Soeben hat der Vorsitzende des Europaausschusses Gunther Krichbaum (CDU) in der Heute-Sendung Russland als flohverseuchten Hund bezeichnet. Für einen Politiker und Diplomaten, selbst wenn man Russland nicht mag, eine unverschämte verbale Entgleisung. Wenn Russland ein Hund ist, was ist dann Krichbaum? Eine Ratte?
Er sollte besser zurücktreten, bevor er zurückgetreten wird.
Die USA sind derzeit wohl ein wenig verstimmt, weil unter anderem Deutschland der neuen von China gegründeten Weltbank-Alternative beitritt. Warum das eine gute Idee ist, zeigt die schon etwas ältere Dokumentation „Economic Hit Man“:
Heute Nacht träumte ich von einem iPad. Es war mit einer Schutzfolie zellophaniert, so wie die Oberfläche einer Hochglanzbroschüre. An einer Stelle bildeten sich Bläschen, weshalb ich versuchte, daran herumzupolieren, was aber letztendlich dazu führte, daß die gesamte Schutzfolie sich ablöste, die Gehäuseteile nicht mehr zusammengehalten wurden und verschiedene Innereien einschließlich des Akkus aus dem Gehäuse heraushingen. Dann wachte ich auf und stellte fest, ich hab ja gar keine iPad.
Ich schlief wieder ein und landete im nächsten Alptraum. Ich sitze in einem Zug, die Kontrolleure kommen und ich finde meine Fahrkarte nicht. Sie sind nett, überprüfen zunächst die Karten aller anderen Fahrgäste, während ich damit beschäftigt bin, in meinen Taschen zwischen tausenden von Notizzetteln, Dokumenten und Papieren nach dieser blöden Fahrkarte zu suchen, obwohl ich sie auf der Hinfahrt noch hatte. Nach geträumt-gefühlter dreistündiger Suche riß den Kontrolleuren wohl der Geduldsfaden. „Tja, dann müssen Sie leider mit uns aussteigen“. Ich wachte auf und stellte fest, ich hab gerade keine Auto, das ist nämlich in der Werkstatt.
Danach konnte ich nicht mehr einschlafen, ich blieb also liegen, bis um halb Sieben, stand auf und stellte fest, ich hab ja gar keine Zeit mehr, denn die Uhren wurden wieder mal umgestellt.
Was für eine Nacht!
Da steht man früh auf, nichts ahnend und auch nichts erwartend vom Tag, und dann überrascht der einen gleich mit sowas! Herrlich!
Bei der Eröffnung der EZB-Zentrale in Frankfurt gab es bereits erste gewaltsame Proteste. Wie üblich wird die Veranstaltung natürlich von der Polizei beschützt, was eigentlich absurd ist, denn die EZB ist mit ihrer Gelddruck- und Bankenrettungspolitik mit dafür verantwortlich, daß es den Staaten schlecht geht, und damit auch den Bürgern dieser Staaten. Überall fehlt das Geld, auch bei der Polizei. Stellen werden abgebaut, die Polizisten sind unterbezahlt, unterbesetzt und überarbeitet. Oder um den Kreis zu schließen – die Polizisten beschützen diejenigen, die mitverantwortlich sind für ihre desaströse Situation. Eigentlich sollten sie sich um 180 Grad drehen und mit ihren Knüppeln die Banker zusammenprügeln.
Wenn der Austritt Griechenlands aus dem Euro als Grexit bezeichnet wird, wie hieße dann wohl der Austritt Deutschlands? Drecksit?
Jaja, is‘ ja gut, ich theoretisiere nur mal ein bißchen …
An deutschen Universitäten schlagen Dozenten und Professoren Alarm. Viele Lehramtsstudenten könnten „keine zwei Sätze fehlerfrei schreiben“, kehren dann als Lehrer an die Schule zurück und geben dort ihr Unvermögen an die Schüler weiter.
Diese Meldung finde ich irgendwie verwunderlich. Denn ich frage mich einerseits, wieso diese Personen überhaupt erst zum Studium zugelassen wurden und andererseits, wie sie das Studium denn erfolgreich überleben konnten, denn soweit ich weiß, können Universitätslehrkräfte fehlerhafte Aufsätze und Klausuren ablehnen. Die dürften es somit überhaupt nicht durch die Prüfung schaffen. Und ohne Diplom gibt’s keinen Job.
In der Wirtschaft hätten sie aber vermutlich dennoch eine Chance. Manche Hersteller von Navigationsgeräten haben es noch immer nicht geschnallt, daß „Straße“, „Groß“ und „Weiß“ auch nach der Reform noch mit ß geschrieben werden. VW hat das bei meinem Golfilinchen erst im letzten Herbst-Update korrigiert. Das meist vorkommende Wort auf dem Display, Straße, wurde also falsch geschrieben. Peinlich, nicht wahr?
Wie gut, daß ich bei der alten Rechtschreibung geblieben bin, dahmals wahr ales fiel einfacha …
Die Bundesregierung erwägt, an gewaltbereite Islamisten, die im Ausland im Jihad kämpfen wollen, besondere Personalausweise auszugeben, mit denen man nicht mehr ausreisen kann. Also ich hätte da spontan eine bessere Idee. Wie wäre es denn, wenn die Regierung stattdessen Ausweise ausgäbe, mit denen man zwar aus- aber nicht wieder einreisen kann? Fände ich irgendwie schlauer.
Wir von der KRF, der Kuschelweichen Revolutionären Fiktion, bekennen uns nicht zum erfolgreichen Anschlag auf das Berliner Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes, beglückwünschen aber die ausführenden Freiheitskämpfer-Kollegen zu diesem revolutionären Erfolg! Die Geheimdienstzentrale unter Wasser zu setzen, darauf muß man erst mal kommen!
Wir kündigen unsererseits weitere feuchte Anschläge an, in der Hoffnung, daß der BND noch keine entsprechenden Gegenmaßnahmen installiert hat.
Gelb Front!
Nieder mit den Schlapphüten!
Alternativlos – diese Haltung ist anscheinend keine Erfindung der amtierenden Kandesbunzlerin. Wer einmal sehen möchte, wie falsch und verheerend die Entscheidungen der Treuhandanstalt für viele Ostdeutsche waren und wie diese korrupte, skrupellose Einrichtung ganze Landschaften verwüstet hat, sollte sich die Phoenix-Dokumentation „Beutezug Ost“ zu Gemüte führen*. Genannt werden auch ein paar Namen, die man sich merken sollte, für den Tag des jüngsten Gerichts, oder anders formuliert – für die nächste Revolution. Denn wenn die Marktwirtschaft etwas gebracht hat, dann daß kein Mangel herrscht an Stricken, um all die Gauner … aber das darf ich hier leider nicht äußern.
* Gesundheitswarnung: Alle Ostdeutschen bitte die Herzmittelchen in unmittelbarer Reichweite aufstellen!

