Menü Schließen

Echt Bombe!

Da dreht man Euch nur mal kurz den Rücken zu und schon schickt Ihr mir Hilfspakete! Lag doch eben neben einem erwarteten Päckchen noch ein weiteres unerwartetes im Briefkasten. Ohne Absender. Aber mit mir als Empfänger. Sehr verdächtig! Vielleicht eine Bombe? Von einem der auszog, mich das Fürchten zu lehren? Der womöglich meine Bücher nicht mochte?
     Daher legte ich das Päckchen lieber vorsichtig in die Spüle, ging in Deckung und öffnete den Umschlag gerissen raffiniert und ganz unorthodox an der gegenüberliegenden Seite. Zum Vorschein kamen fünf blaue OP- und eine FKK-2-Maske, momentan noch ohne die atmungsaktiven Löchlein. Außerdem drei Tücher zum Löwenpfötchendesinfizieren.
     Also vielen Dank, lieber unbekannter Spender, hast mir sehr geholfen! Die neuen Masken reichen mindestens bis zur 19. Welle.
     Damit könnte ich einfacher Wald-und-Wiesen-Dichter fast schon rundum glücklich sein. Fehlt eigentlich nur noch das einsame Haus am See. Aber kommt Zeit, kommt Millionär. Oder Millionärin? Einfach das Haus in einen wattierten Umschlag stecken und her damit. Den See bitte wasserdicht verpacken, danke!
     Mein neues Buch gibt’s übrigens am kommenden Sonntag, und zwar hier an dieser Stelle, frei zum Herunterladen. Fette 177 Seiten mit über 270 Fotos und dem bei mir üblichen flapsigen Text. Also nicht verpassen!

Stillgestanden! Weggetreten!

Ich war bei der Armee. Vom 02. Februar 1988 bis zum 27. Juli 1989. Das ist nun schon über dreißig Jahre her, und dennoch haben sich diese beiden Daten in mein Gedächtnis eingebrannt, denn obwohl wir in keinen Krieg geschickt wurden, war es die schlimmste Zeit meines Lebens. Nie zuvor und nie wieder danach habe ich eine solche Ansammlung von Arschlöchern kennenlernen müssen. Wie schlimm muss das dann erst im Krieg sein?
     Wer das wissen will, vor allem aber wer glaubt, Soldat sein bedeutet Abenteuer, dem empfehle ich dringend den neuen Film „Cherry – Das Ende aller Unschuld“ anzusehen. Er behandelt das Thema Krieg und besonders das, was danach folgt, mit verstörender Intensität. Und er nimmt hoffentlich allen dummbratzigen Jungspunden, die nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen, die Illusion, Soldat sein wäre eine coole, männliche Alternative. Das ist es nämlich nicht.

Besser atmen mit FFP2-Masken

Die zum Schutz vor Corona-Viren inzwischen überall vorgeschriebenen FFP2-Masken sind aus verschiedenen Gründen höchst umstritten. Einer der Gründe ist, dass sie bei Menschen mit Lungenerkrankungen wegen der eingeschränkten Durchlässigkeit die gesundheitlichen Probleme verstärken können. Dagegen gibt es jedoch ein ganz einfaches Mittel! Einfach mit einer Stecknadel ein paar kaum sichtbare Löcher in die Maske stechen, schon klappt es wieder mit dem Durchatmen. Probiert’s doch mal aus! Am besten alle!

