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Das Märchen von der Unabhängigkeit und Neutralität der Medien

Da wundern sich die öffentlich-rechtlichen Medien, wenn man ihnen Propaganda und Parteinahme vorwirft! Im Einheits-Chor dröhnen alle Zeitungen und Fernsehsender mit der Tagesschau an der Spitze vom großen Unglück, das der Brexit nun über Europa bringen wird. N-TV gar diffamiert die Brexit-Befürworter als „Verlierer“, „arbeitslos und ungebildet“. So als wäre doch klar, dass dumm sein muss, wer gegen die EU stimmt!
     Als einzigen Kommentator bietet die Tagesschau Vize-Chefredakteur von ARD-aktuell, Christian Nitsche auf, der erwartungsgemäß den Brexit als „schweren Schlag für Europa“ bezeichnet. Und wieder wird versucht, das murrende Volk auf Linie zu bringen. Nitsche mag seine Meinung haben, und ja – er darf sie auch gern in der Tagesschau äußern. Aber wo bitte ist der Gegenkommentar von einem Journalisten, der den Brexit positiv sieht? Einfach nur so als Ausgleich, um die Neutralität zu wahren?

Der Anfang vom Ende: Ein Neuanfang

Nun ist die Katze also aus dem Sack: Die Briten stimmten mehrheitlich für einen Ausstieg aus der Europäischen Union. Sie wollten nicht länger unter der Knute des undemokratischen Monsters leben, das die Bürokraten in Brüssel installiert haben, und das sich einen Dreck schert um die Bedürfnisse der Menschen Europas.
     Nicht die Briten haben damit eine echte Chance vertan, sondern die Konstrukteure der Europäischen Union, weil sie sich bis auf einige wenige Alibi-Aktionen wie etwa dem Rauchverbot nie wirklich für die Bevölkerung interessierten, denn es ging von Anfang an nur um bessere Bedingungen für die Wirtschaft. Ansonsten hätten nämlich zunächst viel tiefgreifendere Reformen in den Mitgliedsstaaten angestrengt werden müssen, wie etwa ein einheitlicher Mindestlohn, vergleichbare Sozialleistungen, Abstimmung von Polizei, Justiz und Steuergesetzen usw. Aber dies hätte jahrzehntelange Vorbereitungen benötigt, und wie bei Politikern üblich, wollten sie wohl wieder mal schnell sichtbare Ergebnisse. Und die kamen dann auch. Man plapperte die Bevölkerung mit „Wegfall von Umtauschgebühren“ und „keine Wartezeit mehr bei Grenzübertritten“ um den Verstand und riss die Grenzen auf, prügelte die neue Einheitswährung unter die Leute und verband sich anschließend Augen und Ohren, um nicht sehen zu müssen und hören zu wollen, wie das Schiff immer mehr ins Schlingern geriet und langsam mit Wasser volllief. So kamen zum Beispiel Menschen aus ärmeren Mitgliedstaaten in die reicheren, um dort von den besseren Sozialleistungen zu profitieren, was man ihnen auch nicht vorwerfen kann, denn in anderen Staaten sieht es diesbezüglich oft traurig aus. Aber eine vereinheitlichte Sozialpolitik hätte dies schon verhindern können. Dann kamen die Gauner, klauten alles was nicht niet- und nagelfest war, sprengten Geldautomaten und verschwanden blitzschnell über die offenen Grenzen. Anschließend folgten die internationalen Hasardeure, pokerten an den Börsen die Volkswirtschaften in Grund und Boden, definierten die Bankenkrise erst zur Eurokrise und dann zur Staatsschuldenkrise um, verschoben Gewinne von einem Land ins andere und drückten sich um Steuerzahlungen herum. Die Verbrecher auf der anderen Seite hoben daraufhin die Stabilitätskriterien für den Euro auf (die schon mit der Aufnahme Griechenlands ad absurdum geführt wurden) und fingen irgendwann völlig ungehemmt an, den Euro immer mehr aufzuweichen. Statt mit sinnvollen Maßnahmen für die europäische Bevölkerung beschäftigten sich die Bürokraten in Brüssel lieber mit den Fragen, wie groß eine europäische Banane sein muss und wie lang das Einheitskondom auszufallen hat. Auch nicht vergessen sollte man die Versuche der EU-Kommission, den Mitgliedsstaaten eine Privatisierung der bisher kommunalen Wasserversorgung und das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP aufzuzwingen.
     Natürlich durfte auch die Ukrainekrise nicht fehlen: Wie die Lemminge beugten sich die Europäischen Staaten dem Druck Washingtons und gruben sich freiwillig selbst das Wasser ab, indem sie Russland mit Sanktionen belegten, auf Exporteinnahmen verzichteten und die eigenen Wirtschaften ruinierten, während die Amerikaner kichernd ihren Handel mit Russland weiter ausbauten. So dämlich muss man erst mal sein! Stattdessen hätten sie lieber Amerika sanktionieren sollen, für die ständigen kriegerischen Einmischungen in anderen Ländern, was letztendlich auch zu den gigantischen Flüchtlingsströmen führte, die menschlichen Tsunamis gleich an Europas Küsten an Land brachen, falls sie es denn überhaupt so weit schafften. Lieber sah man fünf Jahre unbekümmert dem mörderischen Treiben der von Amerikas Geheimdiensten unterstützten Barbaren des Islamischen Staates zu und wagte erst, das Maul aufzureißen, als Russland die Geduld verlor und in Syrien beherzt eingriff.
     Kein Wunder, dass den Menschen irgendwann der Kragen platzte. Vor wenigen Tagen erst zog die Schweiz ihren Aufnahmeantrag zurück. Die Abstimmung in Großbritannien machte die herrschenden Eliten aus Politik und Wirtschaft zunehmend nervös, und wie üblich versuchten sie, die Menschen durch das Schüren von Angst von einem Votum für den Ausstieg abzuhalten: Man drohte mit höherer Arbeitslosigkeit, schwindender politischer Bedeutung, höheren Preisen und den Folgen für die Börsen. Sogar Krieg wurde als mögliche Folge von einigen Politikern artikuliert. Und die Medien übernahmen diese Stimmungsmache eins zu eins. Doch genau damit rissen sich die Eurokraten die Maske vom hässlichen Gesicht, denn selbst dem größten Vollpfosten dürfte in den letzten Tagen aufgefallen sein, dass es bei der Aufzählung der negativen Folgen immer nur um wirtschaftliche Belange ging – Geld, Wirtschaft, Börse – sonst nichts. Es ging niemals um die Menschen.
     Und die haben das jetzt endlich verstanden. Der britische Ausstieg wird Folgen haben, er ist nur der Anfang vom Ende. Auch in anderen Staaten wird sich Widerstand regen, gegen die desaströsen Bevormundungen aus Brüssel. Am Ende werden hoffentlich wieder souveräne Staaten stehen, die handeln und wirtschaften, wie es ihren Möglichkeiten am besten entspricht und der jeweiligen Bevölkerung am meisten zugute kommt. Sie werden einander in Freundschaft verbunden sein, so wie zu Zeiten der EWG, der Europäischen Wirtschafts­gemein­schaft, deren Mitglieder seit dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang friedlich zusammenlebten und fruchtbaren Handel trieben. Sicher wird sich auch manches ändern. Ohne EU und Euro wird es wieder Grenzübergangsstellen und Umtauschgebühren geben. Aber mal ehrlich: Wie oft wartete der Durchschnittsbürger an irgendwelchen Grenzübergängen? Und wenn doch mal, wie lange? Wie oft kam es vor, dass man D-Mark in Fremdwährung umtauschen musste? Und wenn dafür Gebühren anfielen, wären die wirklich höher ausgefallen als die gefühlte oder tatsächliche Teuerungsrate seit Einführung des Euro?
     Das Ende der EU bedeutet nicht Krieg. Es bedeutet auch nicht Nationalismus und Egoismus. Es bedeutet Neuanfang für alle, mit individuellen Spielräumen zum Gestalten eines besseren partnerschaftlichen Zusammenlebens.
     Die EU wird sterben! Es lebe Europa!

Angriff der Killerhamster

Da glaubt man, hier in Mitteleuropa ist man sicher, wenn man mal gemütlich über Felder und Wiesen spaziert. Keine gefährlichen Schlangen, keine Löwen, keine wütenden Nashörner, die sich an den Wilderern wegen ihrer allmählichen Ausrottung rächen wollen. Keine Flusspferde (die in Afrika bei Angriffen tatsächlich viele Menschenleben kosten!), keine Hyänen, keine Tiger, keine Haifische … und dann das: Gefährliche Killerhamster! Wäre ja auch zu schön gewesen!

Die Schöne und das Biest

Seit dem 11. September, dem Tag der Anschläge auf das World Trade Center, wissen wir ja alle – man darf denen da oben einfach nichts mehr glauben. Seitdem beschäftige ich mich besonders gern mit Verschwörungstheorien. Und wer mein Buch aufmerksam gelesen hat, der weiß: Das Wort „Verschwörungstheorie“ bedeutet nur, dass eine Theorie existiert, die auf eine Verschwörung hinweist, es bedeutet nicht, dass sie falsch ist.
     Momentan reden ja alle über das Attentat auf die britische Politikerin Jo Cox, einer Befürworterin und „energischen Kämpferin“ für den Verbleib Großbritaniens in der EU. Wenn man sich die Bilder von ihr anschaut, fällt eigentlich sofort auf, dass sie wie geschaffen ist, um als Ikone zu funktionieren: Hübsch, sympathisch, Reh-Äuglein, sehr engagiert, Mutter von zwei Kindern. Ich meine, die Reaktionen der Bevölkerung wären womöglich weniger emotional, wenn sie hässlich, dumm und unsympathisch wäre, oder?
     Und der Täter? Thomas M., Einzelgänger, Anhänger und Unterstützer der Neonazi-Szene, einst in Behandlung wegen psychischer Erkrankungen – der perfekte Gegenpart. Die Schöne und das Biest. Und zufällig, rein zufällig findet schon in wenigen Tagen das Referendum über den Brexit statt! Ein erstaunlicher Zufall, findet Ihr nicht auch?
     Wäre es denkbar, dass der Täter von außen dazu angestiftet wurde? Womöglich bezahlt und mit einer Schusswaffe ausgestattet? Von Kräften, die durch dieses Attentat die öffentliche Meinung auf ihre Seite ziehen wollten, um ein Ergebnis gegen den EU-Ausstieg zu erzielen? Immerhin hätten die Weltwirtschaft und das europäische Establishment viel zu verlieren, das wäre doch ein Ansporn, auch viel zu riskieren, um das Ruder noch im letzten Moment herumzureißen.
     Wenn ich Journalist wäre, ich würde mal nach England rüberfliegen und versuchen herauszufinden, wer der Kerl ist, der da plötzlich aus dem Nichts auftaucht und zum richtigen Zeitpunkt das richtige Ziel trifft. Immerhin – Schusswaffen wachsen ganz besonders in Großbritannien, wo oft nicht mal die Polizisten bewaffnet sind, nicht an jedem Baum …

     Nachtrag vom 19. Juni: Wie ich es hasse, immer recht zu haben.

Die effektivste Strategie, um sich selbst in den Fuß zu schießen.

Schon wieder ein Terroranschlag! Nein, nicht der von gestern, bei dem in einem amerikanischen Club 50 Menschen starben. Ich meine den von heute, wo ein gewaltbereiter Islamist in Frankreich einen Polizisten und seine Frau tötete. Interessantes Detail der Geschichte: Der Mann war bereits vorbestraft und saß im Gefängnis, „wegen Anschlagsplanungen“.
     Da weiß man also, der Mann ist gefährlich, und trotzdem wird er nach Verbüßung seiner Strafe nicht abgeschoben? Er darf trotzdem noch frei herumlaufen? Wie saudämlich kann man eigentlich sein? Wieviel Menschen müssen noch sterben, für falsch verstandene Nächstenliebe, Toleranz und Weltoffenheit? Und kommt mir jetzt bloß nicht mit: „der war aber bestimmt Franzose“!

Dumm wie ein Wischeimer

Wer sich ernsthaft Sorgen um künstliche Intelligenz macht, der kann ja mal versuchen, mit Boibot und Evie eine gehaltvolle Konversation zu führen. Versprochen – nach spätestens drei Minuten wird das abgefuckt öde!
     Wobei – vielleicht sollte man sich genau deswegen Sorgen machen!?

Jago – Der alte Mann und die Tiefsee

Gerade bei Arte: Die Geschichte eines 80-jährigen Mannes, der sein Leben lang tauchte. Ohne Sauerstoff und andere Hilfsmittel. Eine betörende Geschichte in überwältigenden Bildern, unterlegt mit ergreifender Musik. Ein echtes Kino-Highlight, obwohl es sich eigentlich nur um eine Reportage handelt.
     Von jetzt ab noch sieben Tage bei Arte. Unbedingt ansehen!

Da kommt einem das Würgen

Schon seit längerem beschwert sich Russland darüber, dass die NATO sich in den letzten 25 Jahren entgegen den Vereinbarungen der 2+4-Gespräche von 1990 immer weiter nach Osten ausgedehnt hat und nun direkt vor den russischen Grenzen gefährliche Manöver abhält. Ein Umstand, den ich auch in meinem Roman thematisiert habe. Selbst westliche Militäranalysten bezeichnen dies als Umschlingungstaktik, was von Seiten der NATO natürlich stets zurückgewiesen wurde.
     Interessant nur, dass die NATO derzeit in Polen ein Manöver abhält, und zwar mit dem tiefsinnigen Namen „Anakonda 2016“. Unglaublich! Zufälle gibt’s …
     Nachtrag von 19.15 Uhr: In der ZDF-Heute-Sendung gab es interessante Bilder dazu: Natürlich ließ es sich die Katholische Kirche mal wieder nicht nehmen, einen Pfaffen vorbeizuschicken, der Soldaten und Waffen segnete, anstatt einen Aufschrei der Entrüstung um die Welt zu senden und zum Widerstand gegen diese irrsinnige Militärprotzerei aufzurufen.

Die DreiPhonse sterben langsam aus

Als der mutmaßlich einzige Erdenbürger, der noch ein iPhone 3GS sein Eigen nannte, habe ich der technischen Revolution nun einen kräftigen Tritt in den A… a… ai-oh-es verpasst und die alte Plastikmöhre in der Bucht versenkt. Somit sind die Dreier nun wohl endgültig ausgestorben.
     Eigentlich fand ich das Teil auch jetzt noch ganz nett, aber es mängelten sich die technischen Probleme immer mehr in den Vordergrund, es hatte Verbindungsprobleme, es gab kaum noch passende Anwenderprogramme, weil diese immer nach neuerer Technik verlangten, und so im Anfassvergleich mit meinem neuen Magermodel wirkte das iPhone doch schon ein wenig wie ein klappriger Oldtimer.
     Leider gängelt Apple seine Nutzer ja mit teilweise sehr unerfreulichen Zwängen, zum Beispiel benötigt man für ein modernes iPhone-Modell auch eine aktuelle iTunes-Version zum Synchronisieren aller Daten, diese ist allerdings so verbuggt und vermurkst, dass ich mich nicht entschließen konnte, meine geliebte Version 10 zu erneuern. Also blieb nur der Blick über den technologischen Tellerrand, aber das ist mittlerweile kein Problem mehr, denn die Konkurrenz hat beachtliche Fortschritte gemacht, und so wurde es nun doch eine iPhone-6-Kopie von HTC, das One A9. Bis auf die lausige Akkulaufzeit und ein paar kleinere Nickelichkeiten ist es ein wirklich sehr erwachsenes Smartphone, das den Vergleich mit Apple-Modellen keineswegs scheuen muss, auf jeden Fall aber ist es um Längen besser, als der klapprige Oldtimer. Testberichte gibt es zuhauf nebenan, weshalb ich gar nicht weiter auf die Details eingehen will.

     Doch eine App, die mir soeben über den Weg pixelte, möchte ich ganz besonders hervorheben: Sie heißt Airmore und ist die ultimative Mega-Ultra-Super-Hammer-Applikation. Mit ihr kann man nämlich eine drahtlose Verbindung zwischen Android-Handy und Mac/PC herstellen, um beispielsweise Daten auszutauschen, ohne extra ein Kabel anschließen zu müssen. Und das funktioniert so leicht und unkompliziert, sowas hab ich überhaupt noch nicht gesehen! Keine komplizierten Einstellungen, kein Netzwerktuning, keine Rechtefreigabe, einfach nur die App auf dem Handy installieren, danach startet man auf dem Computer seinen handelsüblichen Browser und ruft eine bestimmte Webseite auf. Dort erscheint ein QR-Code, den man einfach mit der App auf dem Handy einscannt, und schon macht es „schwupps“ und man sieht sein Handy im Browser. Dort kann man verschiedene Symbole anklicken, in den Ordnern des Handys herumstöbern und die Dateien auf den Computer laden. Und das geht schnell und kinderleicht – einfach genial! Bin echt total baff!

