Prügelprügel schieß, prügelschieß prügelprügel. Prügelschieß schieß prügelschieß schieß schieß, prügel-prügel. Prügel prügel prügelschieß – prügelprügel – schießschieß prügelschieß. Schieß prügelprügel schieß, schieß schieß schieß, schieß-schieß, prügel-prügel. Prügelschieß Schießprügel, schieß, schießschieß prügel … und ich meine – Keanu Reeves ist immerhin schon um die Fünfzig – Respekt Alta! Prügel schieß Schießprügel schieß, prügel … prügelprügel.
Und schließlich – ganz am Ende – prügelschieß, schieß und prügel, prügelprügel und prügelprügel.
Prügel!
Schieß!
Prügel.
Liebe Muslime,
es ist ja sehr nett von Euch, daß Ihr Euch zusammentut und für die Presse- und Meinungsfreiheit Mahnwachen abhaltet, angesichts des Terrors von Paris. Aber mußten es nun ausgerechnet RTL und Springer sein? Dschungelcamp? Gute Zeiten schlechte Zeiten? DSDS? Berlin Tag und Nacht? Bild-Zeitung? Ich glaube, kein in Deutschland lebender Christ, Jude oder Atheist, der noch alle Seiten im Gebetsbuch beziehungsweise alle Kekse in der Dose hat, hätte ernsthaft etwas dagegen, wenn dort mal jemand mit ’ner Flinte vorbeispaziert und gründlich saubermacht. Und das ZDF ist nun auch nicht unbedingt ein positives Beispiel für die fortschrittliche Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Zumindest nicht, seit Klaus Kleber kürzlich den wohlverdienten Oskar der Medienbranche erhalten hat.
Also beim nächsten mal vielleicht doch noch etwas genauer überprüfen, wo Ihr Euch davorstellt. Bitte! Danke!
السلام عليكم
Euer Sunlion
Lieber David Ayer,
aus Ihrer Vita bei Wikipedia geht nicht ganz klar hervor, ob Sie jemals gedient haben. Irgendwas steht da von „US Navy“ und „Submariner“. Also sind Sie ja anscheinend in einem U-Boot zur See gefahren und haben in der Ausbildung vermutlich auch Schießen gelernt. Auf jeden Fall ist das, was sie da in Ihrem neuesten Kriegsfilm „Herz aus Stahl“ zusammen mit Brad Pitt zusammenpittbradeln echt zum Schießen.
Okay – zugegeben – was man nicht übt, verlernt man schnell wieder, deshalb vielleicht an dieser Stelle nochmal eine kleine Auffrischung für Sie: Wenn man mit dem Gewehr aus der Hüfte schießt, trifft man nix. Man trifft oft nicht mal was, wenn man mit der Knarre richtig zielt. Also anlegen, Drei-Punkt-Haltung, Schulterstütze in die Schulter ziehen, Kimme, Korn … und Plauz! Daher ist mir nicht ganz klar, wieso die Statisten da in der Szene auf dem Feld wie die Cowboys im Western umhermarschieren und aus der Hüfte um sich ballern. Und selbst das Marschieren an sich ist schon keine so gute Idee, wenn man gerade unter Beschuß steht. Dann wäre es vielleicht gesünder, wie ein Hase flink von Loch zu Loch zu hoppeln, damit man nicht getroffen wird, anstatt nebeneinander in Reihe in den Kugelhagel zu spazieren. Und die amerikanischen Panzer zu der Zeit – fuhren die wirklich nur so langsam?
Aber wissen Sie, was mir noch komisch vorkam? Als das Haus mit den zwei Tussis dem Erdboden angeglichen wurden, da lag die Süße, die kurz zuvor noch von dem Jungspund entjungfert wurde, doch rein zufällig ganz oben auf dem Schutthaufen, und nicht etwa mit dem Gesicht nach unten und die Beine in den Himmel gestreckt oder weit unter den oberen Etagen begraben, da sie ja im ersten Stock wohnte – nein, sie lag da hübsch und adrett zurechtdrapiert obenauf, damit ihr Beglücker sich noch nett von ihr verabschieden konnte. Auch wenn das nicht ganz klappte, weil dieser unkollegiale Unhold dazwischenfunkte. Egal – insgesamt auf jeden Fall sehr verdächtig, die ganz Szene.
Aber so richtig bekloppt wurde es, als Sie uns weismachen wollten, daß unsere stolzen deutschen Elitetruppen der SS, deren makellos reinweiße Westen, tadellose Manieren und ausgefuchste Kampftaktiken in der ganzen Welt berühmt und beliebt waren, wie besinnungslos und aus der Hüfte ballernd gegen einen wild um sich schießenden amerikanischen Panzer anrennen, statt in Deckung zu bleiben und zu warten, bis der seine Munition verschossen hat. Und die nebenbei noch vergessen, doch einfach zuerst mal die Panzerfäuste einzusetzen, die sie nur wenige Sekunden zuvor noch deutlich sichtbar mit sich herumtrugen.
Okay, na gut – Ihr habt den Krieg gewonnen. Aber deshalb muß man sich noch lange nicht über die Besiegten lustig machen. Sie Angeber Sie.