Vom Fimmel zur Psychose

Das Unternehmen, in welchem ich derzeit mein Unwesen treibe, hatte Besuch. Ein hochqualifiziertes Team von Sicherheitsexperten durchschnüffelte unsere Geschäftsräume und bekam dabei einen Herzkasper nach dem anderen. Obwohl es der Firma auf vollkommen unerklärliche Weise bereits mehr als 20 Jahre lang gelungen ist, zu existieren, ohne dass einem Mitarbeiter auch nur versehentlich ein Haar gekrümmt wurde (denn wenn einer unbedingt auf Haarkrümmung besteht, sind wir selbstverständlich nicht zimperlich), verzweifelten diese Experten an einer so hohen Fettnäpfchenquote, dass sie sicherheitshalber fast das Gebäude abgerissen und ganz Berlin evakuiert hätten:
     Fettnäpfchen 1: Die sicherheitstechnische Betreuung war nicht sichergestellt. Ein Fauxpas erster Kajüte! Es muss nämlich unbedingt jemand verantwortlich sein, der sicherstellt, dass elektrische Geräte, die bereits auf „Hertz und Nieten“ geprüft wurden (was auch dank CE-Zertifizierung für jeden erkennbar ist), im jährlichen Rhythmus erneut überprüft werden. Und der die Mitarbeiter über Gefahren im Umgang mit gefährlichen Stoffen aufklärt, für den Fall, dass sie das üblicherweise aufgedruckte Warnschild nicht lesen können. Auch müssen die Mitarbeiter darüber informiert werden, wo die feuerroten, kaum zu übersehenden Feuerlöscher hängen, falls es mal brennt. Und zwar immer und immer wieder, was stets durch Unterschrift zu quittieren ist.
     Bloß nicht vergessen – die Leiter! Wehe, jemand benutzt die Leiter ohne Einweisung! Dann ist aber mächtig der Larry los! Die Leiter muss übrigens auch einmal jährlich auf Sicherheit überprüft werden. Natürlich nicht von irgendwem, sondern von einer entsprechend geschulten Fachkraft. Da wir diese nicht im Unternehmen haben, müssen wir entweder eine „leiternde“ Fachkraft zu uns bitten, was viel Geld kostet, oder die Leiter zur Fachkraft hinbewegen, was noch mehr Geld kostet, denn das lange Klappgestell passt in kein handelsübliches Auto, wir müssten also erst einen Transporter mieten, der natürlich auch bezahlt und betankt sein will. Und das alles für eine Leiter aus veredeltem Stahl, die meistens ungenutzt in der warmen, trockenen Ecke steht, wohl selbst unter dem Gewicht der gesamten Belegschaft keinen Schaden nehmen würde und sogar ungeprüft diese unendlich lange überleben wird. Dasselbe gilt übrigens für die beiden Feuerlöscher. Sie müssen alle zwei Jahre geprüft werden, was teurer sein dürfte, als einfach neue zu kaufen.
     Fettnäpfchen 2: Die betriebsärztliche Betreuung war nicht sichergestellt! Ein verstörender Fehltritt ohne Gleichen! Gott behüte, dass ein Mitarbeiter krank wird! Dann steht der Betriebsarzt dem Unternehmen jederzeit zuverlässig, beratend und betreuend zur Seite. Früher hätte man den Notarzt gerufen oder den armen Mitarbeiter zu seinem Hausarzt geschickt. Doch das reicht heute natürlich nicht mehr! Mehr muss es sein, koste es, was die Firmenkasse hergibt.
     Fettnäpfchen 3: Es wurde keine Beurteilung der Arbeitsbedingungen durchgeführt. Diese auch als Gefährdungsbeurteilung bezeichnete Maßnahme dient selbstverständlich dem Wohle des Mitarbeiters! Sie stellt zum Beispiel sicher, dass er beim versehentlichen mittagsschläfrigen Einnicken stets mit dem Kopf auf einem weichen Kissen landet und nicht etwa auf der harten Schreibtischplatte. Oder dass die Azubis nur mit ungefährlichen Kunststoffkugelschreibern in der Steckdose herumpulen und dann auch bitteschön nur am Nullleiter und nicht an der stromführenden Ader.
     Fettnäpfchen 4: Die Fluchtwege waren nicht ausreichend gekennzeichnet. Teufel aber auch! Die einzige Ausgangstür, die jeder im Büro in Sichtweite hat oder direkt um die Ecke liegt, war hinter der Ecke nicht durch Hinweisschilder gekennzeichnet! Interessanterweise haben die sogenannten Sicherheitsexperten ein echtes Problem damit. Sie haben aber erstaunlicherweise kein Problem damit, dass die Hinweisschilder, die wir inzwischen nachgerüstet haben, vorschriftsmäßig weit oben hängen, aber möglicherweise wegen intensiver Rauchentwicklung im Brandfall gar nicht gesehen werden können, denn Rauch steigt nach oben und sammelt sich unter der Decke.
     Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich all diese fehlenden Kompetenzen anzueignen. Entweder, der Geschäftsführer belegt verschiedene kostenpflichtige Kurse, die selbstverständlich in regelmäßigen Abständen wiederaufgefrischt werden müssen, oder man stellt eine entsprechend ausgebildete Fachkraft ein, die vermutlich nach einer kurzen Zeit voll blindem Aktionismus aus Langeweile anfangen wird, in der Nase zu bohren. Oder aber man verpflichtet eine externe Sicherheitsfachkraft, die das Unternehmen gründlich auseinandernimmt.
     Da natürlich kein Geschäftsführer der Welt genug Zeit hat, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen oder Leute einzustellen, die kostbare Firmengelder und gleichzeitig wertvolle Lebenszeit mit Rhinotillexomanie vergeuden, hat sich rund um das geschäftliche Treiben der hart arbeitenden Bevölkerung so eine Art Schmarotzertum entwickelt, also jene Spezies, die sich vom Geld fremder Menschen ernährt, und zwar bei geringstmöglichem Aufwand.
     Wir haben die Firma Schlenz & Schluff* mit der Betreuung beauftragt. Von dieser kam auch der Hinweis auf die vorgeschriebenen Leiterprüfungen. Und auf die vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung für Schwangere, selbst wenn gar keine Frauen im Unternehmen angestellt sind. Und dass die Kaffeemaschine regelmäßig entkalkt werden muss. Nein, das ist leider kein Witz.
     Den gemäß §11 ASiG zu bildenden Arbeitsschutzausschuss konnten wir glücklicherweise geradeso abwenden – die dafür erforderliche Mindestmitarbeiterzahl wurde noch nicht erreicht.
     Sicher – Sicherheit ist wichtig! Niemand möchte verletzt werden oder sterben. Aber muss deswegen alles bis ins kleinste Detail reglementiert sein? Kann man nicht auch mal dem gesunden Menschenverstand vertrauen? Wer zu dumm ist, ein Etikett zu lesen, bevor er sich den ätzenden Rohreiniger ins Auge kippt, der wird auch keine Betriebsanweisung beachten, selbst wenn sie rot leuchtend ausgedruckt mit Schnipsgummi so um die Flasche gewickelt ist, dass man sie nicht mehr öffnen kann, ohne den Ausdruck vorher zu entfernen. Und so jemand wird selbst dann von der Leiter fallen und sich den Hals brechen, weil er zu blöd ist, sie richtig aufzustellen, wenn diese vom leitenden Bundessicherheitsoberguru höchstpersönlich überprüft und zertifiziert wurde. Manche Menschen wollen es halt nicht anders und sehen ihren einzigen Lebenssinn darin, sich für den Darwin Award zu qualifizieren.
     Das Arbeitsschutzgesetz fordert seit 2013 übrigens auch die Berücksichtigung psychischer Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung. Ich finde, das ist auch dringend nötig, denn von den immer irrsinniger werdenden übertriebenen Regulierungen bekommt man nämlich heftige Depressionen.

