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Nase immer noch verstopft – was nun?

Vor kurzem erzählte ich vom jahrzehntelangen Leidensweg meines löwiglichen Riechorgans und den im Laufe der Zeit zusammengetragenen alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Den selbstentdeckten Trick mit dem Zitronensaft und der Körperlotion nutze ich noch immer, aber leider hält die abschwellende Wirkung nicht mehr so lange an, wie noch zu Beginn. Nach zwei Stunden im Bett ist mindestens eine Seite der Nase wieder zu, und das ist sehr unangenehm, besonders morgens, wenn sich alles entzündet und aufgeblasen wie ein Ballon anfühlt.
Der Leidensdruck war nun also wieder so groß, daß ich doch noch einmal den Weg zum HNO-Arzt riskierte, diesmal einem anderen also sonst, aber erwartungsgemäß führte das zu keinen neuen Erkenntnissen, als denen, daß kurz mal hineinschauen sowie ein chirurgischer Eingriff anscheinend die einzigen Möglichkeiten sind, welche die moderne, mit computergestützten Labormethoden und Genmanipulationstechnologien bewaffnete Medizin heute zur Verfügung hat. Echt armselig!
Also schaute ich in meiner Verzweiflung einfach mal nach, was Google so für Möglichkeiten anbietet und stolperte mit den Suchwörtern „Homöopathie“ und „zugeschwollene Nase“ über diese Seite. Die Beschreibung zu Arznei 2 entsprach am besten meinem Krankheitsbild, daher entschied ich mich für Pulsatilla D12 und der Behandlungsform für akute Beschwerden. Das Fläschchen Globuli kostet übrigens nur acht Euro.
Und was soll ich sagen – seit zwei Tagen und Nächten ist die Nase durchgängig frei! Und zwar nicht nur ein bißchen frei oder leicht abgeschwollen, nein – so frei und luftdurchlässig, als hätte ich kurz zuvor eine Dosis Nasenspray geschnupft. Etwas Sekret bildet sich natürlich immer noch, aber das abendliche Ritual des Hin- und Herwälzens im Bett, weil immer die untenliegende Seite sofort zugeschwollen ist und nach spätestens zwei Stunden beide Seiten dicht sind, ist erst mal überwunden. Das ist so erstaunlich, daß ich es selbst kaum glauben kann. Aber letztendlich spielt es überhaupt keine Rolle, ob die mit Labormethoden nicht mehr nachweisbare Substanz oder nur der Placeboeffekt und meine Einbildung diese Wirkung hervorrufen, Hauptsachen die Nase ist frei! Und mein HNO-Arzt kann ich Zukunft Zeitungen austragen oder Flaschen sammeln …

Pusten Sie mal bitte nich‘!

Heute Nacht gegen halb drei in Werneuchen, auf der Rückfahrt von Bad Freienwalde:
Netter, junger Polizist: „Tatütata! Guten Abend, allgemeine Fahrzeugkontrolle, bitte mal Ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere.“
Sunlion: „Oh, wo hab ich die denn, da muß ich erst mal suchen … ach, hier sind ’se ja – bitteschön!“
Netter, junger Polizist: „Dankesehr! Haben Sie in den letzten zehn Stunden Alkohol getrunken?“
Sunlion: „Ich habe in den letzten dreißig Jahren keinen Alkohol mehr getrunken!“
Netter, junger Polizist (mit äußerst erstauntem Gesichtsausdruck): „Oh … ähhh … warum denn nicht?“
Sunlion: „Naja, weil – damals … blabla, blabla!“
Netter, junger Polizist: „Ähhh … tja, dann … öhm … angenehme Weiterfahrt!“

The Endless River, oder „Huch?“

Pink Floyd haben ein neues altes Album herausgebracht. Neu, weil es gerade herausgekommen ist, und alt, weil angeblich alte Werke neu verwurstet wurden. Ich hatte soeben die Möglichkeit, mir die 18 Titel anzuhören und fühle mich nun vom Ende etwas überrumpelt, sodaß ich in die plötzliche Stille hinein rief: „Huch? Das war’s schon?“. Von wegen „Endless River“. Bei so vielen Titeln bin ich von stundenlanger Unterhaltung ausgegangen … wie man sich doch täuschen kann.
Zum Inhalt des Albums gibt es eigentlich nicht viel zu sagen – elektronische Klangkaskaden, gemixt mit Gitarrensounds, unspektakuläre Melodien, wenig Gesang. Halt so, wie man Pink Floyd teilweise auch aus früheren Jahren kennt. Bei manchen Stücken hat man unweigerlich das Gefühl – Momentchen mal, das kennste doch, klingt das nicht wie … Und so isses dann auch, das ganze Album klingt wie … Nur eben ohne Ohrwürmer und Hits. Von der Qualität eines Gesamtkunstwerkes wie „Wish You Where Here“ ist dieses Album meilenweit entfernt, es plätschert so dahin, es stört aber auch nicht so richtig. Wer also angenehme Hintergrundmusik zum aktiven Weghören sucht, ist mit diesem Album gut bedient. Wer jedoch ein Kunstwerk sucht, bei dem es Interessantes zu entdecken gibt, dem empfehle ich eher das Album Twentythree von Carbon Based Lifeforms, ein Album mit entspannenden Klangwelten und interessanten Sounds. Das Stück „Somewhere in Russia“ ist in meinen Ohren ein richtiges kleines Meisterwerk mit Suchtfaktor:

Nuhr-Zensur

Die Zeitung Junge Freiheit behauptete neulich, der Kabarettist Dieter Nuhr hätte behauptet: „Ich finde aber einen anderen Satz noch viel wichtiger: Daß der Islam nur da tolerant ist, wo er nicht an der Macht ist … Ein Gegenbeispiel hat mir bisher aber auch noch niemand nennen können.“ Daraufhin nannte ich als Gegenbeispiel auf Dieter Nuhrs Facebook-Seite die Vereinigten Arabischen Emirate, denn diese sind sehr wohl ein islamisch geprägtes Land und trotzdem tolerant, weil dort Frauen zum Beispiel selbst entscheiden dürfen, ob sie verschleiert sein möchten oder nicht, und sie – im Gegensatz zu manch anderen arabischen Staaten – sogar Autos fahren und als Pilotin Flugzeuge fliegen dürfen. Und das die nach strengen Regeln lebenden Einheimischen die meisten der sich peinlich daneben benehmenden Touristen trotzdem nicht gleich auspeitschen oder um eine Kopflänge einkürzen, was ich in manchen Fällen allerdings echt schade finde.
Mein Beitrag überlebte keine zwei Stunden auf Nuhrs Facebook-Seite. Er hat ihm wohl nicht gefallen. Ganz schön intolerant.

Und wieder versagt die DHL

Der DHL-Zusteller hat es schon wieder getan. Er hat einfach nicht geklingelt und die Sendung nach oben gebracht, obwohl ich zu Hause war. Gestern genauso wie heute. Nun muß ich morgen also in die Filiale und das Päckchen abholen, auf das ich schon drei Tage warte. Und wenn ich ganz großes Pech habe, wird es, wie in meinem oben verlinkten Beitrag dann schon wieder als unzustellbar an den Absender unterwegs sein. Heute habe ich mal auf der DHL-Facebookseite meinem Ärger luftgemacht. Unglaublich, wieviele Kunden dasselbe Problem haben. Es scheint so, als wäre das gängige Praxis, und niemand tut etwas dagegen. Denn die verantwortlichen Fahrer sind eindeutig zu identifizieren, anhand von Datum und Bezirksnummer: 22.10.2014, 13:19h; Bezirk 0158. Ich bin natürlich sofort in meine Schuhe gesprungen und durch die Gegend gehetzt, habe sogar ein paar Fahrer getroffen, angeblich waren die aber alle nicht für meine Straße zuständig. Einer der von mir interviewten Zusteller kannte den Kollegen und meinte noch, der sei dafür bekannt, daß er nicht klingelt.
Eigentlich dürften solche Probleme nicht allzu lange auftreten, wenn die Verantwortlichen bei DHL so ein Fehlverhalten konsequent verfolgen würden. In meinen Augen ist das eine Form von Arbeitsverweigerung und Sabotage zulasten des Arbeitgebers. Denn der Ruf der DHL ist mittlerweile für mich und sicher auch viele andere mittlerweile so schlecht, daß ich selbst nur noch mit Hermes oder UPS versende, denn von denen kenne ich solche Probleme überhaupt nicht. Und ich werde nun auch den Absender kontaktieren und ihn über diesen Fall informieren. Das kann echt nicht sein, daß Kunden so betrogen werden. Denn die Leistung, für welche die DHL bezahlt wird, beinhaltet den Versand von A nach B, und nicht nach C – der Postfiliale. Vielleicht sollte es mal eine Sammelklage geben, denn es wird Zeit, daß die Verantwortlichen durchgreifen und solche renitenten Fahrer aus dem Unternehmen entfernen. Viel Erfolg dabei!
Und für mich viel Glück, morgen in der Filiale …
Ach so, noch was: Mein Telefonanschluß sollte heute eigentlich umgestellt werden, zwischen 8 und 16 Uhr. Nun ist es schon fast halb Sechs, die alte Telefonverbindung ist deaktiviert und die neue noch nicht aktiviert. Ein Anruf per Handy beim Kundenservice machte die düstere Vorahnung zur Gewissheit – die Deutsche Telekom ist für die Umschaltung verantwortlich. Auch so eine staatliche Drecksfirma wie die Deutsche Post, der man wohl erst mit rabiateren Methoden auf den Pelz rücken muß, damit sie sich bewegt. Immerhin, das Internet geht glücklicherweise noch, somit bekomme ich wenigstens keine Entzugserscheinungen.

Golfilinchen treibt Schabernack

Mein Golfilinchen hat zur Zeit leider ein wenig Mundgeruch. Es gibt zwei „einzig wahre“ Religionen, wie man eine Klimaanlage im Auto zu betreiben hat: Die Immer-an-Jünger predigen, man solle die Klimaanlage immer an lassen, und die Klimatus-Interruptus-Jünger behaupten, man solle die Klimaanlage immer fünf Kilometer vor dem Ziel abschalten, damit der Fahrtwind die restliche Feuchtigkeit trocknen kann und sich so kein Nährboden für geruchsbildende Bakterien und Schimmel bildet. Ich habe gegen beide religiösen Strömungen verstoßen, indem ich die Anlage ein- und ausschaltete, wie ich gerade Lust hatte. Solch unkeuscher Frevel wurde vom allmächtigen Klimarat nun also mit üblen Gerüchen bestraft. Nach einigen erfurchtsvoll heruntergeleierten „Klimaunser“ und einer heidnischen Ozonbehandlung durch die ATU-Medizinmänner habe ich mich nun noch entschlossen, den Innenraumfilter zu wechseln, der böse Geister und Dämonen vom Betreten der allerheiligsten Hallen abhalten soll. Nach dem, für einen Autoidioten wie mich erstaunlich einfachen Wechsel steckte ich den Schlüssel ins Zündschloß, zündete die Zündung und drehte die Lüftung auf maximale Leistung, um an den Luftöffnungen eine Nase voll geweihter Luft zu schnuppern. Rechts und in der Mitte alles in Ordnung, ich steige aus, schließe die Tür, laufe ums Auto herum und … krieg die verdammte Tür nicht mehr auf! Das Golfilinchen hat mich einfach ausgesperrt. Also doch böse Geister?
Glücklicherweise war der Ersatzschlüssen keine 500 Kilometer weit entfernt, sondern nur 200 Meter. Puh!!! Das hätte auch echt schiefgehen können!
Böses Golfilinchen!
Böse!

Sunlion ist ein Gangster

Da hab ich doch soeben, schwer bewaffnet mit einem Angebot der Konkurrenz und einer Kündigungsandrohung, meinen Telefonanbieter um eine Flaterate, ein neues Modem und niedrigere Monatskosten für die nächsten zwei Jahre erpreßt! Ich bin ja so ein Schurke!