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Die Falle ist zugeschnappt

Der von vielen erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Thema Corona ist eine Katastrophe, ein echter Schock! Ausnahmslos alle staatlichen Maßnahmen wie Kontakt­beschränkungen, Beschränkungen von Freizeit- und Kultureinrichtungen, Ladengeschäften, Sport, Gaststätten usw. wurden als mit dem Grundgesetz vereinbar bezeichnet. Dabei spottet schon der Satz: „Während des Gesetzgebungsverfahrens waren darüber hinaus fachliche Stellungnahmen zu allen relevanten Fragen öffentlich verfügbar und wurden breit diskutiert“ jeder Beschreibung. Eine breite öffentliche Diskussion? Viele der mir bekannten ernstzunehmenden Maßnahmengegner, darunter mehrere habilitierte Ärzte und Wissenschaftler wie der bekannte Prof. Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr. Ulrike Kämmerer wurden gar nicht öffentlich gehört oder konnten ihre Meinung in deutschen, öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen nicht zur Diskussion stellen, was erstaunlich ist, denn es handelt sich um ausgewiesene Kapazitäten in ihrem Fachbereich. Bhagdi hat als Epidemiologe und Mikrobiologe in Deutschland mehrere tausend Ärzte ausgebildet. Wodarg machte sich einen Namen als Mitglied bei Transparency International und als Ghostbuster, der die Hintergründe des Schweinegrippen-Epidemie-Skandals aufdeckte. Und Kämmerer hatte bereits bei diversen Verfahren vor Amtgerichten als beratende Expertin zur Seite gestanden, zum Beispiel als es um die Fähigkeiten des PCR-Tests ging, der im Grunde nur nachweisen kann, dass die Molekülabschnitte des Virus, auf den er spezifiziert wurde, vorhanden sind, nicht jedoch, ob es sich um komplette vermehrungsfähige Viren handelt, und schon gar nicht, ob die infizierte Person auch daran erkranken wird.
     Das wäre aber wichtig, denn aus den Testergebnissen speist sich die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, ein Wert, der angibt, wie viele Personen von 100.000 getesteten ein positives Ergebnis hatten. Und auch hier gibt es Kritiker, welche die Berechnungsgrundlage in Frage stellen, zum Beispiel weil negative Tests in den Berechnungen nicht berücksichtigt wurden.
     Sicher, ihre Ansichten sind umstritten. Aber gerade deshalb wäre eine öffentliche Diskussion unter gleichrangigen Experten wichtig gewesen, denn nichts ist wirkungsvoller, als nach einer hieb- und stichfesten wissenschaftlichen Beweisführung der Gegenseite öffentlich bekennen zu müssen, man hat sich geirrt. Das hätte den Maßnahmenkritikern schlagartig den Wind aus den Segeln genommen und vielleicht so manche Querdenker-Demo im Keim erstickt. Doch anscheinend war das nicht gewünscht. Teile und herrsche.
     Sie alle kamen nicht zu Wort. Stattdessen wurden sie diffamiert und diskreditiert, insbesondere von sogenannten Faktencheckern, in deren Teams wohl meist nicht ein einziger Mediziner zu finden ist. Stattdessen drückten zwielichtige Gestalten wie Karl Lauterbach mehr oder weniger regelmäßig mit ihrem Hintern die Studiosessel platt. Letztes Jahr konnte er 31 Mal seine Corona-Panik unters Fernsehvolk bringen. Fachlich fundierte Aussagen, wie man sie von oben genannten Personen massenhaft im Internet findet, habe ich von ihm nicht ein einziges Mal gehört.
     Mit diesem verheerenden Urteil hat das Bundesverfassungsgericht nun staatlicher Willkür Tür und Tor geöffnet. Mit den bisher schon genutzten, umstrittenen Zutaten wie Tests und Inzidenzien, können die Regierenden die sogenannte Pandemie noch unendlich lange weiter ausdehnen. Zweimal im Jahr kommt eine neue Mutante vorbeigerauscht, diesmal Omikron aus Südafrika, selbstverständlich gefährlicher und tödlicher als je zuvor, Karl Lauterbach steht schon bereit. Das natürliche saisonale Grippegeschehen, welches uns seit Jahrtausenden begleitet, wobei eine Grippewelle nicht nur von Influenza- sondern auch von Corona-Viren bestimmt wird, kann so zweimal im Jahr zur Einschränkung bürgerlicher Freiheiten missbraucht werden. Auf Ewigkeit, ahmen!
