Achtung-Achtung: Das globale Finanzsystem bricht zusammen! Heute schon. Oder morgen. Oder nachher irgendwann. Aber lange wird’s wohl nicht mehr dauern. Gut, wenn man eh nichts mehr hat, was man verlieren kann. Also dann – bis nachher … irgendwann!
Gestern war ich zu einem Fotografentreffen in Hamburg, ein paar der Leute kannte ich schon, und ein paar neue habe ich kennengelernt. Auf dem Hinweg zum Treffpunkt stand ich in Hamburg an einer Ampel, als neben mir ein großer, schwerer Mercedes hielt. Der Fahrer, ein etwa 50-jähriger Inder mit einem großen Turban, mußte wohl etwas stärker bremsen als beabsichtigt, sodaß der schwere Wagen nachwippte, was der Inder durch ein übertriebenes Mitnicken des Kopfes scherzhaft quittierte. Ich schaute ihm fröhlich dabei zu und muß ihn dabei wohl so glücklich angestrahlt haben, daß er lachend zurückstrahlte und mir zuwinkte. Manchmal trifft man im Leben doch immer mal wieder Menschen, die einem auf Anhieb sympathisch sind. Schade, daß sich aus dieser Gelegenheit mal wieder nicht mehr ergab. Das Treffen selbst und die Fotosafari durch den Botanischen Garten ergab jedoch wieder jede Menge interessante Gespräche und natürlich auch ein paar interessante Fotomotive:






Auf der Rückfahrt am späten Abend hätte ich fast einen Waschbären ermordet und der dann möglicherweise mich. Wäre ich nur eine Zehntelsekunde schneller gefahren, hätte ich ihn beim Überqueren der Autobahn mit dem rechten Vorderrad erwischt. Und bei 130 km/h stellt sich wohl nicht nur die Frage, was mit dem Waschbären passiert wäre. Trotz der ganzen tollen Technik meines Golfilinchens wie Weißlichtkanone, Light Assist, Lane Assist, Front Assist und Blond Assist hab ich das verdammte Vieh nicht kommen sehen. Ich glaube, da hat nicht mal mehr ein halber Meter gefehlt. Und ich hatte in diesem Moment das Lenkrad auch eher etwas lockerer in der Hand. Mannomannomann … echt Schwein gehabt!
Mein derzeitiger Arbeitstag sieht folgendermaßen aus: Während ich an meinem iMac sitze und gestalte, programmiere oder Texte schreibe, dudelt iTunes im Zufallsmodus gemütlich vor sich hin. Und damit ich mich besser konzentrieren kann, überspringe ich einfach die etwas „energiereicheren“ Titel und verwöhne meine Ohren mit entspannender Chillout-Musik. Da iTunes aber anscheinend gerissener ist als ich dachte, hat dies auch unerwünschte Folgen an einer Stelle, die ich nicht unbedingt vermutet hätte: Die Funktion iTunes DJ stellt eine Abspielliste zusammen, die aber anscheinend nicht per Zufall generiert wird, sondern auch durch verschiedene andere Faktoren beeinflußt wird. Hat man zum Beispiel gerade neue Titel importiert, so tauchen diese ein gewisse Zeit lang überdurchschnittlich oft in der Liste auf. Auch Titel, die man komplett durchhört, ohne zum nächsten Titel zu springen, werden häufiger gespielt. So nach dem Motto – wenn der sich den Song komplett anhört, muß er den wohl mögen. Titel, die man hingegen oft überspringt, werden mit der Zeit immer seltener gespielt. Meine Vorliebe für entspannende Musik während der Arbeit hat nun dazu geführt, daß beim Synchronisieren von iMac und iPhone diese Vorlieben anscheinend vom Handy übernommen werden. Und dessen Playerfunktion nutze ich ausschließlich beim Trainieren im Fitneßstudio, was nun üblerweise dazu führt, daß mein iPhone versucht, mich während des Trainings mit Chillout-Mucke totzuöden, wo eigentlich energetische, vorwärtstreibende Musik passender wäre. Selbst nach dreißigmaligem Betätigen der Titelsprungfunktion war mein Handy heute nicht dazu zu bewegen, etwas anders zu spielen als weichgespülte Soße.
Aber so leicht werdet Ihr mich nicht los! Meine schlagkräftigste Waffe gegen Langeweile beim Sport heißt … Sport! Eine so benannte, neue Wiedergabeliste, in der nur noch Krach, Krawall und Rumpelpumpel erlaubt ist. Dann macht nämlich das Training auch gleich wieder mehr Spaß.

