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Europas Untergang

Habt Ihr schon gewußt, was die Abkürzung EU wirklich bedeutet? Ganz einfach – Europas Untergang. Und was war nochmal der Friedensnobelpreis? Ganz klar – eine Auszeichnung für Leute, die den meisten Sprengstoff der Firma Dynamit-Nobel verwenden. Und NATO? Nordamerikanische Terrororganisation! Ich finde, das paßt irgendwie.
Weitere Übersetzungen moderner Begriffe findet Ihr hier.

„The Expendables“ oder „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“

Dank extrem cooler Konnektschns konnte ich heute Abend mal einen Kinogutschein verheizen. Er galt für den im Titel erwähnten Schwerenöter, ich nenne ihn einfach mal so, weil ein leichter Film eher anders geht. Und er startet quasi als Buch zum Film … nee, warte mal … als Film zur aktuellen politischen Situation, wollte ich sagen: Eine Handvoll amerikanischer Söldner überfällt einen russischen Zug, oder vielleicht auch einen ukrainischen, so genau weiß man das ja nicht, und befreit einen amerikanischen Häftling, der es als imperialistischer Aggressor vermutlich absolut verdient hatte, acht Jahre lang eingesperrt zu sein, weil er das friedliebende russische Volk mit Terrorakten terrorisieren wollte. Moment, warte mal, er hat einen Anschlag auf einen afrikanischen Politiker verübt. Aber was haben dann die Russen damit zu tun …?
Ach egal. Und anschließend ballern sie noch wild in irgendeinem afrikanischen Hafenkaff herum. Endlose Äktschn, endlose Ballereien. Am Ende verkacken sie’s, so wie immer, was in unserem Fall wohl aber am Alter der Protagonisten lag. Ich meine, Silvester Stallone ist ja nun auch schon fast 70, nich‘? In der Nachbesprechung des Fehlschlags sieht er das, umgeben von seinen kaum jüngeren Kumpels in einer Kneipe sitzend, auch selber ein, als er sagt: „Alles hat ein Ende …“. Nur die Wurst hat zwei, möchte man hinzufügen.
Und da ich nun auch schon langsam auf die 50 zugehe, mir praktisch die kostbare Lebenszeit zwischen den Fingern zerrinnt und auch nach einer Dreiviertelstunde noch nicht so etwas wie eine Handlung zu erkennen war, gab ich es auf und verließ das Kino. Ich bin halt auch langsam zu alt für den Scheiß.

Verhunzte Silikonmöpse

Alleine die Überschrift wird mir mit Sicherheit eine Menge Leser spendieren, die meinen Blog in der Hoffnung ansurfen, hier ein paar skandalöse Bilder von hubgenudelten Silikonsimpelchen vorzufinden. Da muß ich Euch jedoch leider enttäuschen. Denn die Gummititten dienen mir nur als Gleichnis für die Feststellung, daß ich es durchaus verstehen kann, wenn Frauen mit dem aufgemotzten Endprodukt ihres Schönheitschirurgen unzufrieden sind, wenn der sich dabei genauso blöd anstellt, wie ich beim Silikonziehen im Bad. Jetzt mach ich das nämlich schon zum dritten Mal, weil dieses renitente Zeug sich einfach nicht vernünftig in Form bringen läßt, obwohl ich das genauso mache, wie in den Anleitungen beschrieben. Ich habe fast den Verdacht, es liegt am Silikon, statt an mir. Vielleicht taugt ja die Obi-Hausmarke nichts. Entweder reiße ich das Zeug beim Glätten wieder raus, und/oder es wird sehr ungleichmäßig und/oder es löst sich nach dem Trocknen wieder ab. Am Schlimmsten aber ist das Rauspopeln des alten Silikons, wenn man es doch nochmal neu machen muß. Aber gut, das ist bei Gummititten auch nicht anders …

Die geilsten Turnschuhe der Welt

Nachdem ich altes Streifenhörnchen meiner Lieblingssportmarke vor ein paar Jahren den Laufpaß gab, weil diese einfach keine Laufschuhe in vernünftigen Farbkombinationen im Angebot hatte und ich deshalb mal ’ne Runde fremdgehen mußte, hat sie mittlerweile wohl ihre Lektion gelernt und bietet nun verschiedene Schuhmodelle an, deren Farben man sich selbst zusammenstellen kann. Die haben da sogar meinen Namen draufgestickt, ist das nicht geil? Hätte ich diese Möglichkeit doch schon vor dreißig Jahren in der Schule gehabt … ich denke … ich glaube … äh … ich fürchte, ich wäre bei den Mitschülern auch nicht viel cooler rübergekommen.

