Ich wußte es schon immer – Flamingos sind ausnahmslos schwul! Den Beweis führte nun ein deutsches Forscherteam in der folgenden hochseriösen Naturdokumentation:
Ich wußte es schon immer – Flamingos sind ausnahmslos schwul! Den Beweis führte nun ein deutsches Forscherteam in der folgenden hochseriösen Naturdokumentation:
Die Wissenschaftler sind sich anscheinend nicht ganz sicher, wo sich die im Jahr 1977 gestartete Voyager 1 derzeit befindet, noch innerhalb oder bereits außerhalb unseres Sonnensystems. Wobei ich mich frage, ob es dort irgendwo sowas wie ein Ortsausgangsschild gibt, mit dem man das genauer feststellen könnte. Auf jeden Fall dürfte die überall zu lesende Aussage „Voyager 1 ist heute das am weitesten gereiste Raumfahrzeug“ schlagartig tausende von Aliens hinweggerafft haben, weil sie vor Lachen aus der UFO-Luke gefallen sind.
Lustig ist auch der Umstand, daß man damals eine goldene Schallplatte mit Ton- und Bildinformationen über die Menschheit mitschickte, in der Hoffnung, irgendwo da draußen werde es schon so etwas wie einen universalkompatiblen interstellaren Plattenspieler geben, es jedoch selbst heute auf der Erde schwierig werden dürfte, das Ding noch irgendwo abzuspielen, weil es überall nur noch MP3-Player gibt. Und wer weiß, vielleicht haben Aliens ja auch eine Goldallergie? Das würde dann noch den Rest der außerirdischen Zivilisation umbringen, der nicht gleich vor Lachen aus der Luke gefallen ist. Aber so kennt man die Menschheit, gedankenlos und unbekümmert.
Depeche Mode haben mit „Delta Machine“ ein neues Album veröffentlicht, man kann es sich online zumindest schon mal anhören.
Martin Lee Gore ist ja bekanntlich die treibende Kraft hinter der Musik von Depeche Mode, die meisten Stücke stammen aus seiner Hand. Nachdem er 2003 mit Counterfeit² erstmalig ein Album veröffentlichte, bei dem ich aufgrund der kratzigen Sounds eine neuentflammte Zuneigung für möglichst alte und abgefuckte Synthesizer vermutete, befürchtete ich bereits, daß sich dies auch auf das kommende Depeche-Mode-Album auswirken würde. Und tatsächlich erschien sechs Jahre später mit „Sounds of the Universe“ das unharmonischste und unmusikalischste Album ihrer Bandgeschichte, welches nicht auch nur eine einzige versöhnliche Note enthielt. Beim aktuellen Album scheint sich die Band nun auf den schrecklichsten dieser analogen Lieblingssynthesizer, vermutlich einen aus den frühen Sechzigern, festgelegt zu haben, denn die Stücke klingen alle gleich: staubig, kratzig und unharmonisch.
Liebe Band, ich habe Euch mal sehr gemocht, auch wenn es etwas länger dauerte, als bei all den anderen kleinen Gruftis. Und bei jedem Eurer Alben war ich beim ersten Anhören zunächst enttäuscht, weil sich mir die Musik nicht sofort erschloß. Besonders galt dies für „Songs of Faith and Devotion“, das erst nach einiger Zeit zu meinem Lieblingsalbum wurde, weil Ihr hier erstmalig dreidimensionale Klangwelten geschaffen habt, in denen es viel zu entdecken gibt, und das meine beiden Lieblingstitel enthält, nämlich „In Your Room“ (von dem es mehrere phantastische Versionen gibt, allein schon der „Jeep Rock Mix“ ist ein Knaller) und meine Nummer Eins – „Walking In My Shoes“, in der Liveversion der Devotional Tour, wegen des herrlichen Endes.
Manchmal braucht es etwas länger, bis man die Kunst hinter den Noten entdeckt. Mit Peter Gabriels „Ovo“ habe ich zehn Jahre gehadert, bis sich die Lieder, hübsch versteckt in iTunes‘ Zufallswiedergabe, in mein Ohr schlichen. Aber Eure derzeitige Arbeit – also das geht irgendwie gar nicht. Nicht jeder Sound, der mit einem Musikinstrument erzeugt werden kann, ist auch sinnvoll und benutzbar. Und nicht jeder alte Synthi, der irgendwann mal in die Rumpelkammer gewandert ist, sollte wieder hervorgeholt werden. Ich hoffe, Eure Rumpelphase geht auch irgendwann mal wieder vorbei.
Als in der Tagesschau soeben der neue Papst Franziskus bekanntgegeben wurde, da befürchtete ich schon auf Grund seines hohen Alters von 76 Jahren, daß er es vielleicht nicht mehr bis auf den Balkon schaffen wird. Es dauerte ja tatsächlich auch ein Weilchen, aber dann ist es doch noch gutgegangen. Meineherr’n – da hat die Menschheit aber mal wieder Schwein gehabt!
Es ist leicht. Es ist stabil. Es ist nahezu unbegrenzt verfügbar. Und man kann es in vielen tollen Dingen verarbeiten. Aluminium ist ein wahrer Segen für die Menschheit.
Außer vielleicht für die Menschen, die in den Regionen leben, wo es gefördert wird. Oder halt, wenn es in Zahnpasta verwendet wird und Krankheiten auslöst. Oder in Deos. Oder Impfstoffen. Oder im Trinkwasser. Aber das ist ja alles nicht weiter schlimm, sagt zumindest die EU. Mal sehen, was Arte dazu sagt.
Nachtrag vom 28. März: Das Video ist bei Arte nicht mehr verfügbar, dafür aber auf Youtube, daher die neue Verlinkung.
Lesenswerter Beitrag in der Berliner Zeitung. Interessant daran ist, daß die Fakten, die schon seit Jahren durch die sogenannten „unseriösen“ Webseiten im Internet geistern, nun endlich auch in den etablierten Medien angekommen sind.
Ich hab soeben eine interessante neue Videoplattform entdeckt. Dort gibt es Musikvideos am laufenden Band, bunt gemixt mit allen möglichen Stilen und anscheinend werbefrei (zumindest während meines kurzen Besuchs). Eine nette Idee, um sich nebenbei berieseln zu lassen oder Neues zu entdecken. Horch!
Der beste Spruch bei der gestrigen Heute-Show zur neuen Personalie Hartmut Mehdorn beim Berliner Flughafen: „Der ist 70! Ob der die Eröffnung noch erlebt?“
Und dann schon der Name: Hart. Mut. Und am Ende „Dorn“. Also wenn der kein Macher ist, weiß ich auch nicht.
Die Zahlen behaupten, mein Blog hätte achtmal mehr Leser in Japan als in Österreich. Das erstaunt mich jetzt aber sehr! Haben die in Österreich denn noch kein Internet? Vielleicht haben sie ja nicht mal Strom!? Oder können die einfach nur nicht richtig Deutsch?
Auf jeden Fall an dieser Stelle mal ein herzliches „konichiwa“ in das Land der aufgehenden Sonne. Japan steht auch noch auf meiner Reisewunschliste. Apropos Reisen: Wo bleibt eigentlich mein Millionär? Haben die etwa auch kein Internet oder sind die einfach nur geizig?
Na, nee … laß mal, ich kann’s mir schon denken …
Ich könnte ihm eine Webseite gestalten, mit dem Erscheinungsbild eines Global Players. Ich könnte sie sogar programmieren. Den Auftritt eines Alphatiers. Eines breitschultrigen Weltklasseboxers, der mit federndem Schritt die Hauptpromenade entlangspaziert und dem jeder hinterherschaut. Für den gleichen Preis! Aber der Kunde will die Website lieber „so wie die da, oder diese, und die ist auch ganz hübsch!“ Allesamt Mittelmaß, langweilig und einfallslos.
Hier sitze ich nun, mit dem Gehirn von der Größe eines Planeten*, prall gefüllt mit bunten Bildern, spektakulären Ideen und preisgekrönten Entwürfen**. Umgeben von Kleingeistern und Krämerseelen. Ich hätte auch Kosmonaut werden können. Oder Entdecker. Bezwinger der Welten. Star-Chirurg. Hitkomponist. Schauspieltitan. Mathegenie. Oder Dichterfürst. Die Welt stand mir offen!
Aber nöö, ich mußte ja unbedingt Grafiker werden.
Verpatzt! Welch trauriges Schicksal!
* Diese Phrase wurde gesponsort von Douglas Adams
** Hab gerade einen 1. Platz errungen: Beste Printanzeige 2012 in einer italienischen Zeitschrift. Ich darf sie aber leider nicht zeigen.