, dort oben in der dritten Etage. Mein Frage wurde von einem dabeistehenden Mieter beantwortet: In der Wohnung wohnte ein altes Mütterlein, einsam und verlassen, die Wohnung total vermüllt. Reichlich Substanz für einen ausgewachsenen Wohnungsbrand. Alles, was sie noch besaß, war nun verschwunden, in wenigen Minuten den Flammen zum Opfer gefallen.
     Wie mag das sein, wenn die kargen Reste, Artefakte eines langen, vielleicht spannenden, hoffentlich abwechslungsreichen Lebens, auch noch weg sind?
     Aus Pietätsgründen habe ich es vermieden, Fotos zu machen, im Gegensatz zu einigen Nachbarn, die ihren Drang, das Geschehen sensationslüstern auf Video zu bannen, nicht zu bändigen vermochten.

Mr. Bean fährt gegen die Wand

Laut britischem Oberhaus hat Rowan Atkinson, der Darsteller des weltweit bekannten Mr. Bean, das E-Auto an die Wand gefahren, allerdings nur im übertragenen Sinne.
     Was mich an dieser Meldung viel mehr erstaunte, war, dass Atkinson sich trotz eines Master of Science in Elektrotechnik erst ein E-Auto kaufen musste, um herauszufinden, dass die Dinger nix taugen. Ich hab keinen Master of Science in Elektrotechnik und das Dilemma auch ohne teure Anschaffung vorausgesehen.
     Im Grunde ist es doch gar nicht so schwer: Jeder, der einen Laptop besessen hat, weiß, dass die Laufzeitangaben der Hersteller nie mit der Realität übereinstimmen. Und dass sie mit den Jahren immer schlechter werden. Und dass ein neuer Original-Markenakku von der Größe eines Stullenbretts gut und gerne mal um die 100 Euro und mehr kosten kann. Wie viel mag dann ein Akku in der Größe mehrerer Bananenkisten kosten? Und wie viel wäre im Fall eines Verkaufs der nachfolgende Gebrauchtwagenkäufer bereit, für ein Auto mit akkuverschleißbedingt verminderter Reichweite zu bezahlen? Einer Reichweite, die im Neuzustand bereit lächerlich gering ist, wo ein neuer Akku locker mehrere tausend Euro kosten kann und die Eigentümer verzweifelt zu drastischen Maßnahmen greifen lässt?
     Genau! Nix!
     Erst kürzlich sah ich einen Tesla mit Campinganhänger auf der A20 zwischen Berlin und der Ostsee umhermäandern und fragte mich, wie weit der wohl gekommen sein mag, wenn solche Anhänger schon bei Verbrennern die Reichweite halbieren.

Kleckerdeckel

Laut einer EU-Verordnung müssen Plastikdeckel an Tetrapaks und PET-Flaschen künftig so befestigt sein, dass sie nach dem Öffnen des Behälters mit diesem verbunden bleiben. Nach dem Lesen dieser Nachricht fragte ich mich sofort, inwiefern das sinnvoll ist, denn wer einen Deckel achtlos in der Natur entsorgt, wird mit dem ganzen Gefäß wohl nicht anders verfahren.
     Ohnehin ist es fraglich, was Plastikdeckel an Tetrapaks zu suchen haben. Ich kenne noch Zeiten, als man Milch- und Safttüten mit der Haushaltsschere öffnete. Das war sogar besser, denn wenn man sie oben, der Länge nach, ein bis zwei Zentimeter lang aufschnitt, kleckerte es beim Ausgießen weniger als bei den blöden Plastikdeckeln, bei denen keine Luft einströmen kann.
     Warum nicht also wenigstens bei Tetrapaks die Deckel wieder ganz abschaffen? Was wir da an Plastik sparen könnten …

Zebras im Winter

In der Fotografie kündigt sich gerade unbemerkt eine Katastrophe an. So wie die Digitalisierung zusammen mit dem Internet ganze Branchen vernichtete, wie etwa Einzelhandel, Musik- und Hifi-Industrie (wegen MP3), Reisebüros und Versicherungsmakler, wird vielleicht auch das fotografische Gewerbe von der Entwicklung hinweggefegt werden. Fotografen mag schon heute kaum noch einer bezahlen, weil es in Online-Fotoarchiven Millionen von erstklassigen Bildern zu Schnäppchenpreisen gibt. Nun wird es aber auch diesen Archiven an den Kragen gehen, denn KI-generierte Bilder laufen echten Fotos demnächst wohl den Rang ab. Die Softwarefirma Adobe hat seiner aktuellen Photoshop-Version bereits ein KI-Modul spendiert, mit dem sich verblüffend realistische Bilder erstellen lassen. Die anderen Foto-Apps werden sicher bald nachziehen.
     Diese KI-Bilder weisen oft noch Mängel auf, wie etwa Zebras mit fünf Beinen, aber die Technologie startet ja gerade erst durch. Wenn wir mal fünf Jahre weiter denken, könnte es sein, dass die erstellten Fotos bereits makellos sind.
     Die Anwendung ist ganz einfach: Man schreibt einfach in ein Textfeld, was man haben möchte, und die Software erstellt passende Bilder in verschiedenen Varianten. Hier mal ein paar Beispiele:
     „Kreml im Winter mit Zebras auf dem verschneiten Roten Platz“:

„T-Rex mit blauen Augen und buntem Federkleid spaziert an einem Seychellenstrand entlang. Das Wasser ist glasklar und spiegelglatt“. Hier kann man sehen, dass der Algorithmus noch nicht sehr präzise ist. Aber man kann das Ergebnis nachträglich feintunen:

Jetzt wird es bizarr! Warum der Algorithmus bei „Ein spanisches Pärchen tanzt Flamenco in der Altstadt von Barcelona“ automatisch an Bigamie denkt, bleibt wohl auf ewig sein Geheimnis. Auch sehen Menschen sehr unnatürlich aus:

Nachfolgendes Bild ist aber sehr gut gelungen und beglückwünscht nun auf der Webseite meines Arbeitgebers die chinesische Kundschaft zum begonnenen Jahr des Drachen. Und keine Sorge – das brennende Huhn wurde nicht vom Drachen in Brand gesetzt, es handelt sich um einen Phönix, den unser chinesischer Distributor mit drauf haben wollte:

Ich verkaufe dann mal mein gesamtes Fotoequipment, so lange man dafür noch ein paar Piepen bekommen kann.

Farbenblind

Echt jetzt, Merz?

Mit den Grünen?
Öhm …







… also ich will ja nichts sagen, aber ich sag mal so: Mit einer schwarz-grünen Koalition gehen den Linksgrünhassern irgendwie die Alternativen aus, findeste nich‘? Wen sollen die denn dann noch wählen? Für jemanden, der die AfD verhindern will, war das kein so schlauer Einfall.

Ratlos
Sunlion

Wie Glass

Soeben entdeckte ich im Abspann eines Arte-Beitrags den Namen des Komponisten Pierre Vigna Dechamps, der die verstörende Geschichte um die Entwicklung Jerusalems, behutsam intoniert, musikalisch begleitete. Spontan erinnerten mich seine Klavierkompositionen an den bekannten Musiker Philip Glass, dessen gleichförmig-minimalistischen Werke etwas wahrhaft Hypnotisches an sich haben. An dem Stück „Mad Rush“ hatte ich mich während meines Klavierunterrichts auch versucht, scheiterte aber an den schnellen Zwischenspielen, weil sie einen schmerzhaft spüren lassen, dass auch Hände Muskeln besitzen, die bei Überanstrengung verkrampfen können: