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Sie, nicht ich!

Liebe Radfahrerin an der Kreuzung Dunckerstraße, Ecke Stargarder Straße,

Sie hatten recht, und ich unrecht. Ich bitte um Verzeihung! Wie ich bei meiner heutigen Morgentour feststellen musste, wurde an dieser Kreuzung die Vorfahrtregel geändert. Wenn man aus meiner Richtung kommt, blickt man neuerdings auf ein Vorfahrt-gewähren-Schild. Das hängt ziemlich weit oben und fällt erst auf den zweiten Blick auf, weil an genau dieser Stelle ein neuer Fußgängerüberweg geschaffen wurde. Der hatte mich schon ein paar Wochen beschäftigt, denn die Verkehrsbehörde pinselte zwar die Streifen auf die Straße, montierte aber nicht die dazugehörigen Schilder an, was für Fußgänger recht gefährlich ist, denn die ankommenden Autofahrer sehen die Streifen erst im letzten Moment und müssten scharf bremsen, wenn ein Fußgänger die Straße überquert. Der wiederum weiß nicht, dass die Autofahrer nichts von dem Überweg ahnen und betritt arglos die Straße, in einem trügerischen Gefühl der Sicherheit. Zeitgleich gab es das auch im Bereich Fischerinsel, wo ich deshalb fast einen Passanten zu seinen Ahnen gekachelt hätte. Dank Tempo 30 und zusätzlichem Stau war ich aber langsam genug, um rechtzeitig bremsen zu können. Ich kontaktierte daraufhin sofort die zuständige Behörde und machte sie auf dieses Problem aufmerksam. Zwei Wochen später wurden gelbe Kreuze über die Zebrastreifen geklebt, immerhin.
     Seit wenigen Tagen gibt es aber nun die dazugehörigen Schilder, und zusammen mit diesen wurde in der Dunckerstraße wohl auch das Vorfahrt-gewähren-Schild montiert. Ein Umstand, auf den man ruhig mal mit einem zusätzlichen Schild weiter vorne hätte hinweisen können, dazu sind sie nämlich da. Aber was will man erwarten, von einer Behörde, die nicht mal mehr imstande ist, Zebrastreifen und Verkehrsschilder zusammen anzubringen.
     Sie, liebe Radfahrerin, durfte also fahren, ich hätte warten gemusst.
     Aber nur keine Sorge! Ich schaffe es schon noch, mir diese öffentliche Blamage irgendwie plausibel schönzureden. Zum Beispiel, ich dem ich behaupte – grundsätzlich hatte ich recht, nur eben nicht mehr zum gestrigen Zeitpunkt.

Mit morgendlichen Grüßen

Sunlion Sonniglöw‘
Teilzeitverkehrsschildüberseher

Ich, nicht Sie!

Liebe Radfahrerin an der Kreuzung Dunckerstraße, Ecke Stargarder Straße,

Vorfahrt hat nicht, wer am lautesten brüllt, sondern – in diesem speziellen Fall – wer von rechts kommt. Das war ich. Ich durfte also fahren, Sie mussten warten.
     Und nein, ich habe die Regeln nicht gemacht, ich bin nur der Bote. Besser, Sie halten sich an die Regeln, sonst erhebt sich demnächst wieder Jammern und Wehklagen, alle schimpfen auf die rücksichtslosen Autofahrer und es werden weiße Fahrräder aufgestellt. Und das woll’n wa doch nich‘, nich‘?

Mit morgendlichen Grüßen

Sunlion Sonniglöw‘
Teilzeitautofahrer

Revolution!

Hey, Scholz, Sie zwielichtiges Bürschchen, Sie. Ja, Sie meine ich – den Rotlinienaffinisten! Das, was sich da jetzt gerade überall in der Republik abspielt, erinnert aber schon irgendwie an vor 33 Jahren, oder? Och, komm‘ Sie schon!
     Na gut, Sie können das vielleicht nicht wissen, Sie sind ja ’n Wessi. Aber ich weiß, wie eine Revolution aussieht, ich hab nämlich schon eine erlebt. Grob geschätzt würde ich meinen, wir befinden uns derzeit irgendwo zwischen Anfang September 1989 und 40. Jahrestag der DDR. Damals gingen die Menschen auch auf die Straße, „illegal“ natürlich, und wurden von Volkspolizisten zusammengeknüppelt. Szenen, wie man sie leider auch jetzt wieder sieht. In Amsterdam hetzt die Polizei sogar Hunde auf Demonstranten, die einfach nur ihre Freiheit zurückforderten.
     Also wenn ich mal grob ins Blaue raten sollte, würde ich sagen, das ist der Anfang vom Ende! So begann es auch in der DDR. Die Menschen gingen auf die Straße, erst ein paar, dann ein paar mehr und am Ende waren es viele. Das was hier gerade entsteht, werden Sie wohl nicht mehr aufhalten können. Außer vielleicht, sie „globalisieren“ die Lösung des Problems. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Sozialdemokrat das Volk zusammenschießen lässt.
     Während sich die Proteste derzeit nur um die Corona-Maßnahmen drehen, könnte es in wenigen Wochen schon um das große Ganze gehen – die Zustände in diesem Land: Marode Infrastuktur, Korruption, Kriminalität, Lobbyismus, Energiesicherheit bei bezahlbarer Energie, schlechte Bildung und so weiter.
     Sie wissen doch – den letzten beißen die Hunde! Den riesengroßen Schrotthaufen, den Merkel hinterlassen hat, hätte ich an Ihrer Stelle nicht übernommen. Das Ergebnis wird wohl an Ihnen hängenbleiben, im Guten wie im Schlechten. Und die Corona-Maßnahmen sind nicht nur das Saure-Sahne-Häubchen obendrauf, sie bergen das Potential, die ganze Gesellschaft zu sprengen, allein schon wegen der horrenden Kosten in Höhe von über 1 Billion Euro. Das ist eine Eins mit zwölf Nullen: 1 000 000 000 000!
     Es kann nicht ewig so weitergehen wie bisher, kein Staat hält solche Zuständen lange aus. Eine historische und juristische Aufarbeitung wird auf jeden Fall folgen, die Frage ist nur, wie hoch Sie die Rechnung noch treiben wollen, bis es knallt. Besser, Sie begreifen Omikron als eleganten Ausweg aus der Krise, ein Geschenk des Himmels, das man besser nicht ungenutzt vorüberziehen lässt.
     Zum Schluss noch ein interessanter Vergleich, für alle, die noch nie eine echte Epidemie gesehen haben: Ab 1347 wütete die Pest fünf Jahre lang und forderte allein in Europa 25 Millionen Menschenleben, was etwa einem Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung entsprach. Weltweit sollen es mehr als 200 Millionen gewesen sein. Die Spanische Grippe 1918 forderte in drei Jahren zwischen 20 und 100 Millionen Menschenleben, in Deutschland waren es über 400 000.

Akku? Aua!

Es ist noch keine zwei Monate her, da hatte ich mit meinem Chef über Elektroautos diskutiert und festgestellt, dass wir beide derselben Ansicht sind – die Technik ist derzeit noch nicht alltagstauglich. Zwar steigen die Reichweiten immer weiter an, und auch die Ladezeiten verkürzen sich immer mehr, aber ohne ausreichend viele Ladestationen, die derzeit vor allem in ländlichen Gebieten fehlen, und die nötigen Energieressourcen (in wenigen Tagen werden drei weitere Atomkraftwerk stillgelegt), wird das wohl nichts mit der neuen heilen Autowelt.
     Was aber bisher noch viel zu wenig thematisiert wurde, zumindest habe ich noch nirgendwo etwas darüber gelesen, ist der unvermeidliche Akkuverschleiß. Jeder, der sein Smartphone oder Laptop länger nutzt als nur bis zur nächsten Neuerscheinung, stellt irgendwann nach zwei, drei Jahren fest, dass die ursprünglich vom Hersteller angegebenen Laufzeiten nicht mehr erreicht werden, die Geräte öfter aufgeladen werden müssen und ein Akkutausch ansteht. Je nach Hersteller und Typ kann ein neuer Laptop-Akku schon mal ein- bis zweihundert Euro kosten, und das, obwohl es sich dabei um handliche, kleine Formate handelt. Wenn diese kleinen Dinger also bereits bis zu 200 Euro kosten, wie viel kosten dann erst Akkus, die fast die gesamte Bodenfläche eines handelsüblichen Fahrzeugs einnehmen?
     Die Antwort liefert Tesla: So viel wie ein VW Golf! Damit schwebt ein gigantisches, unausweichliches Damoklesschwert über jedem E-Auto-Käufer, weil die Reichweiten von E-Autos schon im Neuzustand oft nur mager sind und sich ab dem ersten Aufladen praktisch sofort weiter reduzieren. Nach zwei, drei, vielleicht auch erst nach fünf Jahren, dürfte sich die Reichweite so weit reduziert haben, dass ein Akkuaustausch unvermeidlich ist. Aber wer hat dann einfach mal so 20.000 Euro zur Hand? Selbst die Hälfte davon wäre noch zu viel. Ein Verkauf des Fahrzeugs würde schwierig werden, denn der potentielle Gebrauchtwageninteressent erkennt hoffentlich rechtzeitig das Problem und verzichtet auf den Kauf, da er ansonsten den schwarzen Peter behält. Oder anders formuliert: Gebrauchte Elektoautos sind schwer verkäuflich.
     Eine Lösung könnten vielleicht tauschbare Akkus sein, der alte wird vom Akkuhändler gegen einen bestimmten Betrag aufge- und ein neuer verkauft. Aber selbst dann wird der Autobesitzer wohl mehrere tausend Euro hinblättern müssen. Wie das funktionieren soll, ist mir ein Rätsel. Man stelle sich vor, Besitzer von Benzin- und Dieselfahrzeugen müssten alle fünf Jahre für mehrere tausend Euro einen neuen Tank kaufen und einbauen lassen!

Die blonde Stimme ist verstummt

Mitte der Achtziger schlenderte ich gelangweilt durch ein Schallplattengeschäft in Ost-Berlin. Das Angebot war bekanntlich nicht sonderlich attraktiv, überwiegend Musiker aus der DDR, vielleicht noch die eine oder andere Single von westlichen Bands, die in Lizenzproduktion hergestellt wurden. LPs von ausländischen Bands waren nur unterm Ladentisch zu bekommen, und das auch nur, wenn man Beziehungen hatte. Die hatte ich damals noch nicht, also musste ich mit dem Rest vorlieb nehmen.
Beim Stöbern entdeckte ich plötzlich ein Live-Album der ungarischen Band Omega, die ich bis dahin noch nicht gekannt hatte. Die Hülle enthielt zwei Schallplatten und hob sich schon durch das kreative Design, die Druckqualität und das glänzende Cover vom traurigen Rest im Laden ab. Ohne auch nur einmal reinzuhören, kaufte ich das Album, was jedem Werbeskeptiker verdeutlichen sollte, wie wichtig eine attraktive Produktverpackung ist.
     Es war ein Glücksgriff! Die Musik aus den Sechzigern und Siebzigern war ungewöhnlich kreativ und konnte mit westlichen Bands der Zeit locker mithalten. Die ungarischen Texte sind für westliche Ohren zwar ungewöhnlich, aber nach kurzer Gewöhnungszeit macht die Musik richtig Spaß, zumal Ungarisch eine sehr wohlklingende Sprache ist. Das Album gilt unter Audiofans übrigens als eine der besten Live-Aufnahmen der damaligen Zeit. Nachdem es mir gelang, mangels vernünftigem Equipment zwei Monoplattenspieler durch trickreiches Zusammenstöpseln auf Stereo umzupolen, stand ich plötzlich mitten drin im Stadion, umringt von tobenden Fans. Die erste Stereo-Erfahrung im Leben vergisst man nie.
     Später, Mitte der Neunziger, entdeckte ich das Album in Form zweier CDs in einem Kaufhaus und entschied mich, es erst nach meinem Urlaub zu erwerben. Blöde Idee! Ich habe die CDs nie wieder gesehen, und auch bei Ebay sind sie nicht zu kriegen, denn wer sie ergattern konnte, gibt sie nicht wieder her.
     Heute nun habe ich erfahren, dass der blonde Sänger Janos Kobor am Montag verstorben ist. Zwei weitere Bandmitglieder sind vor einigen Monaten bereits von uns gegangen.
     Zum Gedenken empfehle ich den Superhit „Ejfeli koncert“, natürlich in der Liveversion mit Orchester und unbedingt laut! Die deutsche Übersetzung erlaubt uns einen Einblick in den Backstagebereich einer großen, auch international erfolgreichen Rockband, deren Ende mit dem Ableben des charismatischen Sängers nun leider besiegelt sein dürfte:

Mitternachtskonzert

Herzerschütternder Sonnenuntergang hinter dem Kessel,
wo vor dem Konzert uns zehntausend erwarten.
Weiter hinten bei den Kulissen
schüttelt ein älterer Mann seinen Kopf und schenkt sich noch mal ein.

Zehntausend Herzen trommeln gemeinsam,
die Töne explodieren.
In der aufleuchtenden Nacht scheint es,
als ob zehntausend Stühle sich zueinander neigten.

Der Nebelzauber ist aus, nur eins bewegt uns.
Runter von der Bühne, wieder auf die Erde.
Der zeitungsbleiche Mond scheint,
alles ist ausgestorben. Der Abend ist für immer vergangen.

Es leben so viele Menschen auf der Erde,
so müde wie ich ist keiner.
Ich schau auf ein zerknittertes Foto von uns,
es liegt auf der Erde. Der Wind hebt es dann sanft empor.

Die Falle ist zugeschnappt

Der von vielen erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Thema Corona ist eine Katastrophe, ein echter Schock! Ausnahmslos alle staatlichen Maßnahmen wie Kontakt­beschränkungen, Beschränkungen von Freizeit- und Kultureinrichtungen, Ladengeschäften, Sport, Gaststätten usw. wurden als mit dem Grundgesetz vereinbar bezeichnet. Dabei spottet schon der Satz: „Während des Gesetzgebungsverfahrens waren darüber hinaus fachliche Stellungnahmen zu allen relevanten Fragen öffentlich verfügbar und wurden breit diskutiert“ jeder Beschreibung. Eine breite öffentliche Diskussion? Viele der mir bekannten ernstzunehmenden Maßnahmengegner, darunter mehrere habilitierte Ärzte und Wissenschaftler wie der bekannte Prof. Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr. Ulrike Kämmerer wurden gar nicht öffentlich gehört oder konnten ihre Meinung in deutschen, öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen nicht zur Diskussion stellen, was erstaunlich ist, denn es handelt sich um ausgewiesene Kapazitäten in ihrem Fachbereich. Bhagdi hat als Epidemiologe und Mikrobiologe in Deutschland mehrere tausend Ärzte ausgebildet. Wodarg machte sich einen Namen als Mitglied bei Transparency International und als Ghostbuster, der die Hintergründe des Schweinegrippen-Epidemie-Skandals aufdeckte. Und Kämmerer hatte bereits bei diversen Verfahren vor Amtgerichten als beratende Expertin zur Seite gestanden, zum Beispiel als es um die Fähigkeiten des PCR-Tests ging, der im Grunde nur nachweisen kann, dass die Molekülabschnitte des Virus, auf den er spezifiziert wurde, vorhanden sind, nicht jedoch, ob es sich um komplette vermehrungsfähige Viren handelt, und schon gar nicht, ob die infizierte Person auch daran erkranken wird.
     Das wäre aber wichtig, denn aus den Testergebnissen speist sich die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, ein Wert, der angibt, wie viele Personen von 100.000 getesteten ein positives Ergebnis hatten. Und auch hier gibt es Kritiker, welche die Berechnungsgrundlage in Frage stellen, zum Beispiel weil negative Tests in den Berechnungen nicht berücksichtigt wurden.
     Sicher, ihre Ansichten sind umstritten. Aber gerade deshalb wäre eine öffentliche Diskussion unter gleichrangigen Experten wichtig gewesen, denn nichts ist wirkungsvoller, als nach einer hieb- und stichfesten wissenschaftlichen Beweisführung der Gegenseite öffentlich bekennen zu müssen, man hat sich geirrt. Das hätte den Maßnahmenkritikern schlagartig den Wind aus den Segeln genommen und vielleicht so manche Querdenker-Demo im Keim erstickt. Doch anscheinend war das nicht gewünscht. Teile und herrsche.
     Sie alle kamen nicht zu Wort. Stattdessen wurden sie diffamiert und diskreditiert, insbesondere von sogenannten Faktencheckern, in deren Teams wohl meist nicht ein einziger Mediziner zu finden ist. Stattdessen drückten zwielichtige Gestalten wie Karl Lauterbach mehr oder weniger regelmäßig mit ihrem Hintern die Studiosessel platt. Letztes Jahr konnte er 31 Mal seine Corona-Panik unters Fernsehvolk bringen. Fachlich fundierte Aussagen, wie man sie von oben genannten Personen massenhaft im Internet findet, habe ich von ihm nicht ein einziges Mal gehört.
     Mit diesem verheerenden Urteil hat das Bundesverfassungsgericht nun staatlicher Willkür Tür und Tor geöffnet. Mit den bisher schon genutzten, umstrittenen Zutaten wie Tests und Inzidenzien, können die Regierenden die sogenannte Pandemie noch unendlich lange weiter ausdehnen. Zweimal im Jahr kommt eine neue Mutante vorbeigerauscht, diesmal Omikron aus Südafrika, selbstverständlich gefährlicher und tödlicher als je zuvor, Karl Lauterbach steht schon bereit. Das natürliche saisonale Grippegeschehen, welches uns seit Jahrtausenden begleitet, wobei eine Grippewelle nicht nur von Influenza- sondern auch von Corona-Viren bestimmt wird, kann so zweimal im Jahr zur Einschränkung bürgerlicher Freiheiten missbraucht werden. Auf Ewigkeit, ahmen!
     Der zukünftige Bundeskanzler Scholz hatte sich übrigens noch im September gegen eine Impfpflicht ausgesprochen, natürlich nicht eindeutig, sondern in schönstem verklausuliertem Politikerkauderwelsch: „ „Ich finde es falsch, wenn jetzt eine Debatte beginnt über Impfpflichten und ähnliches“. Doch plötzlich, kaum ist die Wahl gelaufen und der Drops gelutscht, setzt er sich für eine Impfpflicht ein! Nach Hartz 4, Rentenkürzung und Pipapo einmal mehr: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Dass diese Lügner abends noch in den Spiegel sehen können, ist schon erstaunlich. Und war da nicht noch eine andere Sache, die gegen Krankheiten schützt, warte mal, wie hieß die gleich, irgendwas mit I. Ach ja, richtig – Immunsystem?
     Nach dem Gefälligkeitsurteil des Bundesverfassungsgerichtes können wir uns nun an fünf Fingern abzählen, wie eine Verfassungsklage gegen die Impfpflicht ausgehen würde. Aber die Impfung ist ja sicher! Und wir sind bislang noch keine Aliens geworden, sagte Olaf Scholz erst kürzlich. Glück gehabt! Bis jetzt! Und hieß es nicht ursprünglich: Zweimal geimpft reicht vollkommen aus? Nee, halt – erst mit Booster ist man wirklich sicher! Vielleicht ist aber auch ein Booster-Abo nötig! Man muss es fünfmal spritzen, beim fünften Mal klappts immer!
     In medizinischen Bereichen gibt es bekanntlich jetzt schon zu wenig Pflegekräfte. Das ist der Grund für die immer wieder auftretenden Überlastungen auf Intensivstationen, nicht Corona. Aber auch das kümmerte das Bundesverfassungsgericht nicht. Der Status Quo muss beibehalten werden.
     Wenn nun die Impfpflicht in Pflegeberufen eingeführt wird, werden weitere Pflegekräfte kündigen. Das führt dann zu noch mehr Überlastung. Merkt Ihr was? Mit der Überlastung als Begründung kann es mit den Grundrechte-Einschränkungen ewig so weitergehen. Mehr Kündigungen, weniger Nachwuchs, die älteren Kräfte gehen in Rente. Und am Ende ist niemand mehr da, also wird das Land zugesperrt, für immer und ewig, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten.
     Wieviel Pflegekräfte hätte man wohl für die 75 Milliarden Euro neu hinzugewinnen können, wenn man auf alle anderen Maßnahmen verzichtet und das Geld in die Ausbildung und bessere Bezahlung gesteckt hätte? Ich verrat’s Euch: Bei einem Monatsgehalt von 10.000 Euro Brutto und einer Arbeitszeit von 20 Jahren, genau 31.250 Personen (bei gleichzeitiger Anpassung der Gehälter von bereits tätigen Pflegern entsprechend weniger).
    Warum tue ich mir das hier eigentlich an? Weil ich den Vorwurf meines ersten West-Chefs nach der Wende nicht mehr aus dem Kopf bekomme, als er angesichts der viel zu lange ertragenen DDR-Diktatur sagte: „Warum habt ihr nichts getan?“
    Nach dem gestrigen Schock habe ich beschlossen, etwas zu tun. Soeben habe ich einen Anwalt kontaktiert, um mit ihm die Möglichkeiten zu erörtern, gegen die mutmaßlich verfassungswidrigen 2G- und vor allem 2G-plus-Regeln juristisch vorzugehen. Warum müssen Geimpfte und Genesene noch einen tagesaktuellen Test machen, wenn sie doch geimpft und genesen sind? Warum dürfen Nichtgeimpfte und -genesene dies nicht in Anspruch nehmen? Entweder ist der Test positiv oder negativ, was spielt da der Impfstatus für eine Rolle?
    Das könnte teuer werden, also – liebe Millionäre – wenn Ihr Gutes tun wollt, nur zu!

Diese laute, nervige Stadt

Unter dem Büro, in welchem ich tagtäglich meinen Lebensunterhalt bestreite, befindet sich die Ein- und Ausfahrt einer Tiefgarage. Auf Grund einer ziemlich ungünstigen Konstellation aus Garage, abknickendem Straßenverlauf und mehreren Geschäften, die einen stetigen Lieferverkehr erzeugen, kommt es an dieser Stelle alle paar Minuten zu Staus, wegen Fahrzeugen, die in der zweiten Reihe parken, oft hinter- und nebeneinander, oder eben vor der Garageneinfahrt. Dementsprechend nervtötend sind auch die per Hupe ausgetragenen, aggressiven Auseinandersetzungen, besonders im Sommer, bei geöffneten Fenstern.
     Soeben parkte wieder mal ein großer Lkw direkt vor der Einfahrt und blockierte die parkbedürftigen anderen Verkehrsteilnehmer. Der erste in der Warteschlange stand mit rechts gesetztem Blinker in zweiter Reihe und konnte nicht in die Garage einfahren. Direkt hinter ihm stand ein Fahrzeug der Verkehrspolizei und kam ebenfalls nicht voran. Aber anstatt sich den Täter, also den Lieferfahrer, zur Brust zu nehmen, lieferte sich einer der Polizisten, mit einem absurd langen schwarzen Vollbart, der vor zwanzig Jahren vermutlich noch die Dienstaufsicht auf den Plan gerufen hätte, eine Diskussion mit dem Opfer, dem wartenden Parkhausmieter. Und da dieser nicht bereit war, einfach weiterzufahren und sich ein wenig die Räder zu vertreten, nahmen Sie ein Anzeige wegen Verkehrsbehinderung auf. Vom eigentlichen Verursacher der Garagenblockade notierten sie sich lediglich die Nummernschilder, seine Personalien nahmen sie nicht auf. Mit etwas Glück wird er vielleicht ungeschoren davonkommen.
     Was für eine scheiß Stadt ist Berlin doch geworden!

Die rote Linie

Nicht umsonst haben die Väter des Grundgesetzes das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit in eben dieses Grundgesetz hineingeschrieben. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Abwehrrecht gegen den Staat. Artikel 2, Absatz 2 schützt die Bürger vor körperlichen Übergriffen jeglicher Art durch staatliche Behörden und ihre Bediensteten wie etwa Folter, körperliche Züchtigung und Bestrafung wie Peitschenhiebe oder Handabhacken, was im Mittelalter bei notorischen Dieben auch hier in Europa gern praktiziert wurde. Ebenso schützt er vor Hinrichtungen, egal ob mittels Vierteilen, Enthauptung, Erschießung oder Elektrischen Stuhl. Unverhältnismäßige Gewalt durch die Exekutive, wie etwa Polizisten, die grundlos auf Demonstranten einprügeln, soll durch dieses Grundrecht ebenso vermieden werden.
Nun betreffen auch medizinische Eingriffe die körperliche Unversehrtheit. Eine Kanüle, ein Skalpell, dringt in den Körper ein und verletzt das Gewebe. Pharmazeutisch wirksame Substanzen verändern den Stoffwechsel, beeinflussen Körperfunktionen. Deshalb muss ein Patient, beispielsweise vor einer Operation, auch genauestens aufgeklärt werden, über Vorteile und Risiken, und dem Eingriff zustimmen.
Auch eine Impfung ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Der mittels Spritze injizierte Wirkstoff soll eine bestimmte, erwünschte Wirkung erzielen. Er kann jedoch auch unerwünschte Wirkungen, sogenannte Nebenwirkungen entfalten. Daher muss es eines jeden Menschen freier Entscheidung überlassen bleiben, ob er sich einer Behandlung unterziehen möchte oder nicht. Er muss das Recht haben, relevante Informationen über Vor- und Nachteile der Impfung zu sammeln und abzuwägen, ob er bereit ist, das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen für die erwünschte positive Wirkung in Kauf zu nehmen.
Dies gilt ganz besonders für Wirkstoffe, deren Nebenwirkungen wegen der Kürze der Zeit noch gar nicht absehbar sind. Manche Krankheiten entwickeln sich langsam, zeigen ihre verheerenden Auswirkungen erst nach langer Zeit, wie etwa bei Krebs. Und selbst dann muss erst mal ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Arznei als Ursache hergestellt werden. Es dauerte mehrere Jahre, bis überhaupt erkannt wurde, dass ein während der Schwangerschaft eingenommenes, zunächst unverdächtiges Schlafmittel namens Contergan fruchtschädigend wirkte und bei Kinder schweren Missbildungen hervorrief.
Wie kann man angesichts von rund zehntausend durch Contergan geschädigten Kindern, angesichts von hunderten durch den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix an Narkolepsie erkrankten Personen, jetzt, nach nur einem Jahr Einsatz von Corona-Impfstoffen, bereits behaupten, diese seien unbedenklich und eine allgemeine Impfpflicht fordern? Dank aktueller Studien und Statistiken sind heute bereits katastrophale Auswirkungen für das Leben und die Gesundheit Geimpfter feststellbar. Wie wird sich das dann erst in weiteren fünf Jahren darstellen? Oder in zehn?
Aus den letzten Wochen und Monaten der DDR weiß ich, dass die unter Bekannten und Kollegen ausgetauschten Gerüchte und Tuscheleien nur die sichtbare Spitze der tatsächlichen, später bekanntgewordenen Ereignisse waren. Die ins Ausland flüchtenden Bürger, die maroden, vollkommen veralteten Betriebe, der aufkeimende Widerstand, die verbotenen Demonstrationen. Da frage ich mich heute – was ist dran, an den Beobachtungen vermehrt durch die Städte rasender Rettungswagen, die angeblich überlaufenden kardiologischen Stationen und den sich weigernden Ärzten, Impfschäden anzuerkennen, an zuständige staatliche Stellen weiterzuleiten und zu dokumentieren? Vielleicht sind auch heute die Ausmaße wieder größer als bisher bekannt. In den Stellungnahmen heißt es hinterher immer: Schlimmer als angenommen, stärker als erwartet, schwerer als vorausberechnet.
Aber warum ist die körperliche Unversehrtheit eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf? Weil der Mensch eben ist, wie er ist. Weil er dazu neigt, Grenzen zu überschreiten, was in guten Zeiten durchaus seine Vorteile hat. Allein dieser Neigung verdanken wir die Erkenntnis, dass die Erde eben keine Scheibe ist und auch nicht der Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Der Mensch überschreitet Grenzen aber ebenso im schlechtesten Sinne, wie etwa in Kriegen. Massenmord, also das massenhafte Abschlachten ganzer Bevölkerungsgruppen, ist keine Erfindung der Neuzeit, gipfelte jedoch vor nicht einmal hundert Jahren im bis ins Detail geplanten Massenmord des Holocausts mit industriellen Ausmaßen. Erst nach Ende des großen Krieges, der mindestens 60 Millionen Menschen das Leben kostete, kam die Menschheit wieder zu Sinnen und traf verbindliche Übereinkommen zum Schutz der Zivilisation, darunter auch im Nürnberger Kodex, der fortan verhindern sollte, dass Menschen noch einmal für medizinische Zwecke als Versuchskaninchen missbraucht werden, wie in den Konzentrationslagern der Nazis.
Nur wenige Jahrzehnte später dreht die Menschheit plötzlich wieder durch, wegen eines schwer nach­zu­weisenden Partikels, eines Virus, dem die Wissenschaft sogar den Status als Lebewesen aberkannt hat, weil es keinen Stoffwechsel besitzt. Was eben noch wenige Monate dauern sollte, um die Intensivstationen nicht zu überlasten (flaten the curve), inklusive mehrfacher Dementis bezüglich Rechteeinschränkungen und Impfpflicht, hat sich nun zu einem Horrortrip verselbständigt, der wohl so bald nicht enden wird, wenn das Bundes­verfassungs­gericht nicht endlich mal aufwacht und dem ganzen Spuk ein Ende bereitet. Ein vollkommen natürlicher Prozess, nämlich das Anwachsen von grippeähnlichen Erkrankungen mit Beginn der kalten Jahreszeit, wird von skrupel- oder einfach nur ahnungslosen Politkern ausgenutzt, um Menschenrechte zu schleifen, Gesellschaften zu spalten und ein faschistoides Unterdrückungssystem zu erreichten, das wir längst überwunden glaubten. Während in Europa die Menschen noch zu Hause eingesperrt werden, ist man in Australien sogar noch weiter und interniert positiv getestete Personen in Internierungslager.