Mit verhalten freundlichen Grüßen
Ihr Sunlion Sonniglöw
PS: Fast vergessen: Finden Sie nicht auch, daß sich Handgranaten, die erst mit einer Verzögerung von zehn Sekunden explodieren, zur unwirksamsten Lachnummer der Militärgeschichte entwickelt hätten, weil der Feind, dem man die Dinger zuwirft, genügend Zeit gehabt hätte, sie zurückzuwerfen oder in Deckung zu gehen? Oder wie in unserem Fall, den Panzer durch die Fluchtluke am Boden zu verlassen?
Vor Ihrem nächsten Kriegsfilm melden Sie sich gefälligst freiwillig! Zur Auffrischung der Grundausbildung.
Wegtreten!
Mal abgesehen davon, daß ich Pressefreiheit zwar für nützlich und unabdingbar, es aber nicht für besonders schlau halte, sich über Religionen, die sich, historisch betrachtet, teilweise noch im Mittelalter befinden und mit wutschnaubender Zerstörungswut alles dafür tun, damit das so bleibt, auch noch lustig zu machen, finde ich die gerade bekannt werdenden Umstände des Pariser Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo höchst verdächtig. Anscheinend sind die Täter mittlerweile bekannt, in der Berliner Zeitung steht: „Die Attentäter von Paris haben auf ihrer Flucht angeblich einen schweren Fehler gemacht und die Polizei auf ihre Spur gebracht. Wie die französische Zeitschrift „Le Point“ schreibt, hätten die Terroristen einen Personalausweis in ihrem Fluchtwagen vergessen, als sie am Rande der Hauptstadt das Auto wechselten.“
Sorry, aber für mich sieht das Ganze damit schon wieder wie eine Geheimdienstaktion aus. Da wird ein Attentat minutiös geplant, sogar der Zeitpunkt ist perfekt gewählt, als die Redaktion komplett bei einer Besprechung sitzt, und dann vergessen die Attentäter zufällig ihren Personalausweis? Also echt, Zufälle gibt’s …
Neuer Rekord in Dresden: Bei der gestrigen Demo von PEGIDA waren rund 20.000 Teilnehmer anwesend. Muttis Warnung, sich von der Veranstaltung fernzuhalten, ließ die bösen Kinder also anscheinend ziemlich kalt. Vielleicht sollten sie sich umbenennen – in FRIGIDA!
Mein bester Freund Holger hatte vor langer, langer Zeit mal mit seiner damaligen Lebensabschnittsbegleiterin einen Disput darüber, daß er gelegentlich auf ihre Vorschläge schroff antwortete: „So’n Quatsch!“ Nach einigem Hin und Her einigten sie sich dann darauf, daß er stattdessen lieber mit dem diplomatischen Satz „Glaubst du das wirklich?” antworten sollte. Letztendlich funktionierte das aber auch nicht sehr lange, weil sie genau wußte, was er eigentlich ausdrücken wollte, wenn er sagte – glaubst du das wirklich?
Liebe SPD, glaubst Du wirklich, die Menschen in diesem Land gehen nicht mehr wählen, weil es zu wenig Wahllokale gibt oder ein Wahltag zu kurz ist? Wirklich? Ehrlich? Ganz sicher?
Wollt Ihr wissen, was ich von Eurem Vorschlag, mobile Wahllokale und Wahlwochen einzurichten, halte? Nun denn, seht selbst:
Neulich regte ich mich doch über den unangemessen hohen Preis eines Bademantels auf. Seitdem hab ich immer mal wieder in verschiedenen Geschäften nach günstigen Angeboten geschaut, bisher jedoch ohne Erfolg. Gestern nun streunerte ich eher aus Langeweile durch meinen Lieblings-Supermarkt und verirrte mich dabei auch in die Textilabteilung, die für einen Supermarkt, der überwiegend mit Lebensmitteln handelt, doch ein recht erstaunlich breites Warenangebot hat. Und was sehe ich da in einem der Regale? Bademäntel im Sonderangebot! Schniekes Anthrazit für die Herren und ein flauschiges Rot für die Weibchen. Frotté, 100 Prozent Baumwolle, mit Kapuze und in akzeptabler Verarbeitungsqualität. Nicht für 90 Euro. Auch nicht für 70, 50 oder 30 Euro. Nein – für nur 17,99 Euro! Also wenn das mal kein Schnapp ist.
Na also, geht doch!

„Frau Bundeskanzlerin, wir haben den NDR verloren!“ Erstaunliche Selbstkritik:
Soeben hatte ich einen Geistesblitz, wenn auch vielleicht keinen besonders hellen (beim Duschen hab ich immer die besten Ideen): Was, wenn wirklich eine von oben gesteuerte Verschwörung dahintersteckt und PEGIDA der Versuch ist, mit einem möglichst provokanten Thema Unruhe zu stiften, um letztendlich den Geist der Weimarer Republik wieder heraufzubeschwören? Mit Straßenschlachten und Chaos, um im richtigen Moment den Erlöser zu präsentieren, der mit straffer Hand wieder Ordnung in den Laden bringt? Und der dann, rein zufällig natürlich, gegen Rußland marschiert, ob nun allein oder zusammen mit den anderen Bluthun… upps – ich meinte natürlich – NATO-Partnern. Denn auf Rußland hat’s die NATO ja anscheinend ernsthaft abgesehen.
Kleiner Tip für alle mit Winterdepressionen, die gerade den Dunkelblues schieben: Ab heute wird es wieder heller! Jauchzet, frohlocket!