* eventuelle Ähnlichkeiten mit real existierenden oder bereits untergegangenen Unternehmen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt

Da hilft nur Keulung!

Oh, vollkommen Veredelter! Berückend Verblüffender! Oder ganz orthodox: Mehr oder weniger geehrter Berliner Bürgermeister!

Da hast Du nun die Demonstranten vor dem Reichstag mit Wasserwerfern nasspieseln lassen, alle nachfolgenden Demonstrationen verboten, die Schulen geschlossen, sportliche Gruppenaktivitäten untersagt und Geschäfte, Restaurants und Friseure dichtgemacht, sodass in Kürze vermutlich eine gigantische Pleitewelle durch Stadt und Land rollen wird. Trotzdem muss ich heute lesen, und zwar nicht auf den sogenannten verschwörungstheoretisch-rechtspopulistischen Fake-News-Verbreitungsseiten, dass die 7-Tage-Inzidenz noch immer ansteigt und sich in Richtung 200 bewegt. Sollte sie nicht eigentlich wieder unter 50 sinken?
     Da frage ich mich doch besorgt – wie geht es jetzt weiter? Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km, dann auf fünf, danach amtliches Festbinden ans Bett, und wenn das alles nichts hilft, Notschlachtung, so wie man’s bei Hühnern macht? Oder kommt Dir vielleicht irgendwann doch noch mal die Erkenntnis, dass Einsperren der falsche Weg ist, so wie es auch von verschiedenen Fachleuten bestätigt wird und wie es auch allmählich in der Politik bekanntzuwerden scheint?

Wie gewohnt ohne Grüße
Sunlion

Willkommen auf der Schwarzen Liste!

Und wieder mal hat mich das Schicksal am Schlafittchen gepackt und tritt mir kräftig in den Hintern. Ich bestellte nämlich noch vor Weihnachten auf einer deutschen Website ein hübsches Vintage-Technikprodukt aus den Achtzigern zum An-den-Arm-Binden. Von da an ging’s bergab!
     Angegeben wurde ein Lieferzeitraum von vier Tagen. Die ersten beiden Tage lagen noch innerhalb, die letzten zwei außerhalb meiner Betriebsferien. In einem Anfall von Gutgläubigkeit bestellte ich das scharfe Teil zu meiner Privatadresse. Erst nach der Bestellung erhielt ich den Hinweis, dass die Lieferung in den letzten beiden Tagen stattfinden würde. Na schön, das kann passieren. Ein namhafter Logistikdienstleister wie UPS bietet selbstverständlich die Möglichkeit an, eine Lieferung auch an eine andere Adresse umzuleiten. Dummerweise geht das aber erst nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch! Warum nicht bereits vorher?
     Somit stand der Fahrer vor verschlossener Tür, denn ich war auf Arbeit. Statt einen weiteren Zustellversuch zu unternehmen, brachte der Fahrer das Paket in einen Paketshop. Aber nicht mal eben nebenan, sondern ganz weit draußen, hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, an einem Ort, wo nie die Sonne scheint.
     Und nun kommt der Knaller: Dieser Paketshop ist weder mit Bahn noch Bus gut erreichbar. Es gibt einen Bahnhof, hoch im Norden, wo die Gleise schnell Rost ansetzen, weil so selten eine Bahn vorbeikommt. Von dort sind es aber auch noch mal zwei Kilometer zu Fuß.
     Halt, halt, das beste kommt noch! Die Öffnungszeiten sprechen nämlich eine deutliche Sprache: Montag bis Freitag von 10 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18.00 Uhr. Samstag, Sonntag und an Feiertagen selbstverständlich geschlossen.
     Das bedeutet, ein normaldurchschnittlicher Bürohengst wie ich, mit Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr, kann seine Lieferung nicht vor der Arbeit abholen, da hat der Laden nämlich noch zu. Er kann sie aber auch nicht nach der Arbeit abholen, es sei denn, er arbeitet in der Nähe. Doch wer außer Schneewittchen hat schon einen Job hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen? Und in der Mittagspause schafft man es auch nicht, denn da hat die Bude ebenfalls zu. Samstags, wie bereits erwähnt, geschlossen. Ich muss also, da ich es nach meiner Arbeit nicht rechtzeitig von Berlin-Mitte bis zu Schneewittchen schaffe, früh zwei Stunden später zur Arbeit erscheinen, was zusätzlich zum teuren Porto auch noch mal Geld kostet, denn Time is Monkey oder so ähnlich.
     Ihr dämlichen Suppenhühner, sowohl bei UPS als auch im Paketshop, jetzt passt mal schön auf: Wenn Ihr keinen Bock auf Dienstleistung habt, dann sucht Euch gefälligst einen anderen Job! Ach, haltet den Schnabel, sonst kommt Ihr in‘ Topp! Und UPS kommt auf meine ganz persönliche Schwarze Liste. Die gibt es wirklich! Wer stand da noch drauf? Ja, richtig – die DHL!
     Wobei … die neue Live-Verfolgung des DHL-Lieferfahrzeugs ist schon ganz geil. Die zeigt einem am Liefertag nämlich an, wo genau gerade das Auto abgestellt ist. Und wenn man’s eilig hat, läuft man dem Fahrer einfach entgegen, der einem die Lieferung dann freundlich herausreicht.
     Trotzdem bleibt Ihr vorerst auf der Liste. Der schwarzen.