Schon gibt es erste Videos von Neugeborenen mit ungewöhnlichen Erkrankungen, deren Mütter während der Schwangerschaft geimpft wurden. Alles nur Zufall? Fake News von Covid-Leugnern? Schon möglich, wer kann das sagen? Es gibt ja keine Langzeiterfahrungen! Vielleicht sind diese Bilder, die Berichte von plötzlich verstorbenen Fußballern und anderen Personen, die unerwartet aus dem Leben gerissen wurden, nur der Anfang einer Gesundheitskatastrophe globalen Ausmaßes?
Das Robert-Koch-Institut beziffert die Anzahl der insgesamt in Deutschland an Covid-19 gestorbenen Personen mit rund 100.000. Eine wirklich erschreckende Zahl! Merkwürdig nur, dass bei Grippeepidemien die Toten nicht aufaddiert, sondern immer nur pro Saison gezählt werden. So starben in der Wintersaison 2017/18 über 25.000 Menschen. Hat man darüber auch nur ein Wort gehört? Haben die Medien, die Wissenschaftler, die heute rund um die Uhr im Panikmodus oszillieren, damals auch nur einmal warnend den Finger erhoben?
Teilt man die 100.000 Corona-Toten durch vier Wellen, kommt man auf denselben Wert, was immer noch entsetzlich viel wäre. Jedoch verbindet das Institut diese Zahlen aktuell mit dem Hinweis „im Zusammenhang mit Corona gestorben“. Vorher lautete der Hinweis noch „mit oder an Corona gestorben“. Oder anders formuliert: Man weiß es nicht genau. Ein Armutszeugnis für eine staatliche Behörde, die sich anmaßt, ein ganzen Land lahmzulegen, über 80 Millionen Menschen einzusperren und eventuell auch noch zwangszuimpfen. Dabei kann man selbst in den sogenannten Mainstreammedien inzwischen nachlesen, dass diese Zahlen umstritten sind, da jedem Patienten als erstes ein Corona-Teststäbchen in die Nase gesteckt wird und dabei möglicherweise ein positives Ergebnis entsteht. Ob derjenige danach an Herzversagen stirbt oder einer gewöhnlichen Lungenentzündung, wird eventuell nicht mehr so genau nachgeprüft, denn für Corona-Patienten gibt’s mehr Geld. Dabei hatte der ehemalige Leiter der Hamburger Pathologie, Prof. Püschel, bereits Anfang 2020 bei seinen Obduktionen festgestellt, dass alle an Corona Verstorbenen schwere Vorerkrankungen hatten. Oder anders formuliert: SARS-Cov2 ist nicht das gefährliche Killervirus, bei dem sich in den Straßen die Leichen stapeln. Dass der ständige Engpass auf den Intensivstationen nicht den Corona-Patienten angelastet werden kann, das sollte selbst der letzte Hinterwäldler aus dem Sumpf kapiert haben, seit dem legendären Auftritt eines Krankenpflegers bei der Bundespressekonferenz.
Wer garantiert uns, dass nach Einführung einer Impfpflicht gegen die Covid-Erkrankung, mit der Begründung knapper Intensivbetten und Pflegekräfte-Ressourcen, nicht bereits der nächste verrückt gewordene Gesundheits­minister hinter der Ecke lauert, um Amok zu laufen? Mit derselben Begründung – knappe Ressourcen – könnte er auf die Idee kommen – Menschen haben doch zwei Nieren, obwohl man auch mit nur einer leben kann. Sie haben auch zwei Lungenflügel, obwohl man den Alltag auch mit nur einem bewältigen kann. Also geben wir doch eines davon den Menschen ab, die schon seit Monaten an der Dialyse hängen, oder an Beatmungsgeräten. Spenderorgane sind eben knapp, da muss man solidarisch sein! Es geht nicht, dass einige Egoisten auf die in den Grundrechten verankerte körperliche Unversehrtheit pochen und ethische Prinzipen für sich beanspruchen.
Ausgewählt wird der glückliche Spender per Zufall. Bei 80 Millionen Mitbürgern ist die Chance recht gering, dass es einen selbst trifft, wozu sich also aufregen? Warum Widerstand leisten? Alle machen mit, und wen es erwischt, der wird so lange mit Propaganda eingelullt, bis er lächelnd in die laufende Kamera verkündet, wie glücklich er doch sei, der Gesellschaft einen solchen Dienst erweisen zu dürfen. So wie damals in der DDR, wo schmutzbedeckte Arbeiter in den Nachrichten von der erneuten Übererfüllung des Fünfjahresplans faselten und die strikte Umsetzung der Beschlüsse des 11. Parteitags der SED forderten, während die Menschen im Land genau wussten, wie es um die marode Wirtschaft bestellt ist.
Von Nieren und Lunge ist es dann nur noch ein kleiner Sprung, hin zu den Organen, die nur einmal vorhanden sind. Sie werden gewonnen bei jeglichem unwerten Leben, den nichtsnutzigen Arbeits- und Obdachlosen, die nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen. Die brauchen ihr Herz ja nicht mehr und können es jemandem spenden, der etwas für die Gesellschaft beiträgt.
Reine Fantasie? Vollkommen an den Haaren herbeigezogen? Nach der Entwicklung der letzten zwei Jahre und dem derzeitigen hysterischen Gekreische nach einer Impfpflicht für alle bin ich mir da nicht mehr so sicher. Erste Schritte in diese Richtung sind bereits sichtbar. In England wurde eine Opt-out-Regelung etabliert, das bedeutet, nahezu jeder Erwachsene ist automatisch Organspender, es sei denn, er spricht sich aktiv dagegen aus. Eine beängstigende Vorstellung, angesichts der Tatsache, dass immer mal wieder für unheilbar komatös erklärte Menschen plötzlich aufwachen.
Genau darum stellen die Grundrechte eine unüberschreitbare rote Linie dar, die sagt: Stopp! Bis hierhin! Und keinen Schritt weiter!