     Der zukünftige Bundeskanzler Scholz hatte sich übrigens noch im September gegen eine Impfpflicht ausgesprochen, natürlich nicht eindeutig, sondern in schönstem verklausuliertem Politikerkauderwelsch: „ „Ich finde es falsch, wenn jetzt eine Debatte beginnt über Impfpflichten und ähnliches“. Doch plötzlich, kaum ist die Wahl gelaufen und der Drops gelutscht, setzt er sich für eine Impfpflicht ein! Nach Hartz 4, Rentenkürzung und Pipapo einmal mehr: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Dass diese Lügner abends noch in den Spiegel sehen können, ist schon erstaunlich. Und war da nicht noch eine andere Sache, die gegen Krankheiten schützt, warte mal, wie hieß die gleich, irgendwas mit I. Ach ja, richtig – Immunsystem?
     Nach dem Gefälligkeitsurteil des Bundesverfassungsgerichtes können wir uns nun an fünf Fingern abzählen, wie eine Verfassungsklage gegen die Impfpflicht ausgehen würde. Aber die Impfung ist ja sicher! Und wir sind bislang noch keine Aliens geworden, sagte Olaf Scholz erst kürzlich. Glück gehabt! Bis jetzt! Und hieß es nicht ursprünglich: Zweimal geimpft reicht vollkommen aus? Nee, halt – erst mit Booster ist man wirklich sicher! Vielleicht ist aber auch ein Booster-Abo nötig! Man muss es fünfmal spritzen, beim fünften Mal klappts immer!
     In medizinischen Bereichen gibt es bekanntlich jetzt schon zu wenig Pflegekräfte. Das ist der Grund für die immer wieder auftretenden Überlastungen auf Intensivstationen, nicht Corona. Aber auch das kümmerte das Bundesverfassungsgericht nicht. Der Status Quo muss beibehalten werden.
     Wenn nun die Impfpflicht in Pflegeberufen eingeführt wird, werden weitere Pflegekräfte kündigen. Das führt dann zu noch mehr Überlastung. Merkt Ihr was? Mit der Überlastung als Begründung kann es mit den Grundrechte-Einschränkungen ewig so weitergehen. Mehr Kündigungen, weniger Nachwuchs, die älteren Kräfte gehen in Rente. Und am Ende ist niemand mehr da, also wird das Land zugesperrt, für immer und ewig, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten.
     Wieviel Pflegekräfte hätte man wohl für die 75 Milliarden Euro neu hinzugewinnen können, wenn man auf alle anderen Maßnahmen verzichtet und das Geld in die Ausbildung und bessere Bezahlung gesteckt hätte? Ich verrat’s Euch: Bei einem Monatsgehalt von 10.000 Euro Brutto und einer Arbeitszeit von 20 Jahren, genau 31.250 Personen (bei gleichzeitiger Anpassung der Gehälter von bereits tätigen Pflegern entsprechend weniger).
    Warum tue ich mir das hier eigentlich an? Weil ich den Vorwurf meines ersten West-Chefs nach der Wende nicht mehr aus dem Kopf bekomme, als er angesichts der viel zu lange ertragenen DDR-Diktatur sagte: „Warum habt ihr nichts getan?“
    Nach dem gestrigen Schock habe ich beschlossen, etwas zu tun. Soeben habe ich einen Anwalt kontaktiert, um mit ihm die Möglichkeiten zu erörtern, gegen die mutmaßlich verfassungswidrigen 2G- und vor allem 2G-plus-Regeln juristisch vorzugehen. Warum müssen Geimpfte und Genesene noch einen tagesaktuellen Test machen, wenn sie doch geimpft und genesen sind? Warum dürfen Nichtgeimpfte und -genesene dies nicht in Anspruch nehmen? Entweder ist der Test positiv oder negativ, was spielt da der Impfstatus für eine Rolle?
    Das könnte teuer werden, also – liebe Millionäre – wenn Ihr Gutes tun wollt, nur zu!