Eine interessante Diskussion zum Thema Diffamierung und Diskreditierung durch die Medien mit Andreas Popp und Michael Vogt. Der derzeitige Umgang der Medien mit der AfD ist ein Musterbeispiel für diese Problematik.
Google wagt sich immer weiter in fremde Galaxien vor und hat jetzt sogar ein automatisch fahrendes Auto vorgestellt, das im Gegensatz zu allen anderen selbständig fahrenden Fahrzeugstudien der verschiedenen Hersteller nicht mal mehr Gaspedal und Lenkrad enthält. Als der Spätzünder, der ich mit meinem erst kürzlich erworbenen Führerschein bin, und der nun endlich das Fahren richtig genießen kann, käme ein solches autonom handelndes Fahrzeug natürlich nicht in Frage, aber für Menschen, die keinen Führerschein machen wollen oder können, wäre es sicher eine interessante Alternative. Allerdings frage ich mich, was dieses tolle Google-Mobil, das da in den Werbefilmchen so schön flink und fotogen durch die Gegend wuselt, wohl anstellen wird, wenn es mal im Feierabendverkehr bei mir in der Straße auftaucht, wo es auf Grund der links und rechts parkenden Fahrzeuge nur noch einspurig vorwärts geht, und das auch immer nur haarscharf am Abgrund des automobilen Krieges, weil die Autos natürlich von beiden Seiten kommen, nicht aneinander vorbei können, keiner nachgeben will, und die Fahrzeugführer deshalb kurz davor sind, die Welt in Brand zu setzen.
Einen interessanten Überblick über den maroden Zustand der Deutschen Bahn und die Gründe dafür gab es heute Abend auf Tagesschau 24. Kommentiert wurde das Ganze vom ehemaligen Chef der Schweizer Bahn, deren Zustand erwartungsgemäß das totale Gegenteil von dem der Deutschen Bahn ist. Und zur Sprache kam auch das verwirrende Tarifsystem, was mich sofort an eine Fahrt von Bad Kreuznach nach Frankfurt erinnerte, bei der ich fast meinen Zug verpaßt hätte, weil der Fahrkartenautomat mir partout keine Fahrkarten verkaufen wollte. Grund dafür war, daß man nicht einfach, wie man vielleicht vermuten könnte, seinen gewünschten Zielort eingibt und dann den geforderten Preis bezahlt, was technisch zwar möglich und auch so vorgesehen war, nur daß man eben ausgerechnet Frankfurt neben tausend anderen Orten nicht auswählen konnte – oh nein – man muß schon vorher den richtigen lokalen Bahnbetreiber auswählen. Ich frage mich nur, woher man als ortsunkundiger Reisender wissen soll, welcher Betreiber für welche Zielorte zuständig ist. Und wenn der Reisende dann noch aus dem Ausland kommt und kaum Deutsch versteht, dürfte die Auswahl nahezu unmöglich sein. Was dann dazu führt, daß man im Zug ein überteuertes Ticket und vielleicht sogar Strafe zahlen muß.
Aber mit etwas Glück könnte es jedoch sogar sein, daß man gar nichts bezahlen muß, so wie bei meiner ersten Fahrt nach Bad Kreuznach. Von dort mußte ich nämlich noch weiter nach Sprendlingen, einem kleinen Ort, etwa zehn Kilometer entfernt. Ich erreichte Bad Kreuznach ausgerechnet an einem Sonntag, der Bahnhofsschalter war schon geschlossen und der Fahrkartenautomat beschädigt und außer Betrieb. Auf meinen entsprechenden Hinweis an die Fahrerin der kleinen, völlig leeren Lokalbahn lautete die ruppige Antwort nur: „Is‘ mir doch scheißegal!“

Manchmal gibt es Nachrichten, die glaubt man nicht, und tatsächlich klappte mir heute beim Anschauen der Nachrichten auf einem Fernsehsender, dessen Namen hier zu nennen mir peinlich ist, die Kinnlade herunter. Da ich meinen Ohren nicht recht traute, schaute ich auch sofort noch mal im Internet nach der Meldung und wurde tatsächlich fündig: Die USA wollen in Zukunft nur noch das Militär einsetzen, wenn ihr Land unmittelbar bedroht wird. Was auch immer der Grund dafür sein mag, Wirtschaftskrise, leere Staatskasse oder einfach nur die Erkenntnis, daß man sich beim Rest der Weltbevölkerung immer unbeliebter gemacht hat – es ist ein Anfang.
