Ich erhalte wieder vermehrt Werbe-E-Mails. Tabletten für den Bereich untenrum. Wenn die Wirkung ähnlich schlecht ist wie die Rechtschreibung in den Mails, kann ich mir die Einnahme vermutlich gleich sparen.
Witzig finde ich den Hinweis: „Lieferung an die Tür“. Welche da wohl gemeint ist? Die Wohnungstür? Die Schlafzimmertür? Bleibt der Bote gleich noch ein Stündchen da, um sich von der ordnungsgemäßen Einnahme und Funktion der Wundermedizin zu überzeugen? Am wichtigsten aber die Frage: Was macht der Lieferant, wenn ich nicht zu Hause bin? Klingelt er dann beim Nachbarn? „Ey, Digga, kannst du mal die Potenzpillen für den Herrn Sonniglöw‘ entgegennehmen? Hier unten bitte unterschreiben.“
Daraus könnten sich ganz neue, ungeahnte Konstellationen gegenseitiger nachbarschaftlicher Unterstützung ergeben.
… heißt es. Aber mit ganz viel Vorstellungskraft kann man die Sonne knapp unter dem Horizont entlangschleichen sehen, hier an meinem geheimen „Privatstrand“ an der Müritz, wo ich einen bedeutenden Teil meines letzten Romans „Rocketman Fred“ geschrieben habe.
Für die nachfolgenden Bilder musste ich furchtbar bluten! Die Mückenschwärme waren unbeschreiblich, sodass ich mich in der Nachbearbeitung damit begnügt habe, nur die größten, störenden Insekten direkt vor der Linse wegzustempeln. Eigentlich hatte ich geplant, mir mehr Zeit zu nehmen und den beginnenden Sternenhimmel abzuwarten. Aufgrund der ständigen Stechangriffe habe ich mich nach etwa fünf Minuten dagegen entschieden und Reißaus genommen.
Am nächsten Morgen waren die Mücken immer noch sehr zahlreich, bis der Wind auffrischte. Mann, da waren vielleicht Riesenviecher dabei, so was habe ich noch nie gesehen!
Außerdem habe ich gestern bewiesen, dass man auch in einem Golf 7 übernachten kann. Einfach quer auf der Rückbank, die Beine weit angezogen. Aber besonders bequem ist das nicht gerade … aua, mein Rücken …





Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Leute erst mal den Arm hochreißen und „Hier, hier, ich, ich, ich …“ rufen, sobald es etwas zu verschenken gibt, dann aber doch nicht vorbeikommen, um es abzuholen. Da ich das bereits kenne, erstelle ich immer eine Liste und gebe den Interessenten 24 Stunden Zeit, bevor der nächste zur Abholung aufgefordert wird.
Vor zwei Wochen gab es vier gebrauchte Bürostühle im Angebot, durch die jahrelange Benutzung etwas abgegrabbelt zwar, aber noch voll funktionsfähig. Eine Woche später standen sie immer noch im Büro herum, weil die sieben Interessenten nicht wie vereinbart erschienen waren. Nur einer stand wohl vor dem Haus, fand aber die Nummer 78 nicht, die auf einem große Blechschild an die Hauswand geschrieben steht. Was er fand, waren die Nummern 77 und 79.
Wenn man vor einem Haus steht, mit zugegebenermaßen etwas zerklüfteter, unübersichtlicher Fassade, links jedoch die 77 und weiter rechts die 79 bereits entdeckt hat, wo zu Teufel wird die 78 dann wohl sein? Entweder gegenüber auf der anderen Straßenseite (in diesem Fall ist dort ein Park), oder eben genau zwischen den beiden bereits entdeckten Eingängen. Da muss man sich halt mal bewegen und ein wenig herumstöbern! Bescheuerte Menschheit!
Ich habe danach einen Zettel an die Eingangstür gehängt – 4 Stühle zu verschenken. Nach wenigen Stunden haben die anderen netten Mieter sie abgeholt.
Liebe Bautz’ner,
da latschte ich doch heute Abend durch’s Kaufländle, steuerte hinten links die Würstchenschmierstoffabteilung an, und siehe da – kein Bautz’ne Senf! Einen Meter vertikal und zwei Meter horizontal gähnende Leere im Regal. Weder normal, noch süß oder scharf.
Was’n da los? Wird jetzt auch schon Senf gehamstert? Oder streiken die Lieferfahrer, weil sie nicht scharf genug rangenommen werden?