Diese laute, nervige Stadt

Unter dem Büro, in welchem ich tagtäglich meinen Lebensunterhalt bestreite, befindet sich die Ein- und Ausfahrt einer Tiefgarage. Auf Grund einer ziemlich ungünstigen Konstellation aus Garage, abknickendem Straßenverlauf und mehreren Geschäften, die einen stetigen Lieferverkehr erzeugen, kommt es an dieser Stelle alle paar Minuten zu Staus, wegen Fahrzeugen, die in der zweiten Reihe parken, oft hinter- und nebeneinander, oder eben vor der Garageneinfahrt. Dementsprechend nervtötend sind auch die per Hupe ausgetragenen, aggressiven Auseinandersetzungen, besonders im Sommer, bei geöffneten Fenstern.
     Soeben parkte wieder mal ein großer Lkw direkt vor der Einfahrt und blockierte die parkbedürftigen anderen Verkehrsteilnehmer. Der erste in der Warteschlange stand mit rechts gesetztem Blinker in zweiter Reihe und konnte nicht in die Garage einfahren. Direkt hinter ihm stand ein Fahrzeug der Verkehrspolizei und kam ebenfalls nicht voran. Aber anstatt sich den Täter, also den Lieferfahrer, zur Brust zu nehmen, lieferte sich einer der Polizisten, mit einem absurd langen schwarzen Vollbart, der vor zwanzig Jahren vermutlich noch die Dienstaufsicht auf den Plan gerufen hätte, eine Diskussion mit dem Opfer, dem wartenden Parkhausmieter. Und da dieser nicht bereit war, einfach weiterzufahren und sich ein wenig die Räder zu vertreten, nahmen Sie ein Anzeige wegen Verkehrsbehinderung auf. Vom eigentlichen Verursacher der Garagenblockade notierten sie sich lediglich die Nummernschilder, seine Personalien nahmen sie nicht auf. Mit etwas Glück wird er vielleicht ungeschoren davonkommen.
     Was für eine scheiß Stadt ist Berlin doch geworden!