Ein Wink des Schicksals

Eigentlich wollte ich heute Abend ein bißchen Äktschn. Die beste AC/DC-Kopie der Welt spielte nämlich in Frankfurt/Oder, und dank kraftvoller Privatmotorisierung wollte ich mir diese Show natürlich nicht entgehen lassen. Also stieg ich nach dem Abendbrot in mein Golfilinchen, wies der netten Stimme den Weg, damit sie mir den Weg weisen konnte und machte mich auf eben diesen.
Unterwegs überfiel mich hemmungs- und rücksichtslos ein mörderisches Gewitter in einer solchen Geschwindigkeit, daß ich kaum noch die Fenster schnell genug hochkurbeln konnte, und ermunterte sogleich mit einem warmen Aufguß die Scheibenwischer zu emsig-hektischer Tätigkeit. Das kann ja heiter werden, dachte ich noch so bei mir, und siehe da – es wurde heiter. Der Regen hörte irgendwann auf, aber stattdessen zeigte sich das Schicksal von einer gänzlich neuen und erstaunlich kreativen Seite: Die nette Frauenstimme trieb mich nämlich geradewegs in eine mit Maschinenpistolen schwer bewaffnete Polizeiabsperrung. Die netten Herren wiesen mich darauf hin, daß nur Fußgänger an dieser Stelle passieren dürften und erklärten mir geduldig den Weg zum Festgelände: Erst ein Stück zurück, dann rechts, an der nächsten Ampel wieder rechts, dann an der übernächsten Ampel nochmal rechts und danach die Ausfahrt rechts und wieder rechts. Recht irritiert düste ich los – erst ein Stück zurück, dann rechts, an der nächsten Ampel wieder rechts, dann an der übernächsten Ampel nochmal rechts und danach die Ausfahrt rechts und wieder rechts.
Nun waren die Polizisten ihrerseits irritiert. „Sie dürfen nicht nach Navi fahren, sondern so, wie wir das gerade beschrieben haben.“ Auf meine Frage nach der schweren Bewaffnung antworteten er noch: „Rocker“. Na toll. Ich also wieder los, erst ein Stück zurück, dann rechts, an der nächsten Ampel wieder rechts, dann an der übernächsten Ampel nochmal rechts und danach die Ausfahrt rechts und wieder rechts.
Auf der Stirn der Polizisten bildeten sich nun zunehmend tiefe Sorgenfalten. Doch einer von ihnen war anscheinend einen Tick schlauer als die anderen und verriet mir, daß ich die erste Ausfahrt nehmen müsse, die sei so neu, daß sie der netten Frauenstimme noch nicht bekannt sei, womit er auch eindeutig einen Tick schlauer als die nette Frauenstimme war. Und auch schlauer als ich.
Und tatsächlich, als ich beim dritten Versuch die erste Ausfahrt ansteuerte, die ich bei den ersten zwei Versuchen zwar bemerkte, aber nicht sonderlich ernst nahm, weil sie so klein und unscheinbar scheinbar mitten in den Wald führte, fand ich dann doch noch direkt zum Eingang des Geländes. Die dort ebenfalls schwer bewaffnete Polizeieinheit beäugte mich mit kritischem Blick und distanziertem Argwohn, aber da meine optische Erscheinung völlig anders war, als die der ebenfalls anwesenden Rockereinheit, hatten die Herren in Grün wohl kein Problem mit mir. Ein Problem war jedoch die lange Autoschlange am Eingang, denn alle Fahrzeuge wurden intensiv unter die Lupe genommen.
Die düstere Stimmung, die finsteren Gestalten und die immer schneller vorrückende Zeit ließen mich dann jedoch mein Vorhaben noch einmal überdenken. Aus mehrfacher, persönlicher Erfahrung weiß ich, wenn einem das Schicksal so überdeutlich mitteilt, daß etwas nicht sein soll, dann sollte man besser die Finger davon lassen. Also ließ ich besser die Finger davon, wendete in einer frech-schnittigen Kurve und brauste davon, bevor die schmutzigen, unsensiblen Drogenspürhundpfoten das saubere, sensible Rentnerbeige meines geliebten Golfilinchens entweihen konnten. Stattdessen fuhr ich noch schnell zur nahegelegenen Oder, pinkelte einmal kurz in Richtung Polen, ohne damit irgendwelche politischen Statements abzugeben, erfreute mich am spektakulären Gewitterhimmel über dem entfernten Berlin und machte mich wieder auf den Heimweg. Alles in allem also ein äußerst erfolgreicher Samstagabend.

Putin, der Böse!

Wer gerne wissen möchte, warum sich Presse und Medien derzeit gemütlich auf Putin einschießen, sollte sich mal das Neueste aus der Anstalt ansehen. Ein paar Hintergrundinformationen dazu gibt es hier.

Weltenbrand in Kinderhand

Die Waffenlobby in den USA verlangt doch nun allen Ernstes, daß bereits in den Schulen der Umgang mit Waffen als Pflichtfach unterrichtet werden soll. Dummerweise haben die 270 Millionen Waffen in Privathand das Land aber kein bißchen sicherer gemacht, im Gegenteil, die Kriminalität nimmt immer weiter zu und auch Amokläufe werden immer häufiger. Vielleicht sollte man doch mal einen neuen Weg ausprobieren, nämlich alle Waffen restlos einsammeln und schauen, ob es dann besser wird. Schon der berühmte amerikanische* Minnesänger … wie war noch gleich sein Name … ach ja – Billy Idol, sang vor 3000 Jahren: „When the other man has none, you don’t need a gun“.

* Okay-okay, er ist Brite, aber hey – wer wird denn so kleinlich sein?

Die schlechtesten Turnschuhe der Welt

Das sind die schlechtesten Turnschuhe der Welt, dachte ich damals, wenn ich als von geiziger Westverwandschaft gestrafter Ossi stets mit Boxer-Jeans und Germina-Turnschuhen in der Schule erschien, während alle anderen Levis und Adidas trugen. Dabei waren die Schuhe nicht mal schlecht: Sie hielten ewig, oder zumindest so lange, bis man aus ihnen herausgewachsen war. Nur besonders hübsch waren sie halt nicht. Es gab auch welche aus Leder, und die waren dann auch wirklich aus echtem Leder, denn Kunstleder war Chemie und Chemie war teuer, im Gegensatz zu Leder, das trug nämlich jede Kuh mit sich herum. Und davon gab’s genug, nur Ochsen gab es noch mehr, besonders in der Politik.
Aber nach der Wende mußte es dann Adidas sein, und natürlich auch Levis-Jeans. Die waren damals noch aus echtem Jeansstoff gefertigt, nicht so ein dünnes Geplörre wie heute, das man nicht mal mehr scharf anschauen darf, weil es sonst auseinanderfällt. Meine ersten Levis-Jeans hielten trotz hoher Beanspruchung locker zehn Jahre durch, bevor sie ersetzt werden mußten. Heutige Exemplare schaffen es trotz unstrapaziösen Bürojobs nicht mal mehr über die Zwei-Jahres-Marke. Die meisten Adidas-Turnschuh-Modelle kommen hingegen auch heute noch auf gute Werte. Meine weißen Samba mit den roten Streifen beispielsweise sind jetzt schon 12 Jahre alt, wurden mehrmals wöchentlich getragen, in der Maschine gewaschen und müssen nun leider ausgetauscht werden, weil die Sohle spiegelglatt und etwas rissig ist. Ansonsten keine Schäden, innen wie außen, ein echtes Qualitätsprodukt. Dank Internet konnte ich mir auf der Adidas-Webseite meine Lieblingsturnschuhe sogar selbst zusammenstellen, was Form und Farbe angeht. Dank der … sagen wir mal – übersichtlichen Auswahl – in den Geschäften ist das auch dringend notwendig.
Absolut lächerlich hingegen sind die im Januar 2011 gekauften Nike Flywire. Damals benötigte ich neue Laufschuhe, die wirklich nur für den Sport und nicht für den Alltag gedacht waren, und Adidas hatte nur äußerst bizarre Farbkombinationen im Angebot, die jeden Ästheten garantiert ins Irrenhaus geblitzdingst hätten. Die von Nike hingegen waren chic und sexy, cooles Design, tolle Farben …
Heute nach dreieinhalb Jahren und grob geschätzten 182 Betriebsstunden, weil ich nicht durchgängig Sport getrieben habe, und den Rest der Zeit vielleicht zweimal pro Woche für ’ne halbe Stunde auf dem Laufband stand, heute also sind die Dinger schon so kaputt, daß der arme Mann bei Mister Minit nur resignierend den Kopf schüttelte. Ein ohne ersichtlichen Grund abgerissender Schnürsenkel, ein an der Sohle verlorengegangendes Profilstück, das eigentlich unlösbar mit der restlichen Sohle verschweißt sein sollte (hab ich bei anderen Schuhen noch nie erlebt), an der Ferse ein von der Schutzplastikkappe durchgescheuerter Stoffbereich und am Spann eine sich langsam auflösende Verklebung, sodaß die Schuhe wohl bald auseinanderfallen werden. Dabei kosteten die hippen, coolen Nike-Treter fast das Doppelte vergleichbarer Konkurrenzprodukte. Also echt, das passiert mir nicht noch mal!
Der Schuhmacher klebte – angesichts der miesen Verarbeitungsqualität mit betrübtem Blick – die sich auflösenden Einzelteile wieder zusammen und meinte nur, damit hätten wir das unvermeidliche Ende noch ein paar Wochen rausgezögert. Dafür dauerte die Notoperation nur drei Minuten und kostete nur drei Euro. So gesehen ein echtes Schnäppchen.
Überhaupt überraschte mich das Gesundbrunnencenter mit kostenlosen Parkplätzen, entspannter Familienatmosphäre und einem zu 90 Prozent orientalischstämmigen Besucheraufkommen. Viele südländisch aussehende Männer und dazu passende Frauen, manche mit Kopftüchern. Nicht viel anders als in meinem geliebten Deira-Citycenter in Dubai. Also ich glaube, da fahre ich jetzt öfters mal hin.