     Na schön, zum Abschluss doch noch ein bemerkenswertes Detail: Das Handy verfügt über die Funktion Dolby Audio, und meine Stammleser wissen ja bereits – der Name Dolby hat in meinem bescheidenen Wolkenschlösschen einen – Achtung, Wortspiel – besonders guten Klang! So auch auf dem HTC One A9: Mit deaktiviertem Dolby klingt die Musik schon ganz gut, schaltet man die Funktion jedoch ein, wird jegliche Musik so aufpoliert und blankgewienert, dass man seinen Ohren nicht mehr traut. Keine Ahnung, wie die das machen, ob nur der Frequenzgang ein wenig verbogen wird oder heimlich ein paar geheime Zauberbits hinzugemixt werden, doch das Ergebnis ist knackig, kristallklar und ultradynamisch. Besonders der Bass beeindruckt mit einer nie zuvor gehörten Tiefe und Präzision. Die mitgelieferten Kopfhörer haben einen durchaus akzeptablen Klang, doch in Verbindung mit dem 10-Kanal-Equalizer von Poweramp, einem kostenpflichtigen Medienplayer, bekommen Tontechnik-Experten wie ich selbst die letzten Fehler noch herausgefiltert und geradegebogen. Betrachte ich die lange Reihe an tragbarem Audioequipment, dass in den letzten 2000 Jahren durch meine Hände wanderte, glaube ich behaupten zu können, dass dieses Handy das beste Klangerlebnis liefert, dass je meine plüschigen Ohren von innen besichtigen durfte.
     Glaubt man den derzeitigen Meldungen der Medien, dann wird Apple wohl beim nächsten iPhone den altbekannten Kopfhöreranschluss weglassen. Unter anderem damit das Handy „noch wasserdichter“ und „dünner“ wird als bisher. Wobei ich mich frage, wie dünn muss ein Handy noch werden, bevor die Hersteller begreifen, dass mit abnehmender Stabilität und Akkuleistung auch die Benutzerfreundlichkeit leidet. HTC hatte bereits mit dem Touch Pro 2 ein Gerät ohne Kopfhöreranschluss, und ich weiß noch genau, wie mich das Hantieren mit dem blöden Adapter genervt hat, was letzendlich auch zum Kauf des iPhones 3GS führte. Nun ist also Apple mal wieder am Zug, eine Dummheit auszuprobieren. Auf die Verkaufszahlen bin ich jetzt schon gespannt! Sollte die Firma mit dem neuen Produkt badengehen, könnte sich das Mehr an Wasserdichtigkeit womöglich als nützlicher Rettungsring erweisen.

Ein fabelhaft neues Modell der Erde

Trotz akuter Zeitknappheit möchte ich dennoch kurz auf eine verblüffend neue Erkenntnis der Geowissenschaft hinweisen. Die hat nämlich in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet der Philosophie eine völlig neue Theorie aufgestellt. Nachdem unsere Erde bis zum Mittelalter zunächst als Scheibe missgedeutet wurde und man später überein kam, dass es sich bei unserem Planeten wohl doch mehr um eine Kugelform handelt, so hat man nun festgestellt, dass die Erde wahrscheinlich eher mit Rubiks Zauberwürfel vergleichbar ist. Denn während man zielstrebig durchs Leben stapft, drehen Gott oder Allah oder einfach nur das Schicksal oder vielleicht auch die in meinem Buch beschriebenen Operatoren unablässig an den farbigen Ebenen herum, sodass man mit jedem Schritt immer unerwartet auf einem Feld landet, dass man eigentlich gar nicht anvisiert hatte. Was auch erklärt, warum im Leben immer alles schiefläuft.
     Naja, Hauptsache, das Leben ist schön bunt …