Die rote Linie

Nicht umsonst haben die Väter des Grundgesetzes das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit in eben dieses Grundgesetz hineingeschrieben. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Abwehrrecht gegen den Staat. Artikel 2, Absatz 2 schützt die Bürger vor körperlichen Übergriffen jeglicher Art durch staatliche Behörden und ihre Bediensteten wie etwa Folter, körperliche Züchtigung und Bestrafung wie Peitschenhiebe oder Handabhacken, was im Mittelalter bei notorischen Dieben auch hier in Europa gern praktiziert wurde. Ebenso schützt er vor Hinrichtungen, egal ob mittels Vierteilen, Enthauptung, Erschießung oder Elektrischen Stuhl. Unverhältnismäßige Gewalt durch die Exekutive, wie etwa Polizisten, die grundlos auf Demonstranten einprügeln, soll durch dieses Grundrecht ebenso vermieden werden.
Nun betreffen auch medizinische Eingriffe die körperliche Unversehrtheit. Eine Kanüle, ein Skalpell, dringt in den Körper ein und verletzt das Gewebe. Pharmazeutisch wirksame Substanzen verändern den Stoffwechsel, beeinflussen Körperfunktionen. Deshalb muss ein Patient, beispielsweise vor einer Operation, auch genauestens aufgeklärt werden, über Vorteile und Risiken, und dem Eingriff zustimmen.
Auch eine Impfung ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Der mittels Spritze injizierte Wirkstoff soll eine bestimmte, erwünschte Wirkung erzielen. Er kann jedoch auch unerwünschte Wirkungen, sogenannte Nebenwirkungen entfalten. Daher muss es eines jeden Menschen freier Entscheidung überlassen bleiben, ob er sich einer Behandlung unterziehen möchte oder nicht. Er muss das Recht haben, relevante Informationen über Vor- und Nachteile der Impfung zu sammeln und abzuwägen, ob er bereit ist, das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen für die erwünschte positive Wirkung in Kauf zu nehmen.
Dies gilt ganz besonders für Wirkstoffe, deren Nebenwirkungen wegen der Kürze der Zeit noch gar nicht absehbar sind. Manche Krankheiten entwickeln sich langsam, zeigen ihre verheerenden Auswirkungen erst nach langer Zeit, wie etwa bei Krebs. Und selbst dann muss erst mal ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Arznei als Ursache hergestellt werden. Es dauerte mehrere Jahre, bis überhaupt erkannt wurde, dass ein während der Schwangerschaft eingenommenes, zunächst unverdächtiges Schlafmittel namens Contergan fruchtschädigend wirkte und bei Kinder schweren Missbildungen hervorrief.
Wie kann man angesichts von rund zehntausend durch Contergan geschädigten Kindern, angesichts von hunderten durch den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix an Narkolepsie erkrankten Personen, jetzt, nach nur einem Jahr Einsatz von Corona-Impfstoffen, bereits behaupten, diese seien unbedenklich und eine allgemeine Impfpflicht fordern? Dank aktueller Studien und Statistiken sind heute bereits katastrophale Auswirkungen für das Leben und die Gesundheit Geimpfter feststellbar. Wie wird sich das dann erst in weiteren fünf Jahren darstellen? Oder in zehn?
Aus den letzten Wochen und Monaten der DDR weiß ich, dass die unter Bekannten und Kollegen ausgetauschten Gerüchte und Tuscheleien nur die sichtbare Spitze der tatsächlichen, später bekanntgewordenen Ereignisse waren. Die ins Ausland flüchtenden Bürger, die maroden, vollkommen veralteten Betriebe, der aufkeimende Widerstand, die verbotenen Demonstrationen. Da frage ich mich heute – was ist dran, an den Beobachtungen vermehrt durch die Städte rasender Rettungswagen, die angeblich überlaufenden kardiologischen Stationen und den sich weigernden Ärzten, Impfschäden anzuerkennen, an zuständige staatliche Stellen weiterzuleiten und zu dokumentieren? Vielleicht sind auch heute die Ausmaße wieder größer als bisher bekannt. In den Stellungnahmen heißt es hinterher immer: Schlimmer als angenommen, stärker als erwartet, schwerer als vorausberechnet.
Aber warum ist die körperliche Unversehrtheit eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf? Weil der Mensch eben ist, wie er ist. Weil er dazu neigt, Grenzen zu überschreiten, was in guten Zeiten durchaus seine Vorteile hat. Allein dieser Neigung verdanken wir die Erkenntnis, dass die Erde eben keine Scheibe ist und auch nicht der Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Der Mensch überschreitet Grenzen aber ebenso im schlechtesten Sinne, wie etwa in Kriegen. Massenmord, also das massenhafte Abschlachten ganzer Bevölkerungsgruppen, ist keine Erfindung der Neuzeit, gipfelte jedoch vor nicht einmal hundert Jahren im bis ins Detail geplanten Massenmord des Holocausts mit industriellen Ausmaßen. Erst nach Ende des großen Krieges, der mindestens 60 Millionen Menschen das Leben kostete, kam die Menschheit wieder zu Sinnen und traf verbindliche Übereinkommen zum Schutz der Zivilisation, darunter auch im Nürnberger Kodex, der fortan verhindern sollte, dass Menschen noch einmal für medizinische Zwecke als Versuchskaninchen missbraucht werden, wie in den Konzentrationslagern der Nazis.
Nur wenige Jahrzehnte später dreht die Menschheit plötzlich wieder durch, wegen eines schwer nach­zu­weisenden Partikels, eines Virus, dem die Wissenschaft sogar den Status als Lebewesen aberkannt hat, weil es keinen Stoffwechsel besitzt. Was eben noch wenige Monate dauern sollte, um die Intensivstationen nicht zu überlasten (flaten the curve), inklusive mehrfacher Dementis bezüglich Rechteeinschränkungen und Impfpflicht, hat sich nun zu einem Horrortrip verselbständigt, der wohl so bald nicht enden wird, wenn das Bundes­verfassungs­gericht nicht endlich mal aufwacht und dem ganzen Spuk ein Ende bereitet. Ein vollkommen natürlicher Prozess, nämlich das Anwachsen von grippeähnlichen Erkrankungen mit Beginn der kalten Jahreszeit, wird von skrupel- oder einfach nur ahnungslosen Politkern ausgenutzt, um Menschenrechte zu schleifen, Gesellschaften zu spalten und ein faschistoides Unterdrückungssystem zu erreichten, das wir längst überwunden glaubten. Während in Europa die Menschen noch zu Hause eingesperrt werden, ist man in Australien sogar noch weiter und interniert positiv getestete Personen in Internierungslager.