Gott ist käuflich!

Inzwischen hat sich mein neues Buch von der Quelle, also von dort, wo es hochgeladen wird, über die glitzernd-funkelnden geheimen digitalen Kanäle auch zu den meisten Online-Buchhändlern durchgeschlagen, beispielsweise zu Amazon, wo das Einkaufen ja bekanntlich sehr unkompliziert ist. Außerdem habe ich eine Leseprobe zusammengestellt, für alle, die vorab mal reinschnüffeln wollen, bevor sie ihr Portemonnaie aufknöpfen. Ich empfehle ja in der Regel, sich ein Buch, das einen interessanten Eindruck macht, bedenkenlos zuzulegen. Falls es dann doch doof ist, findet sich immer jemanden, den man ganz doll hasst und dem man es schenken kann. Besonders jetzt zu Weihnachten macht Schenken doch besonders viel Spaß!

Das Ende der Welt ist nahe! Gott ist zurückgekehrt!

Ich weiß nicht, wie viel dramatischer man eine Überschrift noch formulieren muss, damit sie Aufmerksamkeit erregt. Aber „Ende der Welt“ und „Gott“ miteinander kombiniert sollten schon einige neugierig-verängstigte Klicks provozieren können. Nur Katzencontent läuft im Allgemeinen noch besser, daher habe ich unten ein passendes Foto angeheftet. Sogar mit Großkatze! Also wenn das nichts bringt, weiß ich auch nicht weiter!
     Wie bereits vor einem Monat angekündigt, ist es heute endlich soweit: Mein neues Buch ist erschienen! Menschheit – kurz vor Deinem Untergang und nicht ohne Stolz präsentiere ich nach zehnmonatiger fleißiger Arbeit den Abenteuerroman „Messias Elias“. Und wie versprochen geht es tatsächlich um Gott und die Welt:
     Er ist zurückgekehrt! Nach über 8000 Jahren besucht Gott wieder mal die Erde und ist angesichts der verlotterten Menschheit ziemlich ungehalten. Da er sich nebenher auch noch um die anderen Probleme des Universums kümmern muss, ernennt er den arbeitslosen Elias Young kurzerhand zu seinem Sohn und beauftragt ihn damit, die Menschheit an seine Dreißig Gebote zu erinnern. Viel Zeit bleibt der Welt nicht, um auf den Pfad der Tugend zurückzufinden, denn der Tag des Jüngsten Gerichts steht praktisch unmittelbar bevor. Wird es Elias gelingen, die Menschheit zu bekehren und so vor dem sicheren Untergang zu retten?
     Der Abenteuerroman „Messias Elias“ versucht auf humorvolle Weise, die alten Geschichten aus den heiligen Schriften mit rationalem wissenschaftlichem Verstand auf Basis aktueller Forschungsergebnisse zu betrachten. Gleichzeitig ist das Buch eine bissige Parabel auf die derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnisse. Ein heilloser Spaß für Atheisten, Agnostiker und alle, die es werden wollen.
     Im letzten Satz versteckt sich übrigens ganz diskret ein Warnhinweis, der wirklich ernstgenommen werden sollte, daher formuliere ich es an dieser Stelle noch einmal etwas deutlicher: Für Gläubige aller Religionen ist dieses Buch möglicherweise ungeeignet, da es sich kritisch mit dem Thema Religion auseinandersetzt und somit religiöse Gefühle verletzen könnte! Also kommt bitte nachher nicht angeritten und beschwert Euch!
     Das Buch gibt es in wenigen Tagen in gedruckter Form oder als Ebook bei den bekannten Onlinehändlern. Wer’s jetzt sofort ordern will, kann das bereits hier tun.
     Ach, und liebes nichtgenanntwerdenwollendes Element, falls Du hier noch mitliest: Du kommst auch ganz kurz an einer Stelle im Buch vor. Winke-winke!
     Ein paar Literaturkritiker und Personen, denen ich die Gelegenheit gegeben hatte, meinen Roman vor der Veröffentlichung zu lesen, äußern sich wie folgt:

     Sterm: „Wie kann er es wagen, man sollte den Autor ans Kreuz nageln!“
     Der Speigel: „Hätten wir auch eine Schlechtsellerliste – dieses Machwerk wäre garantiert auf den vorderen Plätzen zu finden!“
     Tagesspiel: „Welch ein unchristliches Pamphlet! Als Protestanten sind wir eigentlich keine Freunde der Heiligen Inquisition. Aber seit dieses blasphemische Machwerk erschienen ist, plädieren wir geschlossen dafür, sie wieder einzuführen!“
     Bildt: „Oh! Mein!! Gott!!!“
     Radio Jerewan: „Mögen Pech und Schwefel auf diesen verruchten Schmierfink herniederregnen!“
     Verein Bibelträumender Christen: „Also wenn Gott den Kerl wirklich damit durchkommen lässt, dann treten wir geschlossen aus der Kirche aus!“
     Papst Francini: „Wäre dieser ketzerische Schriftsteller katholisch, würde ich ihn exkommunizieren lassen! Ich habe dieses Buch nicht autorisiert und das werde ich auch niemals, da soll mich doch der Blitzzzzzzzzzzz…“

     Bleibt mir nur noch, Euch beim Lesen viel Spaß zu wünschen! Zeit genug haben wir ja momentan alle. Dafür ein herzliches Dankeschön an Rumpelflittchen und die sechzehn Zwerge!

Die störrischen Ossis

Dem mutmaßlich teuersten Rundfunk der Welt geht die Puste aus! Die Öffentlich-Rechtlichen benötigen einen fetten Nachschlag, weil sie mit den jährlich zur Verfügung stehenden acht Milliarden Euro nicht mehr zurechtkommen. Darüber regt sich in der Bevölkerung Unmut, und die CDU in Sachsen-Anhalt will der Erhöhung um 86 Cent monatlich nicht zustimmen, was in etwa der Position der AfD entspricht und nun zu den üblichen hässlichen Nazi-Diffamierungen führt, nach dem Motto: Wenn die Nazis dagegen sind, darfst du nicht auch dagegen sein. Wie auf diese Art noch vernünftige Politik möglich sein soll, ist mir schleierhaft, denn wenn alle Politprotagonisten immer reflexartig die Gegenposition der AfD einnehmen müssen, dürfte es der AfD nicht schwerfallen, die Politik nach ihrem Geschmack zu lenken, indem sie einfach immer entgegen ihren Interessen Position beziehen.
     Was mich an der Debatte um den Rundfunkbeitrag stört, ist das Fehlen einer sachlichen Analyse der Ursachen des stetigen Geldmangels. Da geht es immer nur um die teilweise unangemessenen Gehälter von „Spitzenkräften“. Vor dreißig Jahren kam der Öffentliche Rundfunk mit den zwei Sendern ARD und ZDF sowie einer Handvoll Dritten Programmen und ein paar Rundfunksendern aus. Heute gibt es Das Erste, One, ARD Alpha, Tageschau 24, ZDF, ZDF Neo, ZDF Info, 3Sat, Arte, WDR, NDR, BR, SWR, HR, MDR, RBB, Phoenix, Deutsche Welle, Kika und unzählige Radiosender.
     Nicht, dass ich was gegen Programmvielfalt hätte. Aber eine derartige Dekadenz kann sich nur erlauben, wer die für den Unterhalt erforderlichen Kosten auch selber aufbringen kann und nicht über Zwangsgebühren eintreiben lässt.
Also, liebe öffentlich-rechtlichen Medienfuzzis: Bevor Ihr immer mehr Kohle in fragwürdigen Sendungen verbrennt, empfehle ich dringend eine Schlankheitskur. Abspecken!