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Nichts wie raus

Wenn der Austritt Griechenlands aus dem Euro als Grexit bezeichnet wird, wie hieße dann wohl der Austritt Deutschlands? Drecksit?
Jaja, is‘ ja gut, ich theoretisiere nur mal ein bißchen …

Tsu fihle Fela

An deutschen Universitäten schlagen Dozenten und Professoren Alarm. Viele Lehramtsstudenten könnten „keine zwei Sätze fehlerfrei schreiben“, kehren dann als Lehrer an die Schule zurück und geben dort ihr Unvermögen an die Schüler weiter.
Diese Meldung finde ich irgendwie verwunderlich. Denn ich frage mich einerseits, wieso diese Personen überhaupt erst zum Studium zugelassen wurden und andererseits, wie sie das Studium denn erfolgreich überleben konnten, denn soweit ich weiß, können Universitätslehrkräfte fehlerhafte Aufsätze und Klausuren ablehnen. Die dürften es somit überhaupt nicht durch die Prüfung schaffen. Und ohne Diplom gibt’s keinen Job.
In der Wirtschaft hätten sie aber vermutlich dennoch eine Chance. Manche Hersteller von Navigationsgeräten haben es noch immer nicht geschnallt, daß „Straße“, „Groß“ und „Weiß“ auch nach der Reform noch mit ß geschrieben werden. VW hat das bei meinem Golfilinchen erst im letzten Herbst-Update korrigiert. Das meist vorkommende Wort auf dem Display, Straße, wurde also falsch geschrieben. Peinlich, nicht wahr?
Wie gut, daß ich bei der alten Rechtschreibung geblieben bin, dahmals wahr ales fiel einfacha …

Sag zum Abschied leis‘ goodbye …

Die Bundesregierung erwägt, an gewaltbereite Islamisten, die im Ausland im Jihad kämpfen wollen, besondere Personalausweise auszugeben, mit denen man nicht mehr ausreisen kann. Also ich hätte da spontan eine bessere Idee. Wie wäre es denn, wenn die Regierung stattdessen Ausweise ausgäbe, mit denen man zwar aus- aber nicht wieder einreisen kann? Fände ich irgendwie schlauer.

Undichte Stelle beim BND

Wir von der KRF, der Kuschelweichen Revolutionären Fiktion, bekennen uns nicht zum erfolgreichen Anschlag auf das Berliner Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes, beglückwünschen aber die ausführenden Freiheitskämpfer-Kollegen zu diesem revolutionären Erfolg! Die Geheimdienstzentrale unter Wasser zu setzen, darauf muß man erst mal kommen!
Wir kündigen unsererseits weitere feuchte Anschläge an, in der Hoffnung, daß der BND noch keine entsprechenden Gegenmaßnahmen installiert hat.
Gelb Front!
Nieder mit den Schlapphüten!

Unsere kriminellen Eliten

Alternativlos – diese Haltung ist anscheinend keine Erfindung der amtierenden Kandesbunzlerin. Wer einmal sehen möchte, wie falsch und verheerend die Entscheidungen der Treuhandanstalt für viele Ostdeutsche waren und wie diese korrupte, skrupellose Einrichtung ganze Landschaften verwüstet hat, sollte sich die Phoenix-Dokumentation „Beutezug Ost“ zu Gemüte führen*. Genannt werden auch ein paar Namen, die man sich merken sollte, für den Tag des jüngsten Gerichts, oder anders formuliert – für die nächste Revolution. Denn wenn die Marktwirtschaft etwas gebracht hat, dann daß kein Mangel herrscht an Stricken, um all die Gauner … aber das darf ich hier leider nicht äußern.

* Gesundheitswarnung: Alle Ostdeutschen bitte die Herzmittelchen in unmittelbarer Reichweite aufstellen!

Hirnlose Zombieaffen

Fast dreißig Jahre hat man sie nicht mehr live auf einer Bühne gesehen. Nach ihrem weltweiten Erfolg und dadurch ausgelösten privaten Problemen zog sie sich immer mehr zurück. Nun hat sie sich endlich mal wieder dazu durchringen können, eine Bühne zu betreten, sie steht da, noch immer umwerfend attraktiv, die Stimme unverändert klar und einzigartig. Eine lebende Legende, die man nur einmal im Leben mit eigenen Augen zu sehen bekommt, keine zehn Meter entfernt, fast könnte man ihr die Hand schütteln. Aber nöö, was machen die hirnlosen Affen in den ersten Reihen? Starren auf ihre beschissenen kleinen Smartphone-Displays um Videos aufzunehmen, die sie später auch tausendfach und in ebenso schlechter Qualität im Internet anschauen könnten, anstatt den Augenblick und die einzigartige Gelegenheit mit ganzen Sinnen zu genießen.
Bescheuerte Menschheit!

Sirtaki

Die Griechen tanzen. Und zwar aus der Reihe. Den kürzlich neugewählten Politikern Griechenlands scheint es ernst zu sein, sie wollen das sogenannte Hilfsprogramm der EU nicht weiter verlängern, so wie es Alexis Tsipras bereits vor seiner Wahl angekündigt hatte. Bisher hätte Griechenland seine Schulden bedient, indem es von den Ländern, denen es Geld schuldet, Geld bekommen hat, um diese Schulden zu bedienen, sagt der wirtschaftspolitische Berater des griechischen Ministerpräsidenten, Theodoros Paraskevopoulos. Also praktisch ein Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt, außer man nimmt kein weiteres Geld an. Dies führt natürlich zur Pleite, und ich hoffe, die Griechen bleiben bei ihrer Entscheidung, denn wenn das passiert, könnte es einen Dominoeffekt auslösen, der das durch Gelddrucken aufgeblasene Kartenhaus endlich zum Einsturz bringt und diesen scheiß Euro mit sich reißt. Und wenn dann die Russen noch den Goldstandard wiedereinführen, trudelt der Dollar gleich noch mit in den Abfluß, was die USA hoffentlich in die Steinzeit zurückwerfen wird. Denn wenn die auch pleite sind, können sie ihre Armee und die 50.000 Geheimdienste nicht mehr bezahlen, und dann … jaaaa dann …
Dann verwandelt sich die Welt wieder in ein glückliches Paradies auf Erden, mit glücklichen Menschen, glücklichen Kühen, glücklichen Häschen, glücklichen Plüschlöwen und glücklichen Blümchen.

Träääräää!

Ist es eigentlich noch irgendwie mit dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu vereinbaren, daß über viele Tage hinweg, mehrere Stunden täglich, die Hälfte aller dritten Programme mit diesem unkomischen und völlig überflüssigen Karnevalsmüll verstopft werden? Könnte man sich da nicht mal auf einen Sender einigen und auf den restlichen etwas Gehaltvolleres zeigen?
Für diese Lustigkeitszwangspenetration müßte man denen eigentlich die Rundfunkgebühren kürzen.

Der neueste Psalm vom Obermotz

Der katholische Obermufti hat mal wieder einen zum Besten gegeben: Wer keine Kinder bekommt, sei egoistisch. Und drei Kinder pro Paar seien ideal.
Mal abgesehen davon, daß er sich da wird anstrengen müssen, wenn er das selbst noch schaffen will (vielleicht lädt er ja mal drei Nonnen zum Essen ein. Also nacheinander. Ach nee, ist ja Quatsch, um die kümmert sich ja schon der heilige Geist!), sind Kinder auch wichtig, damit man was zum Verprügeln hat. Sonst muß wieder die Ehefrau dran glauben.
Religionen, was soll ich Euch erzählen …