Schon gibt es erste Videos von Neugeborenen mit ungewöhnlichen Erkrankungen, deren Mütter während der Schwangerschaft geimpft wurden. Alles nur Zufall? Fake News von Covid-Leugnern? Schon möglich, wer kann das sagen? Es gibt ja keine Langzeiterfahrungen! Vielleicht sind diese Bilder, die Berichte von plötzlich verstorbenen Fußballern und anderen Personen, die unerwartet aus dem Leben gerissen wurden, nur der Anfang einer Gesundheitskatastrophe globalen Ausmaßes?
Das Robert-Koch-Institut beziffert die Anzahl der insgesamt in Deutschland an Covid-19 gestorbenen Personen mit rund 100.000. Eine wirklich erschreckende Zahl! Merkwürdig nur, dass bei Grippeepidemien die Toten nicht aufaddiert, sondern immer nur pro Saison gezählt werden. So starben in der Wintersaison 2017/18 über 25.000 Menschen. Hat man darüber auch nur ein Wort gehört? Haben die Medien, die Wissenschaftler, die heute rund um die Uhr im Panikmodus oszillieren, damals auch nur einmal warnend den Finger erhoben?
Teilt man die 100.000 Corona-Toten durch vier Wellen, kommt man auf denselben Wert, was immer noch entsetzlich viel wäre. Jedoch verbindet das Institut diese Zahlen aktuell mit dem Hinweis „im Zusammenhang mit Corona gestorben“. Vorher lautete der Hinweis noch „mit oder an Corona gestorben“. Oder anders formuliert: Man weiß es nicht genau. Ein Armutszeugnis für eine staatliche Behörde, die sich anmaßt, ein ganzen Land lahmzulegen, über 80 Millionen Menschen einzusperren und eventuell auch noch zwangszuimpfen. Dabei kann man selbst in den sogenannten Mainstreammedien inzwischen nachlesen, dass diese Zahlen umstritten sind, da jedem Patienten als erstes ein Corona-Teststäbchen in die Nase gesteckt wird und dabei möglicherweise ein positives Ergebnis entsteht. Ob derjenige danach an Herzversagen stirbt oder einer gewöhnlichen Lungenentzündung, wird eventuell nicht mehr so genau nachgeprüft, denn für Corona-Patienten gibt’s mehr Geld. Dabei hatte der ehemalige Leiter der Hamburger Pathologie, Prof. Püschel, bereits Anfang 2020 bei seinen Obduktionen festgestellt, dass alle an Corona Verstorbenen schwere Vorerkrankungen hatten. Oder anders formuliert: SARS-Cov2 ist nicht das gefährliche Killervirus, bei dem sich in den Straßen die Leichen stapeln. Dass der ständige Engpass auf den Intensivstationen nicht den Corona-Patienten angelastet werden kann, das sollte selbst der letzte Hinterwäldler aus dem Sumpf kapiert haben, seit dem legendären Auftritt eines Krankenpflegers bei der Bundespressekonferenz.
Wer garantiert uns, dass nach Einführung einer Impfpflicht gegen die Covid-Erkrankung, mit der Begründung knapper Intensivbetten und Pflegekräfte-Ressourcen, nicht bereits der nächste verrückt gewordene Gesundheits­minister hinter der Ecke lauert, um Amok zu laufen? Mit derselben Begründung – knappe Ressourcen – könnte er auf die Idee kommen – Menschen haben doch zwei Nieren, obwohl man auch mit nur einer leben kann. Sie haben auch zwei Lungenflügel, obwohl man den Alltag auch mit nur einem bewältigen kann. Also geben wir doch eines davon den Menschen ab, die schon seit Monaten an der Dialyse hängen, oder an Beatmungsgeräten. Spenderorgane sind eben knapp, da muss man solidarisch sein! Es geht nicht, dass einige Egoisten auf die in den Grundrechten verankerte körperliche Unversehrtheit pochen und ethische Prinzipen für sich beanspruchen.
Ausgewählt wird der glückliche Spender per Zufall. Bei 80 Millionen Mitbürgern ist die Chance recht gering, dass es einen selbst trifft, wozu sich also aufregen? Warum Widerstand leisten? Alle machen mit, und wen es erwischt, der wird so lange mit Propaganda eingelullt, bis er lächelnd in die laufende Kamera verkündet, wie glücklich er doch sei, der Gesellschaft einen solchen Dienst erweisen zu dürfen. So wie damals in der DDR, wo schmutzbedeckte Arbeiter in den Nachrichten von der erneuten Übererfüllung des Fünfjahresplans faselten und die strikte Umsetzung der Beschlüsse des 11. Parteitags der SED forderten, während die Menschen im Land genau wussten, wie es um die marode Wirtschaft bestellt ist.
Von Nieren und Lunge ist es dann nur noch ein kleiner Sprung, hin zu den Organen, die nur einmal vorhanden sind. Sie werden gewonnen bei jeglichem unwerten Leben, den nichtsnutzigen Arbeits- und Obdachlosen, die nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen. Die brauchen ihr Herz ja nicht mehr und können es jemandem spenden, der etwas für die Gesellschaft beiträgt.
Reine Fantasie? Vollkommen an den Haaren herbeigezogen? Nach der Entwicklung der letzten zwei Jahre und dem derzeitigen hysterischen Gekreische nach einer Impfpflicht für alle bin ich mir da nicht mehr so sicher. Erste Schritte in diese Richtung sind bereits sichtbar. In England wurde eine Opt-out-Regelung etabliert, das bedeutet, nahezu jeder Erwachsene ist automatisch Organspender, es sei denn, er spricht sich aktiv dagegen aus. Eine beängstigende Vorstellung, angesichts der Tatsache, dass immer mal wieder für unheilbar komatös erklärte Menschen plötzlich aufwachen.
Genau darum stellen die Grundrechte eine unüberschreitbare rote Linie dar, die sagt: Stopp! Bis hierhin! Und keinen Schritt weiter!

