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Drrröööhhhnnn …

Sechs Uhr zwölf: Ein an der Vorderseite meines Wohnhauses vorbeifahrendes Moped reißt mich im Schlafzimmer auf der Rückseite aus dem Schlaf.

Sechs Uhr fünfzehn: Das Moped ist nun schon etwa einen Kilometer entfernt und immer noch deutlich zu hören.
Kriegt der TÜV sowas eigentlich nicht mit? Oder die Polizei? Sowas kann doch unmöglich erlaubt sein!?

Der Vater des Schwermetalls

Es gibt Menschen, die hat Gott anscheinend aus Stahl gebaut. So wie ihn. 68 Jahre alt, kein einziges graues Haar, alle Drogen dieser Welt probiert, außer Heroin. Ständig eine Flasche Whiskey in der einen und eine Zigarette in der anderen Hand. Seit über 50 Jahren reist er um die Welt, wenn er kommt, strömen die Verrückten zusammen und lassen den Larry los. In Russland stapft er mit offener Jacke und weit aufgeknöpftem Hemd durch den Schnee, während die Verrückten im Pelzmantel um ihn herumwuseln. Dabei holt er sich nicht mal einen Schnupfen. Bereits für Jimmy Hendrix baute er die Bühne auf, und mit John Lennon teilte er die Freundin.
Allein seine Physis ist erschreckend! Wenn ich mir aussuchen müßte, vor welchem Rocker ich Angst haben möchte, wäre er meine erste Wahl. Dabei ist er der netteste Mensch der Welt, zumindest sagen das andere über ihn. Eine Entdeckung, die ich bereits beim Betrachten eines Interviews mit Bon Scott machte, der sich als sensibler und humorvoller Mensch entpuppte und so gar nicht dem Image vom bösen Rocker entsprach.
Eine beeindruckende Dokumentation über Lemmy Kilmister, dem Sänger und Bassisten der britischen Hardrockband Motörhead und eine der markantesten Musikerpersönlichkeiten dieses Planeten gibt es nun online bei Arte. Noch sieben Tage lang.

Nie wieder Sex!

Endlich! Vorbei die Zeiten, in denen man sich verabreden mußte, beim Durch-die-Gegend-fahren viel kostbare Lebenszeit verlor, Geld für teures Essen ausgab. Und dann die ganzen kleinen Peinlichkeiten, wenn es intim wurde: Will sie/er es auch? Wird es klappen? Mach ich alles richtig?
Das ist nun nicht mehr nötig, dank Funderwear: Unterwäsche mit eingebauten Berührungssensoren, einfach anzusteuern über den Touchscreen des Mobiltelefons, bequem von der Couch aus. Also wenn das keinen Spaß bringt …

Dufte aber doof!

In einer der Ecken des Internets, wo nie die Sonne hinscheint, habe ich einen bemerkenswerten Artikel gefunden, in dem über eine Studie berichtet wird, welche die Eigenschaften von Rosmarin-Duft untersucht hat. Darin heißt es, daß Rosmarin-Öl das Erinnerungsvermögen verbessert. Bestandteile dieses Öls sind sogar im Blut nachweisbar.
Wenn also die natürlichen Duftstoffe des Rosmarin-Öls einen positiven Einfluß auf den Körper haben, gibt es dann möglicherweise auch Düfte, die sich negativ auswirken? Bei meinem Duschgel beispielsweise halte ich das durchaus für möglich. Normalerweise setze ich mich als erstes in die Badewanne, um mir die Füße zu waschen, bevor ich mich dem Rest des edlen Alabaster-Hohlkörpers widme. Oft kann ich mich danach aber nicht mehr erinnern, ob ich die Füße bereits gewaschen habe oder nicht.
Vielleicht sollte ich vorsichtshalber mal das … äh … Dingens … äh, austauschen … wie heißt das gleich noch mal …
Jetzt hab ich doch glatt vergessen, was ich …
Wie heiße ich noch mal?
Kann ich die Frage noch mal sehen?
Hallo?

Horch und Guck!

Liebe SPD, Du Arbeiterklassenverräterin Du, daß ich mich innerhalb einer Woche gleich zweimal mit Dir befassen muß, ist ja an sich schon nicht so schön, besonders in einem Wahljahr. Aber daß Du jetzt, nachdem Du mit Hartz 4 der eigenen armseligen Bevölkerung den Dolch in den Rücken gestoßen hast, schon wieder den eigenen Leuten in den Rücken fällst, verwundert mich schon sehr. Oder vielleicht auch nicht, so kennt man Dich halt. Aber Videoüberwachung bei Demonstrationen? Bei sowas machst Du wirklich mit? Ich meine, es sind ja nun nicht unbedingt die Reichen und Schönen, die für mehr Geld demonstrieren gehen. Nein, das sind wir, die Arbeiterklasse. Deine Klientel! Deine Wähler!! Dein eigen Fleisch und Blut!!!
Also echt jetzt, schäm Dich!
Und nein – Peer wird niemals Bundeskanzler! Bei dem Lebenslauf

Wovon träumen Programmierer eigentlich nachts?

Im letzten Beitrag habe ich das Foto mit den drei Blättern leider mit Überbreite einstellen müssen, damit es noch lesbar ist. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen hat Blogger-Betreiber Google die Behandlung von Bildern geändert, sodaß es nun nicht mehr möglich ist, ein kleines Bild im Text zu zeigen und mit einem Mausklick darauf eine vergrößerte Version aufzurufen, wovon sich auch jeder überzeugen kann, der das große Bild mal anklickt. Auf die verlinkte Version hat man nun nämlich keinen Einfluß mehr, da sämtliche Manipulationsversuche im Quellcode ignoriert werden.
Hey, Ihr Google-Programmierer-Schlafmützen, ich weiß schon – einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Und daß das Ganze hier kostenlos ist, ist ja auch wunderhübschst, aber deshalb muß es ja nicht unbedingt unpraktisch sein, gelle? Ändert Ihr das bitte wieder, so wie es vorher war?
Bitte-bitte?
Danke!

Der Feedback von dem Sonnenlöwen sein Feedback von die Elli

Elli hat „ja“ gesagt! Obwohl ich „nein“ gesagt habe. Sie hat sich beworben und ich habe abgesagt. Vielleicht hätte ich ja doch lieber …? Man weiß es nicht …
Aber nein, ich brauche niemanden, der mir meine Wohnung putzt. Das kann ich auch selber. Sooo alt bin ich dann doch noch nicht. Aber die Bewerbung war putzig, deswegen möchte ich Euch gern daran teilhaben lassen:

„Sehr geehrter Herr Sonnenlöwe,
hiermit erlaube ich mir Ihnen meine Bewerbungsunterlagen, für Ihre vakante Stelle als Reinigungskraft, zu senden. Über ein zeitnahes Feedback freue ich mich und verbleibe mit sonnigen Grüßen.

Ihre Elli Schrubberstiel“

Das zeigt wohl deutlich, Elli ist ein Mensch mit Humor. Ich mag Menschen mit Humor. Die Welt ist schon voll genug mit langweiligen Erwachsenen.
Dann will ich mal in Ellis eigenem Interesse hoffen, daß das Arbeitsklima bei den Eisbären weiter frostig bleibt! Nicht, daß sie da noch aufwischen muß, bei den derzeitigen Temperaturen.