Also echt jetzt, das geht nicht! Ich bin auf Eure hellbraune Edelpaste eingestellt, schon seit über fünfzig Jahren! Ich kann nicht mal eben so auf eine ungewohnte Mischung umgestellt werden. Das ist gesundheitstechnisch viel zu riskant. Irgendwann vor langer Zeit, irgendwo im wilden Westen, also bei München, hat ein Hotel mal versucht, mir Löwensenf unterzujubeln. Da hat’s mir gleich den Stöpsel rausgehauen! Ersatzweise habe ich deshalb, nur um sicherzugehen, heute etwas gekauft, was auch aus Eurer Ecke kommt. Naja, vielleicht nicht ganz aus Eurer Ecke. Aber auch wieder nicht sooo weit weg. Born Thüringer Senf mittelscharf. Ökotest findet den „sehr gut“. Warum? Weil er keine Bäume umbringt, falls man mal in den Wald kackt?
Egal, jedenfalls hätte ich gern meinen Bautz’ner Senf wieder. Den guten mit dem blauen Deckel. Also kommt mal bitte aus’m Knick. Ihr könnt mir den auch gern persönlich vorbeibringen, dann ist er vielleicht besonders frisch, womit er besonders scharf die Zunge zwiebelt.
Also – bis nachher!
Euer Sunlion Löwensenf … äh, Sonniglöw‘
Oder anders formuliert: Der Mann hat noch nichts Nennenswertes in seinem Leben geleistet. Das meiste, was er angestoßen hat, werden wohl andere für ihn erledigt haben. Womit also hat er all die Ehren verdient? Warum darf er in Wohlstand leben, während andere hart arbeitende Menschen kaum über die Runden kommen? Und weshalb sind Monarchien mit dem Privileg ausgestattet, ihre Macht und ihren Einfluss einfach an die Kinder weiterzuvererben, egal ob die überhaupt dazu befähigt sind oder nicht? Warum müssen sie die Krone nicht auch mal an eine andere Familie weiterreichen, die sich wirklich durch herausragende Leistungen zum Wohle des Volkes ausgezeichnet hat? Ist das wirklich gerecht?
Nebenwirkungen? Bei den Corona-Impfungen? Nee, oder?
Doch! Was schon seit Monaten durch die verschwörungstheoretisch-rechtspopulistisch-coronaleugnerisch-covidiotischen Alternativmedien geistert und von echten Fachleuten, also nicht den Pausenclowns vom RKI vorausgesagt wurde, ist nun auch im Mainstream angekommen. Kürzlich ließen sich MDR und ARD Plusminus herab, das Thema endlich einmal in verhaltenen Beiträgen zu behandeln. Heute stellt sich die Berliner Zeitung dem immer ernster werdenden Problem. Auf Achgut.com ist man da schon ein ganzes Stück weiter.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die echten Schwarzseher unter den Untergangspropheten nicht doch noch recht behalten, die vorausorakelten, dass alle Geimpften innerhalb von etwa fünf Jahren an den Folgen der Impfung sterben werden und dies auch wissenschaftlich und sachlich begründen können.
Nun isses also raus! Mein neues Buch. Gedruckt und als Ebook. Ihr habt somit die Wahl. Nur gar nicht kaufen, das geht gar nicht! Schließlich will ich auch mal reich und berühmt werden! Viel Zeit bleibt da nicht mehr.
Die Geschichte um Manfred Mustermann und eine ominöse Lieferung, die eigentlich gar nicht für ihn bestimmt war, ist so ziemlich das Schrägste, was mir je aus den ulkigen grauen Zellen da oben herausgequollen ist. Aber wen wundert’s, wir leben auch in echt schrägen Zeiten. Um all den täglichen Irrsinn einigermaßen heil zu überstehen, kann man nur versuchen, maximal aufgelockert zu bleiben, den Kopf zu schütteln und weiterzuziehen. Oder all den Irrsinn möglichst humorvoll aufzuschreiben, so wie ich.
Zum Probelesen einfach diesen Link anklicken. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!
Rocketman Fred – jetzt überall wo’s gute Bücher gibt.
Schon ulkig, dass Füße stinken, sobald man die Schuhe auszieht, oder? Ich meine, Hände stinken doch auch nicht, wenn man die Handschuhe auszieht. Also wer sich das wieder ausgedacht hat …
Das Verbieten von Zeitungen und Fernsehsendern ist eine Schande und wird einem Wertesystem mit demokratischem Anspruch nicht gerecht. Wer glaubt, im Besitz der besseren Argumente zu sein, sollte es nicht nötig haben, anderen den Mund zu verbieten. Als kleiner Beitrag zur Stärkung der Pressefreiheit hier die neuen Alternativadressen der Webseiten des verbotenen russischen Anbieters RT Deutsch: https://rtde.site/, https://rtde.xyz und https://rtde.team. Wer’s nicht lesen mag, muss ja nicht.
„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“
Evelyn Beatrice Hall (fälschlicherweise Voltaire zugeschrieben)
Schon seit einiger Zeit komme ich mir vor, wie in der Freiluftklapse. Überall nur noch Verrückte. Ich finde das in höchstem Maße beunruhigend, denn wenn man auf der Autobahn unterwegs ist und lauter Geisterfahrer entgegenkommen, ist man vielleicht selbst der Geisterfahrer.
Bin ich also der Verrückte? Oder wird die Welt um mich herum immer verrückter?
Als vor Kurzem der senil-konfuse Joe Biden verkündete, die Russen würden in die Ukraine einmarschieren, hielt ich diese Nachricht für das wirre Gefasel eines alten, kranken Mannes. Die ironische Bemerkung der russischen Außenamtssprecherin, Maria Sacharowa, bestärkte mich in meiner Überzeugung: „Bitte veröffentlichen Sie eine Liste unserer Invasionstermine, damit ich meinen Urlaub planen kann“. Wenige Tage später begann der Krieg. Ein überraschender Schock für die ganze Welt, genau wie die völkerrechtswidrige Annexion der Krim vor etwa acht Jahren. Bereits damals beeindruckte mich die kompromisslose Haltung Russlands, seine nationale Sicherheit notfalls auch mit Gewalt zu verteidigen. Der ebenso kompromisslose Versuch des Westens unter Führung der USA, die Ukraine auf seine Seite zu ziehen, endete mit der unvermeidlichen Einnahme dieser militärstrategisch so wichtigen Halbinsel. Niemals hätte Russland freiwillig auf den Flottenstützpunkt Sewastopol verzichtet, denn er garantiert über Istanbul einen schnellen Zugang zum Mittelmeer, und über Gibraltar in den Nordatlantik. Die einzige Alternative wäre ein riesiger Umweg über die nördliche Barentsee und das Europäische Nordmeer gewesen. Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen NATO und Russland ein gewaltiger militärischer Nachteil für Russland. Stattdessen hätte die NATO diesen wichtigen Hafen übernommen und ihre atomwaffenfähigen Schiffe und U-Boote dort geparkt, direkt vor der russischen Haustür. Atomraketen direkt nebenan, und praktisch ohne Vorwarnzeit, nur wenige Flugminuten von Moskau entfernt.
Ich hatte die Situation damals bereits in meinem Debütroman „Erdenend – Das Ende der Welt“ beschrieben: Ein geopolitisches Schachbrett, bespielt von zwei Gegenpolen. Macht eine Seite einen Zug, so muss die andere reagieren. Die schlechter spielende Seite verliert das Spiel, was im realen Leben verheerende Konsequenzen für Millionen von Menschen nach sich zieht, wie sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zeigte.
Gorbatschows Nachfolger Jelzin, ein korrupter Trunkenbold, verhökerte das ehemalige Volksvermögen an die heutigen Oligarchen (die sich um Steuern drückten) und auch an westliche Unternehmen. In der Folge ging es der normalen Bevölkerung schlecht, Löhne und Gehälter konnten nicht mehr bezahlt werden, der Staat verfiel zusehens. Erst Putin stoppte das Treiben mit harter Hand und brachte das Land wieder einigermaßen ins Lot.
Leider lernte der Westen nichts aus der Krim-Krise und machte munter weiter. Als immer mehr ausländische Waffen in der Ukraine landeten und Präsident Selenskyj zuletzt von atomarer Aufrüstung faselte, war das Maß anscheinend voll.
Krieg ist die schlechteste Form aller Problemlösungen. Aber was, wenn kein anderer Weg bleibt? Wenn die eigene Existenz auf dem Spiel steht? Was tut man, wenn der stadtbekannte Schläger immer näher rückt? Sich bewaffnet? Seine Freunde um sich schart, die kämpferischen Fähigkeiten direkt vor meiner Haustür austestet? Wie würden die USA reagieren, wenn Russland zusammen mit ehemaligen Warschauer-Vertrag-Staaten militärische Manöver in Kanada oder Mexiko, dicht an der amerikanischen Grenze abhalten würde? Die Antwort darauf liefert ein Rückblick auf die Kubakrise.
Nun, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, zeigt der Krieg auch hierzulande seine hässliche Fratze. Ein Restaurant bedient keine Russen mehr, ein russischer Dirigent verliert seinen Job, selbst die bekannte Opernsängern Anna Netrebko traf der Bannstrahl, obwohl sie sich bereits vom Krieg distanziert hatte. Was bitte haben diese Musiker mit dem Krieg zu tun? Haben sie ihn begonnen? Haben sie die Waffen gezückt und sind mit Pauken und Trompeten in die Ukraine einmarschiert? Gestern waren es noch die Ungeimpften, heute knöpfen wir uns jeden vor, der russisch ist. Sippenhaft im Jahr 2022. Schon bei Nazis und Kommunisten eine überaus beliebte Methode.