Ist Spahn ein Rindvieh?

Irgendwo habe ich mal gelesen, wenn man Aussagen in Frageform kleidet, kann man nicht verklagt werden, weil der Beschriebene ja die Möglichkeit hat, mit „nein“ zu antworten. Also, Spahn, Sie … Sie …
     Dass Sie nicht mehr alle Spähne am Klotz haben, ist mir schon länger klar, aber jetzt haben Sie echt den Vogel abgeschossen. Eine Impfpflicht für Pflegekräfte wäre ja noch einigermaßen nachvollziehbar, wenn wir’s bei der sogenannten Corona-Pandemie mit einer echt schrecklichen Seuche zu tun hätten, bei der sich in den Straßen die Leichen stapeln. Aber Profifußballer? Wieso denn ausgerechnet Profifußballer? Wieso nicht beispielsweise auch Amateur­tischtennis­spieler?
     Halt mal, jetzt hab ich’s! Bestimmt wegen der Orgien in der Vereinsgemeinschaftsdusche!

PS: Wenn es sich um eine wirklich so furchtbare Seuche handelt, wieso lebe ich dann noch? Und alle anderen, die ich kenne?

PPS: Und wieso müssen Passagiere im öffentlichen Nahverkehr plötzlich geimpft, genesen oder getestet sein? Ich meine, die tragen alle FKK2-Masken! Feinststaubarbeitsschutzmasken! Das beste, wo gibt! Taugen die etwa doch nichts?

PPPS: Sag mal, Bundesverfassungsgericht, wofür brauchen wir Dich eigentlich noch, wenn Du in der schlimmsten Krise seit dem letzten Weltkrieg einfach nicht aus dem Knick kommst? Die Rechte werden immer weiter eingeschränkt, aber niemand steht bereit, um den Irren da oben auf die Finger zu klopfen. Stell Dir mal vor, es wäre wieder Krieg, die Massen würden zum Dienst an der Waffe eingezogen, wer sich weigert, wird erschossen, und am Ende endet die Menschheit in einer Handvoll atomarer Feuerbälle. Du musst zugeben, Bundesverfassungsgericht, dann wäre es ein bisschen zu spät, nicht wahr? Wie ich gerade las, befragst Du neben diversen anderen „Experten“ auch den Drosten vonne Charité. Das ist in etwa so, als würde die Kripo den Kleinkriminellen an der Ecke um Rat fragen, wie man denn die Kriminalität am besten in Griff bekommt. Aber glücklicherweise ist es ja nur eine Pandemie und kein Krieg.
     Wobei, irgendwie ist es doch ein Krieg. Gegen das eigene Volk.
     Ende November soll’s aber endlich so weit sein. Da bin ich ja mal gespannt, was für ein Urteil dabei herauskommt.