Obama wird mit den angeblichen Worten zitiert: „Denn nur weil wir den besten Hammer haben, ist nicht jedes Problem ein Nagel.“ Dieses Zitat ist die Abwandlung einer mir bereits seit 25 Jahren bekannten Weisheit eines über 5000 Jahre alten Ninjameisters, welche da lautet: „Wenn Dein einziges Werkzeug ein Hammer ist, wird jedes Problem aussehen wie ein Nagel.“ Dieser uralte Ninjameister lehrte auch die Erkenntnis, daß der beste Weg, keine Feinde zu haben, der ist, sich keine Feinde zu machen. Auf die Politik übertragen bedeutet dies, daß es eventuell schlauer ist, sich nicht mit markigen Sprüchen und der Waffe in der Hand in fremde Angelegenheiten einzumischen. Als positives Beispiel fällt mir da spontan die Schweiz ein. Deren Armee marodiert nicht wie ein Haufen Dorftrampel in der Welt herum, und erstaunlicherweise habe ich noch nie etwas von politisch motivierten Bombenattentaten innerhalb der Schweiz oder brennenden Schweizer Flaggen bei antischweizer Demonstrationen im Ausland gehört. Gleichzeitig gibt es in der Schweiz keine gravierende Armut, keine Amokläufe und keine Bandenkriege. Ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht?
Ich neige zwar eher dazu, den neuen Ankündigungen der USA zu mißtrauen, weil im Hintergrund garantiert fröhlich weitergemordet und -geputscht wird, aber wer weiß, manchmal ändern sich Dinge auch unverhofft zum Besseren hin. In zehn Jahren sind wir schlauer.
Während unsere journalistischen – und ich verwende die Endung „-istisch“ heute mal absichtlich mit demselben Unterton wie unsere Medien, wenn sie Menschen als gefährlich darstellen wollen und Worte wie islamisch oder extrem in islamistisch und extremistisch umdeuten. Während also unsere journalistischen Schmierfinken bei der Krimwahl noch ein riesiges Faß aufmachten, weil bei der Wahl gläserne Urnen benutzt wurden, haben sie anscheinend mit deren Verwendung plötzlich kein Problem mehr bei der heutigen Wahl des ukrainischen Präsidenten. Zumindest aber findet sich beim Googeln kein entsprechender Eintrag. Stattdessen jedoch jede Menge Beiträge von Blogschreibern, die auf die Verwendung von Glasurnen auch in anderen Ländern hinweisen, beispielsweise in Frankreich.
Bleibt nur zu hoffen, daß mit der Zeit immer mehr Menschen aufwachen und das schmutzige Spiel durchschauen. Wenn ich mir jedoch die Ergebnisse der heutigen Europawahl anschaue, befürchte ich eher, daß dies noch eine Weile dauern wird. Die SPD mit 27 Prozent? Wer zum Teufel wählt diese Arbeiterklassenverräterpartei eigentlich noch? Unglaublich! Na wenigsten ist die Partei mit dem F am Anfang – wie hieß sie doch gleich … F…, F… äh … F…
Jedenfalls ist die Partei mit dem F in den Ergebnissen so weit abgesackt, daß es sich nicht lohnt, diesen Satz noch zu ende …
Die Untersuchungsergebnisse von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Sonniglöw‘ von der Pelzig-flauschigen Universität zu Berlin, in denen dokumentiert wurde, daß ein anständiges Frühstück an einem ruhigen Sonntagmorgen das Beste ist, was einem passieren kann, wurden jetzt durch den Leiter der Untersuchung selbst widerlegt. Das Frühstück ist neuesten Untersuchungen zufolge nur das Zweitbeste, was einem passieren kann. Das wirklich Beste ist nach aktuellem Stand der Ergebnissen ein Bett mit eingebautem Sonnenstudio. Etwas Besseres sei nur schwer vorstellbar, meinte Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Sonniglöw‘.

Heute ist der erste, richtig warme Tag in diesem Jahr. Und mit dem Beginn der warmen Jahreszeit beginnt auch wieder die Bikerzeit. Dazu ein Kommentar von Dietmar Wischmeyer, vorgetragen vom Zweirad-Rebellen und Hawaii-Hemd-Veröder Jürgen von der Lippe:
