Wer sich ernsthaft Sorgen um künstliche Intelligenz macht, der kann ja mal versuchen, mit Boibot und Evie eine gehaltvolle Konversation zu führen. Versprochen – nach spätestens drei Minuten wird das abgefuckt öde!
Wobei – vielleicht sollte man sich genau deswegen Sorgen machen!?
Gerade bei Arte: Die Geschichte eines 80-jährigen Mannes, der sein Leben lang tauchte. Ohne Sauerstoff und andere Hilfsmittel. Eine betörende Geschichte in überwältigenden Bildern, unterlegt mit ergreifender Musik. Ein echtes Kino-Highlight, obwohl es sich eigentlich nur um eine Reportage handelt.
Von jetzt ab noch sieben Tage bei Arte. Unbedingt ansehen!
Schon seit längerem beschwert sich Russland darüber, dass die NATO sich in den letzten 25 Jahren entgegen den Vereinbarungen der 2+4-Gespräche von 1990 immer weiter nach Osten ausgedehnt hat und nun direkt vor den russischen Grenzen gefährliche Manöver abhält. Ein Umstand, den ich auch in meinem Roman thematisiert habe. Selbst westliche Militäranalysten bezeichnen dies als Umschlingungstaktik, was von Seiten der NATO natürlich stets zurückgewiesen wurde.
Interessant nur, dass die NATO derzeit in Polen ein Manöver abhält, und zwar mit dem tiefsinnigen Namen „Anakonda 2016“. Unglaublich! Zufälle gibt’s …
Nachtrag von 19.15 Uhr: In der ZDF-Heute-Sendung gab es interessante Bilder dazu: Natürlich ließ es sich die Katholische Kirche mal wieder nicht nehmen, einen Pfaffen vorbeizuschicken, der Soldaten und Waffen segnete, anstatt einen Aufschrei der Entrüstung um die Welt zu senden und zum Widerstand gegen diese irrsinnige Militärprotzerei aufzurufen.
Als der mutmaßlich einzige Erdenbürger, der noch ein iPhone 3GS sein Eigen nannte, habe ich der technischen Revolution nun einen kräftigen Tritt in den A… a… ai-oh-es verpasst und die alte Plastikmöhre in der Bucht versenkt. Somit sind die Dreier nun wohl endgültig ausgestorben.
Eigentlich fand ich das Teil auch jetzt noch ganz nett, aber es mängelten sich die technischen Probleme immer mehr in den Vordergrund, es hatte Verbindungsprobleme, es gab kaum noch passende Anwenderprogramme, weil diese immer nach neuerer Technik verlangten, und so im Anfassvergleich mit meinem neuen Magermodel wirkte das iPhone doch schon ein wenig wie ein klappriger Oldtimer.
Leider gängelt Apple seine Nutzer ja mit teilweise sehr unerfreulichen Zwängen, zum Beispiel benötigt man für ein modernes iPhone-Modell auch eine aktuelle iTunes-Version zum Synchronisieren aller Daten, diese ist allerdings so verbuggt und vermurkst, dass ich mich nicht entschließen konnte, meine geliebte Version 10 zu erneuern. Also blieb nur der Blick über den technologischen Tellerrand, aber das ist mittlerweile kein Problem mehr, denn die Konkurrenz hat beachtliche Fortschritte gemacht, und so wurde es nun doch eine iPhone-6-Kopie von HTC, das One A9. Bis auf die lausige Akkulaufzeit und ein paar kleinere Nickelichkeiten ist es ein wirklich sehr erwachsenes Smartphone, das den Vergleich mit Apple-Modellen keineswegs scheuen muss, auf jeden Fall aber ist es um Längen besser, als der klapprige Oldtimer. Testberichte gibt es zuhauf nebenan, weshalb ich gar nicht weiter auf die Details eingehen will.

Doch eine App, die mir soeben über den Weg pixelte, möchte ich ganz besonders hervorheben: Sie heißt Airmore und ist die ultimative Mega-Ultra-Super-Hammer-Applikation. Mit ihr kann man nämlich eine drahtlose Verbindung zwischen Android-Handy und Mac/PC herstellen, um beispielsweise Daten auszutauschen, ohne extra ein Kabel anschließen zu müssen. Und das funktioniert so leicht und unkompliziert, sowas hab ich überhaupt noch nicht gesehen! Keine komplizierten Einstellungen, kein Netzwerktuning, keine Rechtefreigabe, einfach nur die App auf dem Handy installieren, danach startet man auf dem Computer seinen handelsüblichen Browser und ruft eine bestimmte Webseite auf. Dort erscheint ein QR-Code, den man einfach mit der App auf dem Handy einscannt, und schon macht es „schwupps“ und man sieht sein Handy im Browser. Dort kann man verschiedene Symbole anklicken, in den Ordnern des Handys herumstöbern und die Dateien auf den Computer laden. Und das geht schnell und kinderleicht – einfach genial! Bin echt total baff!