PPPPS: Nee, lasst mal, liebe Zeugen Coronas, spart Euch das Schreien und Toben! Wenn Ihr das nach zwei Jahren, vier Wellen und drei Impfungen noch immer nicht geschnallt habt, also das mit dem Krieg gegen das eigene Volk, dann ist Euch eh nicht mehr zu helfen. Übrigens, kleine Anekdote meines Kollegen Alfred (der Name wurde aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen von Anton in Alfred geändert.)
     Was? Ach so, die Anekdote! Also Antons, äh Alfreds Hasimausi arbeitet in einem bekannten Berliner Kranken­haus. Und sie berichtet, dass dort nicht nur die Intensivstationen volllaufen, mit geimpfen und ungeimpften Personen, die an Corona erkrankt sind. Auch die kardiologischen Stationen platzen aus allen Nähten, in ganz Berlin, allerdings überwiegend mit Geimpften, die nun nach der Impfung Herzprobleme bekommen haben. Einen anderen Kollegen, Armin (der Name wurde aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen von Arnim in Armin geändert) hat es diesbezüglich auch voll erwischt. Schwerer Herzinfarkt, ungewöhnlicherweise in der rechten Herzkammer. Sonst betrifft es wohl immer die linke. Warum das so ist, erläutert Euch Dr. Wolgang Wodarg. Ja, ja, schimpft ruhig, ist mir egal. Aber hört ihm wenigstens mal zu. Sein Vortrag ist nämlich echt interessant.

PPPPPS: Ach, noch was, liebe Covidianer: Wie viele Wellen braucht Ihr noch, um dahinterzukommen, dass wir alle verarscht werden?

PPPPPPS: Ich kenne nicht eine einzige an Corona verstorbene Person, wohl aber eine Handvoll Menschen mit impfungsbedingten Gesundheitsproblemen. Ich hoffe, es bleibt dabei.

Verdammte Planwirtschaft!

In letzter Zeit erhalte ich wieder vermehrt E-Mails aus China. Mit Angeboten speziell für den Mann. Penis Enlargement Pills. Hab ich aber leider keinen Bedarf für. Ich suche eigentlich händeringend was ganz Anderes: Penis-Ver­klein­erungs-­Pillen. Die hat aber keiner. Sind nicht zu kriegen. Gib es einfach nicht. Nirgendwo. Nicht mal in China.
     Da frage ich mich, ob das ein Angebot-und-Nachfrage-Problem ist oder einfach nur die verdammte Planwirtschaft. Als DDR-Erfahrener tippe ich auf Letzteres.

Ich gestehe: Ich bin süchtig!

Fast nichts hatte bei mir je eine Chance! Nicht der Alkohol, auch nicht der Tabak, und Drogen sind für mich sowieso ein Buch mit sieben Siegeln. Doch bekanntlich ist die Summe aller Laster konstant. Das Thema, bei dem ich mich einfach nicht beherrschen kann, sind Uhren. Wenn ich eine schöne Uhr sehe, die mir gefällt, dann quält mich der Gedanke an sie so lange, bis sie endlich an meinem Arm gelandet ist. Und irgendwann im Schrank vor sich hinrostet. Meine Uhrenschachtel beinhaltet bereits über 20 Stück, von sehr alt bis digital. Wobei digital irgendwie auch schon wieder alt ist. Und nein, liebe Einbrecher, es lohnt sich nicht, bei mir einzusteigen, denn es handelt sich ausnahmslos um billige Kaufhausmarken mit Quarzwerken. Würdet Ihr versuchen, diese irgendwo zu verscherbeln, würden Euch die Händler garantiert mit dem Knüppel vom Hof jagen!
     Nun gibt es für Leute wie mich natürlich auch Selbsthilfegruppen in Form von Internetforen. Das Forum, in dem ich gelandet bin, hat eine eigene Abteilung, wo Uhrenverrückte andere Uhrenverrückten deren neue Uhrenverrücktheiten ausreden sollen. Das müsst Ihr Euch unbedingt durchlesen, denn was da so an negativen Rezensionen herauskommt, wenn versucht wird, anderen ihre Uhrenträume madig zu machen, ist teilweise zum Brüllen komisch.

Das Ende der Sommerzeit

Heute Nacht um drei werden wieder die Uhren umgestellt: Von der Anrichte auf den Kaminsims, vom Nachtschrank aufs Fensterbrett oder vom Küchentisch auf den Kühlschrank. Nicht vergessen, Leute, stellt Euch den Wecker, sonst gibt das morgen wieder tierischen Ärger!

Von O bis Z

Heute früh zogen die Vogelschwärme über Berlin in Richtung Süden, wärmeren Gefielden entgegen. Das ist immer ein ernstzunehmendes Zeichen, dass es bald sehr viel kälter werden wird. Daher habe ich heute schon mal vorsorglich und streng nach der O-bis-Z-Regel (Ostern bis Zugvögel) die Winterstiefelchen ans Golfilinchen geschraubt. Wie das abläuft, wisst Ihr ja bestimmt schon aus diesem und aus diesem Fachartikel.