Ist Spahn ein Rindvieh?

Irgendwo habe ich mal gelesen, wenn man Aussagen in Frageform kleidet, kann man nicht verklagt werden, weil der Beschriebene ja die Möglichkeit hat, mit „nein“ zu antworten. Also, Spahn, Sie … Sie …
     Dass Sie nicht mehr alle Spähne am Klotz haben, ist mir schon länger klar, aber jetzt haben Sie echt den Vogel abgeschossen. Eine Impfpflicht für Pflegekräfte wäre ja noch einigermaßen nachvollziehbar, wenn wir’s bei der sogenannten Corona-Pandemie mit einer echt schrecklichen Seuche zu tun hätten, bei der sich in den Straßen die Leichen stapeln. Aber Profifußballer? Wieso denn ausgerechnet Profifußballer? Wieso nicht beispielsweise auch Amateur­tischtennis­spieler?
     Halt mal, jetzt hab ich’s! Bestimmt wegen der Orgien in der Vereinsgemeinschaftsdusche!

PS: Wenn es sich um eine wirklich so furchtbare Seuche handelt, wieso lebe ich dann noch? Und alle anderen, die ich kenne?

PPS: Und wieso müssen Passagiere im öffentlichen Nahverkehr plötzlich geimpft, genesen oder getestet sein? Ich meine, die tragen alle FKK2-Masken! Feinststaubarbeitsschutzmasken! Das beste, wo gibt! Taugen die etwa doch nichts?

PPPS: Sag mal, Bundesverfassungsgericht, wofür brauchen wir Dich eigentlich noch, wenn Du in der schlimmsten Krise seit dem letzten Weltkrieg einfach nicht aus dem Knick kommst? Die Rechte werden immer weiter eingeschränkt, aber niemand steht bereit, um den Irren da oben auf die Finger zu klopfen. Stell Dir mal vor, es wäre wieder Krieg, die Massen würden zum Dienst an der Waffe eingezogen, wer sich weigert, wird erschossen, und am Ende endet die Menschheit in einer Handvoll atomarer Feuerbälle. Du musst zugeben, Bundesverfassungsgericht, dann wäre es ein bisschen zu spät, nicht wahr? Wie ich gerade las, befragst Du neben diversen anderen „Experten“ auch den Drosten vonne Charité. Das ist in etwa so, als würde die Kripo den Kleinkriminellen an der Ecke um Rat fragen, wie man denn die Kriminalität am besten in Griff bekommt. Aber glücklicherweise ist es ja nur eine Pandemie und kein Krieg.
     Wobei, irgendwie ist es doch ein Krieg. Gegen das eigene Volk.
     Ende November soll’s aber endlich so weit sein. Da bin ich ja mal gespannt, was für ein Urteil dabei herauskommt.

PPPPS: Nee, lasst mal, liebe Zeugen Coronas, spart Euch das Schreien und Toben! Wenn Ihr das nach zwei Jahren, vier Wellen und drei Impfungen noch immer nicht geschnallt habt, also das mit dem Krieg gegen das eigene Volk, dann ist Euch eh nicht mehr zu helfen. Übrigens, kleine Anekdote meines Kollegen Alfred (der Name wurde aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen von Anton in Alfred geändert.)
     Was? Ach so, die Anekdote! Also Antons, äh Alfreds Hasimausi arbeitet in einem bekannten Berliner Kranken­haus. Und sie berichtet, dass dort nicht nur die Intensivstationen volllaufen, mit geimpfen und ungeimpften Personen, die an Corona erkrankt sind. Auch die kardiologischen Stationen platzen aus allen Nähten, in ganz Berlin, allerdings überwiegend mit Geimpften, die nun nach der Impfung Herzprobleme bekommen haben. Einen anderen Kollegen, Armin (der Name wurde aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen von Arnim in Armin geändert) hat es diesbezüglich auch voll erwischt. Schwerer Herzinfarkt, ungewöhnlicherweise in der rechten Herzkammer. Sonst betrifft es wohl immer die linke. Warum das so ist, erläutert Euch Dr. Wolgang Wodarg. Ja, ja, schimpft ruhig, ist mir egal. Aber hört ihm wenigstens mal zu. Sein Vortrag ist nämlich echt interessant.

PPPPPS: Ach, noch was, liebe Covidianer: Wie viele Wellen braucht Ihr noch, um dahinterzukommen, dass wir alle verarscht werden?

PPPPPPS: Ich kenne nicht eine einzige an Corona verstorbene Person, wohl aber eine Handvoll Menschen mit impfungsbedingten Gesundheitsproblemen. Ich hoffe, es bleibt dabei.