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Na schön, zum Abschluss doch noch ein bemerkenswertes Detail: Das Handy verfügt über die Funktion Dolby Audio, und meine Stammleser wissen ja bereits – der Name Dolby hat in meinem bescheidenen Wolkenschlösschen einen – Achtung, Wortspiel – besonders guten Klang! So auch auf dem HTC One A9: Mit deaktiviertem Dolby klingt die Musik schon ganz gut, schaltet man die Funktion jedoch ein, wird jegliche Musik so aufpoliert und blankgewienert, dass man seinen Ohren nicht mehr traut. Keine Ahnung, wie die das machen, ob nur der Frequenzgang ein wenig verbogen wird oder heimlich ein paar geheime Zauberbits hinzugemixt werden, doch das Ergebnis ist knackig, kristallklar und ultradynamisch. Besonders der Bass beeindruckt mit einer nie zuvor gehörten Tiefe und Präzision. Die mitgelieferten Kopfhörer haben einen durchaus akzeptablen Klang, doch in Verbindung mit dem 10-Kanal-Equalizer von Poweramp, einem kostenpflichtigen Medienplayer, bekommen Tontechnik-Experten wie ich selbst die letzten Fehler noch herausgefiltert und geradegebogen. Betrachte ich die lange Reihe an tragbarem Audioequipment, dass in den letzten 2000 Jahren durch meine Hände wanderte, glaube ich behaupten zu können, dass dieses Handy das beste Klangerlebnis liefert, dass je meine plüschigen Ohren von innen besichtigen durfte.
Glaubt man den derzeitigen Meldungen der Medien, dann wird Apple wohl beim nächsten iPhone den altbekannten Kopfhöreranschluss weglassen. Unter anderem damit das Handy „noch wasserdichter“ und „dünner“ wird als bisher. Wobei ich mich frage, wie dünn muss ein Handy noch werden, bevor die Hersteller begreifen, dass mit abnehmender Stabilität und Akkuleistung auch die Benutzerfreundlichkeit leidet. HTC hatte bereits mit dem Touch Pro 2 ein Gerät ohne Kopfhöreranschluss, und ich weiß noch genau, wie mich das Hantieren mit dem blöden Adapter genervt hat, was letzendlich auch zum Kauf des iPhones 3GS führte. Nun ist also Apple mal wieder am Zug, eine Dummheit auszuprobieren. Auf die Verkaufszahlen bin ich jetzt schon gespannt! Sollte die Firma mit dem neuen Produkt badengehen, könnte sich das Mehr an Wasserdichtigkeit womöglich als nützlicher Rettungsring erweisen.

Trotz akuter Zeitknappheit möchte ich dennoch kurz auf eine verblüffend neue Erkenntnis der Geowissenschaft hinweisen. Die hat nämlich in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet der Philosophie eine völlig neue Theorie aufgestellt. Nachdem unsere Erde bis zum Mittelalter zunächst als Scheibe missgedeutet wurde und man später überein kam, dass es sich bei unserem Planeten wohl doch mehr um eine Kugelform handelt, so hat man nun festgestellt, dass die Erde wahrscheinlich eher mit Rubiks Zauberwürfel vergleichbar ist. Denn während man zielstrebig durchs Leben stapft, drehen Gott oder Allah oder einfach nur das Schicksal oder vielleicht auch die in meinem Buch beschriebenen Operatoren unablässig an den farbigen Ebenen herum, sodass man mit jedem Schritt immer unerwartet auf einem Feld landet, dass man eigentlich gar nicht anvisiert hatte. Was auch erklärt, warum im Leben immer alles schiefläuft.
Naja, Hauptsache, das Leben ist schön bunt …
Eigentlich wollte ich hier wieder etwas mehr schreiben. Aber momentan komme ich nicht dazu. Ich muss mich nämlich verstärkt um meinen Haushalt kümmern, Wäsche waschen und saubermachen, da meine Haushaltshilfe in Streik getreten ist. Sie fordert mehr Sex und zusätzliches Urlaubs- und Weihnachtsbumsen. Aber ich glaube, da muss ich erst noch mal in Ruhe mit ihr drüber schlafen.
Ach so, ab heute schreibe ich hier nun doch endlich in der neuen Rechtschreibung. Nachdem ich mein Buch bereits entsprechend verfasst habe, wurde es mir allmählich zu anstrengend, beide Schreibweisen auseinanderzuhalten. Auch wenn ich die Methode, die zu den neuen Regeln führte, noch immer nicht gutheißen kann.
Und gleich noch ’ne Story hinterher: Neulich, icke wieder, wa – latsche am Golf-Ressort Pankow durch die Gegend, als mir ein ulkiger Mann in albernen Klamotten entgegengeeilt kommt:
Ulkiger Mann: „’Schuldigung, haben Sie zufällig gerade meinen Golfball gesehen?“
Icke: „Meinen Sie den, der hier gerade über die Büsche angezischt kam und mich fast am Kopf getroffen hätte?“
Ulkiger Mann: „Ähhh … ja … genau den!“
Icke: „Nöö, keine Ahnung, wo der ist!“
Ulkiger Mann: „Oookeee … danke …

Neulich, icke wieder, wa – als der Bote zu faul war, in den fünften Stock zu steigen: Meine Beschwerde an den DHL-Kundenservice:
„Hallo lieber Kundenservice,
ich möchte mich über den Zusteller beschweren. Er hat mal wieder nicht geklingelt und das Päckchen einfach bei einem Nachbarn im Erdgeschoss abgegeben. Das ist genau 15 Minuten her. Ich verstehe ja, dass es anstrengend ist, in die fünfte Etage hochzulaufen. Aber wenn er da keine Lust drauf hat, soll er sich einen anderen Job suchen.
Mit freundlichen Grüßen
Sunlion Sonniglöw“
Daraufhin die DHL:
„Sehr geehrter Herr Sonniglöw‘,
bitte entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt bei Ihnen melde.
Wie Sie uns mitteilen, haben Sie ein Problem mit unserem Zusteller, da dieser nicht bis zu Ihrer Wohnungstür zustellt.
Leider muss ich Ihnen mitteilen dass nach unseren AGB´s die Zusteller nur verpflichtet sind die Sendungen bis zu ersten Tür / Briefkasten auszuliefern. Das heißt der Fahrer ist nicht verpflichtet bis zu Ihrer Wohnungstür hoch zu kommen. Es liegt also in seinem eigenen Ermessen ob er bis zur Wohnungstür ausliefert oder nicht.
Für die dadurch entstandenen Umstände bitte ich Sie um Entschuldigung.
Mit freundlichen Grüßen
Herr Xyz
Kundenservice“
Darauf hin icke wieder, wa:
„Sehr geehrter Herr Xyz,
vielen Dank für Ihre Nachricht!
Und es liegt in meinem Ermessen, und auch in dem Ermessen aller anderen Kunden, in Zukunft Dienstleister zu wählen, die einen besseren Service bieten als die DHL. Vielleicht werfen Sie ja mal einen Blick ins Internet in die einschlägigen Foren und auf die Facebook-Seite Ihres eigenen Unternehmens. Dann können Sie vielleicht ermessen, welchen Verlust Ihr Unternehmen bereits macht, und um wieviel er sich noch ausweiten wird, wenn die DHL weiter so macht. Es sind in der Geschichte schon größere Dinosaurier gestürzt, warum sollte das bei der DHL anders sein?
Ich habe bereits vor Jahren für mich entschieden, lieber den Hermes-Versand zu nutzen. Also wann immer ich es selbst in der Hand habe – mich haben Sie bereits als Kunden verloren. In Ewigkeit. Amen!
Mit freundlichen Grüßen
Sunlion Sonniglöw’“
Und wenn Ihr alle schön mitmacht, beenden wir vielleicht gemeinsam endlich das marrode Zeitalter der Dinosaurier!
Nachtrag von heute Nachmittag: Und die Story geht weiter wie gewohnt: Heute sollte der DHL-Bote endlich die am Samstag nicht gelieferte Ware vorbeibringen, und was tut dieser Schnösel? Wirft einen Zettel ein, mit dem Hinweis, wo ich meine Sendung abholen kann, klingelt zweimal und läuft dann rasch davon. Zufällig schaute ich gerade von oben aus dem Schlafzimmerfenster und konnte das Treiben beobachten. Was ist nur für ein armseliger Scheißhaufen aus Euch geworden, Ihr elenden Postfuzzis!
Auf Grund von Umständen, die ich hier noch nicht näher erläutern darf, um die Entwicklung der Story nicht schon vorab zu verraten, bin ich in einem Comic gelandet, zusammen mit der Band, die ich als Roadie, Fotograf und allgemeiner Wald-und-Wiesen-Werbeschnuffi betreue.
Wer von Euch herausfindet, welche der gezeichneten Figuren meine Wenigkeit darstellt, der … gewinnt keinen Blumentopf, und nein – der bekommt auch nichts geschenkt. Aber der darf sich den Comic gern ausdrucken, mich ausschneiden und sich zu Hause eingerahmt an die Wand hängen.
… hätte ich diesen Artikel nennen können, wenn der nette Mann eine heiße Tuningbraut gewesen wäre. Aber der Prüfer war keine heiße Tuningbraut, sondern „nur“ ein netter Mann und schaute in jede noch so kleine Ritze. Denn heute war TÜV-Tag bei der Dekra!
Nach der Befriedigung seiner Ritzenneugier war der nette Mann sehr, sehr glücklich. Und ich auch!
Schnüffelcheck am Schnüffelstück. Okay, das war gelogen, bei neuen Fahrzeugen werden die Abgaswerte natürlich elektronisch ausgelesen.
Gölfchen auf der Grube …
… und Häschen in der Grube.
Hier wird es gerade mächtig durchgeschüttelt. Also das Golfilinchen, nicht das Häschen.
Der neue Sticker ist grün statt braun.