Der Zeiten Errosionen

Als ich heute früh gegen 5.30 Uhr erwachte, stellte ich neben der erstaunlichen Tatsache, einen angenehmen Traum gehabt zu haben, noch etwas anderes fest: Dass der Traum von meiner ehemaligen Traumwohnung ausgeträumt ist.      Ungefähr 2005 war ich mit meiner Wohnung im ersten Stock, die ich damals schon an die 15 Jahre bewohnt hatte, zunehmend unzufrieden. Sie war zu klein, auch zu dunkel, und ein neuer Nachbar hatte sich unter mir einquartiert, dessen nervige Lebensäußerungen ich nun ungefiltert abbekam. Zum einen hatte er einen scheußlichen Musikgeschmack, zum anderen eine scheußliche Lebensgefährtin, mit der er sich öfter mal laut vernehmlich stritt. Und außerdem war er Raucher. Sein Rauch und auch die ätzenden Dämpfe seiner Küche zogen genau in meine Fenster darüber. Ich haderte also mit meinem Leben und begab mich halbherzig auf die Suche nach einer anderen Wohnung.
     Nach ein paar Monaten traf ich zufällig im, von meinem Wohnbezirk am weitesten entfernten Berliner Stadtbezirk, einen Mitbewohner meines Hauses. Er besuchte mittags dieselbe Kantine und setzte sich zu mir an den Tisch. Wir kamen ins Gespräch, und irgendwann erzählte er, dass er zu seiner Freundin ziehen und die Wohnung aufgeben wolle. Natürlich setzte ich sofort alle Hebel in Bewegung und hatte Glück! Ich zog in meine Traumwohnung. Ein kleines Wolkenschlösschen, ganz oben, direkt unter dem Himmel. Im Sommer genoss ich die Nachmittagssonne auf dem Balkon, schaute in den Sonnenuntergang und erfreute mich mehr oder weniger meines neugewonnenen Lebens. Ein glücklicher Zufall, ein zufälliges Treffen hatte mir diesen Umzug beschert.
     Heute, fünfzehn Jahre später, ist kaum noch etwas davon übrig. Zuerst wurde der Balkon „saniert“. Was vorher steinerne Wände waren, sind nun hässliche Kunststoffplatten in kreischenden Farben. Der Himmel über mir wird verdeckt durch ein Dach. Wozu benötigt ein Balkon ein Dach? Was gibt es Schöneres, als den blauen Himmel oder nachts das glitzernde Firmament über sich?
     Die ehemals tolle Aussicht wurde zugebaut, sechs große betonale menschenverachtende Menschen­verwahrungs­behälter wurden vor meinem Balkon hochgezogen. Den schönen Sonnenuntergang haben jetzt die anderen. Und um dem ganzen Schlamassel noch die Krone aufzusetzen, hat das grausame Schicksal mir neue Nachbarn beschert. Ein Pärchen mit scheußlichem Musikgeschmack und lauten Streitereien. Und rauchen tun sie auch. Die scheußliche Musik bekomme ich übrigens inzwischen von drei Seiten.
     Ich würde so gern hier wegziehen. Wo nur bleibt mein nächster glücklicher Zufall?

Zucker und Fett, mitten in der Nacht

Soeben war ich in einem gemütlichen Kaffeehaus, auf der Suche nach Süßem. Der Stil des Hauses war irgendwie alt, sehr alt. Abgewetztes Holzparkett, hohe Wände, kleine Tische überall im Raum verteilt, emsige Kellner, die dampfenden Kaffee und Kuchen zu den Gästen brachten.
     Ich betrat also diesen großen Raum, fast schon eine Halle, und sofort nahm mich der Oberkellner in Empfang, fragt nach meinem Begehr. Ein Stück Kuchen wäre nicht schlecht, sagte ich, es dürfte auch Torte sein. Moment, antwortet der nette Mann, eilt hinüber zum Tresen und kam mit einem kleinen Teller, einem silbernen Löffel und einem Probierstück seiner neuesten Tortenkreation zurück. Weißes Zuckerzeug, vermischt mit ganz viel Fett und furchtbar lecker.
     Leider kann ich Euch nicht verraten, wo dieses sympathische Kaffeehaus zu finden ist. Denn just in dem Moment, als ich das Tortenstück genussvoll in den Mund schob und mich noch darüber wunderte, dass niemand eine Maske trug, wachte ich auf.