Eben, im Umkleideraum meines Fitnessstudios, stand ein aufgeplusterter Bodybuilder neben mir, mit einer großflächigen Tätowierung auf dem Rücken – einem kühn in die Weite der Prärie blickenden Indianer. Und ich fragte mich spontan: Wenn die amerikanischen Ureinwohner das jetzt sehen könnten, was würden sie wohl denken? Vermutlich würde sich Häuptling Qualmender Mokassin verwundert fragen: „Warum weiße Mann sich tapezieren seinen Rücken mit Indianer? Indianer doch auch nicht tätowieren weiße Mann auf Rücken!“
Seit 1997 habe ich Jean Michel Jarre gemieden. Was er nach Oxygene 7–13 herausbrachte war für mich nur noch der verzweifelte Versuch, sich selbst zu übertreffen, und als das nicht klappte, auf die Techno-Welle aufzuspringen und sich damit beim jüngeres Publikum anzubiedern und hipp zu wirken. Geniale Musik wie die von Carbon Based Lifeforms hätte ich eigentlich eher von ihm erwartet.
Nun hat er aber endlich wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden: Seit heute ist Oxygene 3 erhältlich, pünktlich zum 40. Jahrestag seines erfolgreichen Albums Oxygene von 1976. Wer Oxygene mag, wird das neue Album lieben – sphärische, unaufdringliche Klänge, wie man sie von seinen ersten drei Alben kennt. Wenn ich was zu bemängeln hätte, dann dass es mit knapp 40 Minuten leider viel zu kurz ist.
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Ich bin schon wieder ganz schlecht drauf. Da hab ich nun seit gerade mal drei Monaten wieder einen Job, und schon nervt er. Ich bekomme zwar ein anständiges Gehalt. Und die meisten Kollegen sind auch sehr nett. Mit den Öffentlichen ist er leicht zu erreichen. Dafür aber hab ich jeden Tag Stress ohne Ende, ständig landet eine mittlere bis supergroße Bombe in meinem E-Mail-Postfach. Neben ein paar mehr oder weniger harmlosen kleineren Granaten. Dinge um die ich mich kümmern muss. Oder die ich an andere weiterdeligiere. An sogenannte Dienstleister. Die aber oft nichts von Dienstleistung verstehen und sich entsprechend benehmen. In dem sie sich zum Beispiel nie zurückmelden. Oder Aufträge verschludern und dann natürlich kein Geld verdienen. Oder unhöflich sind. Oder dumm. Oder beides.
Dinge die so blöd gelaufen sind, dass mir beim Lesen der Mail fast der Kopf explodiert. Auch hier ein Beispiel: In einer zu unserem Imperium gehörenden Filialen hat ein Mitarbeiter dem Telefonanbieter gekündigt. Freilich ohne sich rechtzeitig nach einem neuen umzusehen. Er stand also von heute auf morgen plötzlich ohne Telefon da. Und den Fehler musste ich nun schnellstens beheben. So blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein, oder? Gibt es in dieser Stadt eigentlich nur noch Bekloppte? Es ist echt zum aus der Haut fahren!
Aber Ihr könnt mich retten! Mit nur 12,99 Euro könnt Ihr mich vom Arbeitsalltag befreien. Und damit von all den Menschen, die einem gehörig den Alltag vermiesen. Ja, mit nur 12,99 Euro! Ihr müsst einfach nur mein Buch kaufen. Also … sagen wir mal … hunderttausend von Euch. Es ist wirklich sehr unterhaltsam! Oder wenn Ihr es nicht selber lesen wollt, schenkt das Buch doch Euren Eltern. Oder Großeltern. Oder Euren Freunden. Schließlich ist bald Weihnachten!
Nur noch 35 Tage, und Ihr habt noch kein Geschenk? Na, jetzt aber los!
Wenn ‚de denkst, schlimmer kann’s nicht kommen, dann passiert genau das. Es ist kaum noch zu glauben, was Leute so alles mit ihrem Handy anstellen.
Die meisten Unternehmen haben sowas wie Kundenservice anscheinend total abgehakt. Teure Hotlines, endlose Warteschleifen, unfreundliche Kontaktpersonen und gepfefferte Preise für Reparaturen, irgendwie kennt wohl jeder sowas. Bei zwei TV-Ratgebern wurden neulich erst Reparaturdienste für Waschmaschinen und Fahrzeuge getestet, halleluja! möchte man angesichts der katastrophalen Ergebnisse ausrufen. Mehr als 75 Prozent der Firmen waren unseriös und versuchten, die hilfesuchenden Kunden abzuzocken! Da wird einem Angst und Bange.
Um so überraschter war ich über das Ergebnis meiner Ersatzteilrecherche bei AEG. Mein Akkustaubsauger benötigte nämlich ein simples Gummiventil, eine einfache Klappe, die sich beim Einschalten öffnet und beim Ausschalten wieder schließt, damit kein Schmutz aus dem Gehäuse fallen kann. Sie war mir beim Reinigen versehentlich abgerissen.
Die Webseite hatte das Ersatzteil nicht gelistet, die Kontaktanfrage lief ins Leere, weil die angegebene E-Mail-Adresse ungültig war. Das verhieß nichts Gutes. Dennoch leitete ich meine Mail noch an eine allgemeine Adresse weiter, und man sollte es nicht glauben – schon am nächsten Tag rief ein AEG-Berater vom Service an, erklärte, warum es das betreffende Teil nicht einzeln gibt, bot mir das gesamte übergeordnete Bauteil inklusive der gewünschten Gummiklappe an und erließ mir aus Kulanz gleich noch den halben Preis.