Facebook vs. Google+

Facebook ist ja schon ätzend. Versuch mal, ein Profilfoto mit exakten Maßen zu erstellen. Da wirste irre! Denn Facebook möchte das Bild mit einer bestimmten Größe haben, um es dann zu vergrößern. Oder zu verkleinern. Oder so. Ich hab grad keinen Bock, das nochmal auszuprobieren. Man muß also das Bild kleiner erstellen, es dann vergrößern, damit Facebook es dann wieder verkleinern kann. Oder vergrößern. Oder so.
Ziemlich unlustig auch die Sache mit dem Abmelden. Denn manchmal werden bei Facebook noch irgendwelche Seitenelemente nachgeladen, sodaß sich die Position der Links im oberen Menü mehrfach ändert und man ständig daneben klickt. Man gewinnt fast den Eindruck, als wäre Facebook nicht daran interessiert, daß sich der Nutzer abmeldet. Weil Mark Suckerork dann vermutlich nicht mehr mitkriegt, wo man sich sonst noch so rumtreibt. Gelegentlich funktionieren Links nicht mehr, manchmal kann man keine Fotos zusammen mit Links posten und so weiter und so fort. Und überhaupt begreife ich nicht, wie diese schlecht programmierte Scheißseite so erfolgreich werden konnte, trotz aller Skandale.
Aber Google+ ist da noch ’n Zacken schärfer: Ständig nerven irgendwelche Meldungen wie: „Sind Sie mit der Speicherung von Cookies einverstanden?“ oder „Sie arbeiten jetzt im XYZ-Modus“, aber nicht einmal, sondern zehnmal hintereinander, als wäre man ein kleines, begriffsstutziges Kind. Oder ein seniler, alter Tattergreis, was noch eher passen würde. Dazu unendlich viele unübersichtliche Menüs und Einstellungen, die mal links, dann wieder rechts stehen, und unzählige Unterseiten, in denen man sich echt verlaufen kann. Auch wunderte ich mich über die merkwürdige Veränderung eines Fotos, bei dem ich mehrfach ansetzen mußte, um mit Pipette und Farbpalette die richtige Hintergrundfarbe zu erstellen, was aber auch nach dem fünften Versuch nicht gelang, bis ich endlich entdeckte, daß die Bilder automatisch „optimiert“ werden, was man erst abschalten muß, damit man die Farben so bekommt, wie man sie haben will.
Zusammen mit der bizarren Entwicklung aktueller Betriebssysteme, wie Windows&nbsp8 oder das seit dem Tod von Steve Jobs immer unansehnlicher werdende Mac OS X und iOS, habe ich immer mehr den Verdacht, Programmierer ernähren sich von irgendwelchen Dingen, die ihrer Gesundheit abträglich sind. Zumindest der geistigen.