Jetzt sollen sogar russische Oligarchen enteignet werden. Nicht, dass ich was dagegen hätte, wenn die Superreichen mal etwas abgeben müssen. Aber gibt es nicht Gesetze, die Vermögen schützen? Die verhindern sollen, dass der Staat selbst zum Wegelagerer wird? Anscheinend scheren sich unsere Politiker nicht mehr um Recht und Ordnung. Das bewies kürzlich Kanzler Olaf Scholz, als er Waffenlieferungen an die Ukraine verkündete, was rechtswidrig ist. Und nun werden auch noch russische Medien verboten. RT Deutsch und SNA (ehemals Sputnik, ein Magazin, das Gorbatschows Glasnost und Perestroika als erstes in die DDR brachte und deswegen verboten wurde), dürfen in der gesamten EU nichts mehr veröffentlichen. Wer unliebsame Informationen verbreitet, wird abserviert. Auch das war bereits eine beliebte Methode von Nazis und Kommunisten. Es zählen weder das deutsche Grundgesetz, Artikel 5, noch die EU-Charta, Artikel 11. Letztere ist übrigens besonders schlau formuliert. Erst heißt es großspurig: „Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.“, um dann gleich einschränkend anzuhängen: „Dieser Artikel hindert die Staaten nicht, für Hörfunk-, Fernseh- oder Kinounternehmen eine Genehmigung vorzuschreiben.“ Oder anders formuliert: Du kannst schreiben, was Du willst, außer ich genehmige es nicht. Täusche ich mich oder müffelt es da irgendwie diktatorisch-totalitär zwischen den Zeilen?
Wer sich nun angesichts dieser Zensur hämisch ins Fäustchen lacht, weil die „Russischen Propagandatröten“ endlich zum Schweigen gebracht wurden, dem empfehle ich einen Blick zurück auf den Untergang der DDR. Sie brach nicht zusammen, weil die Menschen im Land unfähig waren. Sie erstickte an ihren eigenen Lügen. Am Unwillen, Kritik zuzulassen und auch andere Meinungen anzuhören. So marschierte das Land blind in die falsche Richtung, ignorierte alle Abzweigungen, die noch eine Korrektur ermöglicht hätten und starb schließlich Ende 1989 mit einem lauten Knall. Als Konsequenz verloren viele Menschen ihre Existenz.
Wer die neuerliche Einschränkung der Pressefreiheit ebenso empörend findet wie ich, dem empfehle ich ein Protestschreiben, direkt an die EU.
Doch wie kommen wir da wieder raus, aus dieser ewigen Dauerkrise? Wie wäre es mit weniger Emotionen, weniger Hysterie und Panik, dafür mehr Gelassenheit, mehr Zuhören und Hineinversetzen in die Gegenseite? Wäre es wirklich zu viel verlangt gewesen, den seit Jahrzehnten geäußerten Bedenken der russischen Seite nach Sicherheit etwas mehr Beachtung zu schenken? Ich bin überzeugt, dieser Krieg wäre vermeidbar gewesen. Als dringende Sofortmaßnahme sollte ein Waffenstillstand vereinbart werden. Denn während ich diese Zeilen hier schreibe, sterben Menschen in der Ukraine, Zivilisten ebenso wie Soldaten beider Seiten. Sie werden erschossen, von Granaten zerfetzt oder unter Trümmern begraben. Sie werden verstümmelt und traumatisiert, für den Rest ihres Lebens. Ich selbst kenne noch die aus dem großen Krieg heimgekehrten Versehrten, die mit abgetrennten Armen und Beinen oder ausgeschossenen Augen versuchen mussten, fortan ihr Leben zu meistern.
Wir sollten endlich aufhören, uns in fremde Angelegenheiten einzumischen. Wir sollten aufhören, anderen Ländern unsere Vorstellungen von Moral und Demokratie aufzwingen zu wollen. Die Völker müssen das Recht haben, ihren eigenen Weg zu finden, auch wenn das für uns manchmal schwer zu ertragen sein mag. Sorgen wir doch erst mal bei uns selbst für demokratische und lebenswerte Verhältnisse, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen. Denn wann immer wir uns eingemischt hatten, wurde es schlimmer statt besser. Vietnam, Irak und Afghanistan sind mahnende Beispiele dafür. Zudem schneiden wir uns nur ins eigene Fleisch.
Und wir sollten dringend unsere Doppelmoral überdenken. Wo waren die Empörungen, die gefeuerten Musiker, die gesperrten Spitzensportler, als die USA völkerrechtswidrig den Irak überfielen? Entweder wir treten Krieg und Gewalt entschlossen entgegen, egal wer ihn beginnt, oder wir halten die Klappe. Es stünde Deutschland ohnehin besser an, seine Mitgliedschaft in der NATO zu hinterfragen. Ein neutraler Status, vergleichbar mit dem der Schweiz, würde eine Menge Probleme bereits im Ansatz beseitigen. Und den Schweizern geht’s doch echt gut, oder?