Da macht das Staubsaugen doch gleich doppelt so viel Spaß!
Für all die Leser meines Blogs, die sich vielleicht wundern, warum ich hier immer so über die Amis herziehe, aber auch für diejenigen, die bei den kommenden Wahlen noch nicht wissen, wen sie wählen sollen, hier mal ein lehrreiches Filmchen, das humorvoll verdeutlicht, mit wem sich die etablierten Parteien gemein machen, wenn sie den Amerikanern so bedingungslos folgen:
Willkommen in meinem turbulenten Leben! Du trägst nun die schwere Bürde, meine geliebte 527 ersetzen zu müssen. Ob wir beide es wohl auch 15 Jahre lang miteinander aushalten werden?
15 Jahre … was für eine lange Zeit. Wie wird es dann wohl sein? Wird es die Menschheit noch geben? Werden Jeanshosen überhaupt noch erlaubt sein?
Immerhin – hübsch siehste ja aus. Nur wundert es mich, was Levis heutzutage so alles als „Boot Leg“ bezeichnet. Früher bedeutete dies, dass die Hosenbeine so weit geschnitten waren, dass man sie über die Cowboystiefel drüberziehen konnte. Heute sind anscheinend alle Levis-Jeans gleich eng, egal ob „Slim Fit“ oder sonstiger Shit draufgekritzelt steht. Naja, vielleicht werde ich ja noch etwas dünner …

Die Reformierung von Sozialhilfe und Arbeitslosenunterstützung durch die SPD-Schröder-Regierung unter Beteiligung der Grünen, was genau hat sie nun eigentlich gebracht? Wurden Gelder eingespart? Mehr Menschen in Arbeit vermittelt? Oder brachte sie doch eher nur Elend und Übel?
Die gut recherchierte MDR-Reportage „Arm gegen Reich“ macht Schluss mit Illusionen und Schönwetter-Reden von Politikern, denn sie beweist nicht nur, dass Armut zu einem früheren Ableben führen kann, sie zeigt auch, dass sich die Kosten für das Sozialsystem erst durch die Reformen vervielfachten! Unbedingt anschauen, denn die nächsten Wahlen stehen praktisch schon auf der Fußmatte vor der Tür. Und wir wollen die Verursacher dieser menschlichen Katastrophe doch nicht immer und immer wieder belohnen, indem wir sie wiederwählen, oder?
Morgen wird gewählt in Meckpom. Und bereits die Umfragen lassen eine nie dagewesene Verschiebung des politischen Spektrums erkennen. Das macht nicht nur die etablierte Politik nervös, selbst Musiker wie Jennifer Rostock mischen sich ein und begehen damit den marketingtechnischen Tabubruch, Geschäft und Politik miteinander zu vermischen, weil man mit so etwas immer irgendwem auf die Füße tritt, was wiederum schlecht ist für den Umsatz. Speziell in diesem Fall kam prompt die Retourkutsche in Form von Melanie Halle.
Doch auch staatliche Institutionen, von denen man eigentlich politische Neutralität erwarten würde, melden sich zu Wort: Ausgerechnet der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, warnt vor der „Propaganda der AfD“, was insofern erstaunt, weil selbst der Verfassungsschutz bisher kein Problem mit dieser Partei hatte. Münch glaubt, die AfD profitiere vom Thema Flüchtlingspolitik.
Doch da biste falsch gewickelt, Münch, es ist nicht nur das Flüchtlingsdrama. Es gibt auch noch genügend andere Probleme. Dazu gehören auch die ausufernde Korruption, gefälschte Lebensläufe, steigende Kriminalität, auch durch die offenen Grenzen, Verschwendung öffentlicher Gelder bei Großprojekten, stattdessen eine ungezügelte Verwahrlosung der Städte, die Kürzung der Renten, die unmenschlichen und grundgesetzwidrigen Hartz-4-Gesetze, zunehmende Armut, die immer weiter reduzierten Leistungen der Krankenkassen bei steigenden Beiträgen, die steigende Kriegsgefahr durch die NATO-Präsenz vor den Grenzen Russlands, das ganze EU-Drama und so weiter und so fort. Man ist fast geneigt, sich zu fragen, ob denn überhaupt noch irgendetwas funktioniert in diesem Land.
Deshalb geht bitte wählen, liebe Meckpommes, auch wenn Ihr vielleicht glaubt, das bringt ja doch nichts. Es muss auch nicht unbedingt die AfD sein, schließlich gibt es noch andere Parteien. Aber bitte, bitte – wählt nicht die Altparteien! Die sind nun schon seit Jahrzehnten an der Macht und hatten ausreichend Gelegenheit, zu zeigen, was sie können. Angesichts der vielen Probleme möchte ich behaupten, etwas frischer Wind würde uns allen gut tun. Also lasst uns dieses Land mal ordentlich durchpusten!
Und nun noch ein wichtiges Lehrvideo zum Thema: „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“, oder auf Deutsch: „Ey, wo is’n meine Rente, Dude?“ oder frei nach Monty Pythons: „Er war’s, er war’s, er war’s …“
